Neunhundertneununddreißig

In Absprache mit Carsten werde ich meine Haare wieder länger wachsen lassen.
Es ist halt absehbar, dass die dann beim Reiten stören, wenn ich sie offen trage. Aber auch dafür habe ich eine Lösung gefunden.
Da ich normalerweise meine Binäruhr trage, werde ich mir einfach angewöhnen, außerdem noch einen Haargummi am Handgelenk zu tragen. Dann bin ich dafür gerüstet (Gummis für alle Gelegenheiten bereit zu haben, ist ja an sich nichts ungewöhnliches).

Generell halte ich ja nichts von Haarentfernung, und habe dafür nur für meine Beine gelegentliche Ausnahmen gemacht.
Das lief so, dass ich im Frühjahr epilierte oder wachste, und dann bei Bedarf die Prozedur wiederholte. Das waren früher einmal alle vier bis sechs Wochen. Inzwischen ist der Haarwuchs schwächer geworden, so dass es nur noch zwei- bis dreimal pro Jahr nötig ist. Und im Winter habe ich seit jeher wachsen lassen.
Es soll ja Frauen geben, deren Selbstbewusstsein von ein paar Härchen abhängt. Mir kommt es dabei nicht so genau darauf an. Meine Beine sind ohnehin ein Hingucker, und schließlich habe ich noch andere Qualitäten.
Viele Frauen scheinen sich halt dem Druck der Werbeindustrie zu beugen, oder dem Glauben, andere Frauen auf diese Weise ausstechen zu können.
Wer Probleme mit ein paar sprießenden Haaren hat, braucht nicht hinzuschauen. Und auf Männer, für die das ein KO-Kriterium darstellen (so es denn überhaupt solche gibt), sollte man gerne verzichten.

Wie auch immer, allmählich ist es warm genug, um wieder mehr Bein zu zeigen. Aber es scheint, dass mein Epilierer nicht mehr so mag, wie er sollte. Der hat inzwischen auch schon so einige Jahre auf dem Buckel. Entweder ist der Akku hin, oder ein Drähtchen lose. Ich werde ihn wohl mal aufschrauben müssen.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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20 Antworten zu Neunhundertneununddreißig

  1. aliasnimue schreibt:

    Viel unangenehmer finde ich allerdings, wenn man zu schnell die Autotüre zumacht und die Haare noch drinhängen. Outsch.

    Was die behaarten Beine angeht, ich finde das persönlich sehr unästehtisch, auf mich wirkt das ungepflegt. Aber ich reagiere auch ablehnend auf kalkweisse Haut oder künstliche Fingernägel.
    Sicher toleriere ich das. Daran ist ja auch nichts auszusetzen. Wie Du schon sagst: ich schaue dann einfach weg.

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    • breakpoint schreibt:

      In die Tür eingeklemmte Haare sind mir auch schon passiert. 😦

      Eigentlich ärgere ich mich über mich selbst, dass ich – entgegen meiner Überzeugung – überhaupt Beinhaare entferne. Mit Pflege oder Hygiene hat das nämlich nichts zu tun.
      Das ist nur einfach ein Standard, den die Kosmetikindustrie geschafft hat zu setzen. Grundsätzlich mag ich es natürlich.

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  2. gammler67 schreibt:

    es sieht einfach gruselig und ungepflegt aus,genau wie unter den armen.
    gegen einen unrasierten busch spricht nix,stört aber beim lecken.
    aber soll jeder machen was er bzw. sie will…

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    • breakpoint schreibt:

      Achsel- und Schamhaare empfinde ich als wesentlich erotischer als ein Gestoppel.
      Aber – wie du schon sagst – das soll jeder halten, wie er will.

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      • engywuck schreibt:

        bei uns im Studentenwohnheim war einer, der sich für seine Freundin das Brusthaar rasierte. Dummerweise hatte er extrem dichtes Haar dort das auch noch schnell wuchs. Also statt kuscheligem Langhaar schlimmer kratzend als Dreitagebart (ok, ich hab nicht selber hingelangt. Sah jedenfalls dementsprechend aus). Nuja, jedem wie’s ihm bzw. ihr gefällt.

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  3. Molly schreibt:

    Du besprichst die Länge Deiner Haare mit Carsten? Warum?
    Ad epilieren) Autsch.

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  4. plietschejung schreibt:

    Alles ziemliche Oberflächlichkeiten, egal, wie man es dreht und wendet.

    Jeder, wie er will. Wie du schon sagst.

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  5. breakpoint schreibt:

    TausendachtzehnAls es vor einigen Tagen so heiß wurde, kam in mir der Wunsch auf, wieder einmal im Badesee zu schwimmen. Das war noch während der Arbeitszeit. Und irgendwie hatte ich dann die Idee, dass das meinen Jungs auch gut tun würde.
    Nun ja, ich ließ die Idee …

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  6. Pingback: Tausendachtzehn | breakpoint

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