Achthundertachtundachtzig

Ich hatte – entgegen aller Vereinbarungen – einen hochauflösenden 4k-Monitor von Carsten zum Jahreswechsel bekommen.
Meine Graphikkarte macht das ja mit, aber es stellte sich heraus, dass die Schrift so winzig klein dargestellt wurde, dass man sie praktisch nicht lesen konnte. Auch die Bilder waren auf Briefmarken zusammengeschrumpft.
Also änderte ich probeweise die DPI-Einstellungen.
Leute, was soll ich sagen? Es ist furchtbar. Die wenigsten Anwendungen kommen damit klar. Bei manchen ist trotzdem winzige Schrift- und Icongröße. Andere sind aufgebläht, so dass wichtige Schaltflächen außerhalb des Fensters liegen, so dass das ganze Programm nicht mehr bedienbar ist.

Aber das allerschlimmste ist:
Das betrifft auch meine Software.

Tja, auch wenn ich derzeit da noch in guter Gesellschaft bin, ich muss etwas tun. Vermutlich stellen in Zukunft immer mehr Kunden ihre Digits per Inch um. Früher war das niemals ein Thema, so dass kaum ein Programm darauf vorbereitet ist. Auch mein Compiler unterstützt dies nicht so recht.

Ich muss noch überlegen, wie ich am besten vorgehe.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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19 Antworten zu Achthundertachtundachtzig

  1. ednong schreibt:

    Klingt nach viel Arbeit. Aber bitte wer braucht einen 4k-Monitor am Arbeitsplatz? Und wofür?

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    • breakpoint schreibt:

      Diese Arbeit brauche ich ja nicht sofort anzugehen. Das ist noch lange nicht dringend. Und momentan habe ich nicht einmal ein vernünftiges Konzept dafür.

      Den Monitor habe ich geschenkt zur Nutzung überlassen bekommen. Brauchen tue ich ihn nicht.

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      • ednong schreibt:

        LOL – jaja, sonst meint das Finanzamt noch, da werden einfach so Privatgegenstände abgesetzt *hüstel*

        Nein, ernsthaft: das „Brauchen“ war nicht auf dich bezogen, sondern ganz allgemein gefragt: hat sowas deiner Kunden wirklich als Arbeitsmonitor auf dem Tisch stehen?

        Empfehlung des Captchas: start from scratch

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        • breakpoint schreibt:

          Jetzt dürften solche Monitore noch selten sein, aber in zwei, drei Jahren könnte das Problem schon akut werden.

          Ich erinnere mich, dass sich vor mehreren Jahren mal ein Kunde eines OEM-Kunden mit solchen Problemen gemeldet hat. Dann stellte sich heraus, dass er versehentlich seine DPIs verstellt hatte.
          Nachdem er den Wert wieder zurückgesetzt hatte, war alles wieder normal.

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  2. Uschi-DWT schreibt:

    Da kann ich nur sagen „Willkommen im Klub“ … nicht anders erging es mir mit meinem neuen Laptop, der einen extra Widescreen hat. :yes:

    Seitdem schreibe ich mit mindestens 12 Zoll in Word, um es vernünftig lesen zu können und im Internet kann ich nur mit 125% Schriftgröße arbeiten.

    Vieles ist entweder zu klein oder dann zu groß, durch die geänderten Einstellungen.

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  3. Leser schreibt:

    Hach, ein Problem aus der Windows-Welt! Der bestimmt an die 40 Jahre alte X-Server hatte damit noch nie ein Problem (ebensowenig wie seine in Planung befindlichen Nachfolger)… 😉

    Mein Captcha empfiehlt dazu jedenfalls: arbeite klug, nicht hart.

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  4. engywuck schreibt:

    auch heute schon gibt es Laptops und Tablets mit FullHD. Da ist die Pixeldichte auch nicht gerade gering (FullHD auf 15 Zoll Display entspricht ca. 150dpi!). Da beschweren sich auch schon manche, sie würden nichts erkennen…

    Für manche Personen in der Firma heben wir 19-Zoll Monitore beispielsweise auf 1024×768 eingestellt. Angeblich erkennen sie sonst nichts. Ich würde je eine geeignete Brille empfehlen, aber dummerweise bin ich nicht der Betriebsarzt 😉

    Mein HP Stream 7 hat auf 7 Zoll 1280×800 oder 215ppi. Da wird manches schon arg klein. Dagegen ist ein 24-Zöller mit 4k (ca. 180 ppi) noch human 🙂

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    • breakpoint schreibt:

      Das Problem ist ja nicht nur, wie winzig alles wird, sondern dass auch die Skalierung nicht mehr konsistent ist.
      Wenn man die DPIs umstellt, reagieren die Fenster und Kontrollelemente unvorhersehbar. Und da man jedesmal booten muss, um den Unterschied zu erkennen, ist das schon sehr nervig.

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  5. Moody schreibt:

    Ich weiß gar nicht, ob ich genug Platz für einen 4K-Monitor hätte, aber reizen würde er mich schon. Praktischer fand ich da aber die Ultrawidescreens, welche man seit Win 8 auch sinnvoll nutzen kann bzw. mit Win 10 sogar noch besser. Ich habe mich an meine 24 Zoll gewöhnt und manchmal kommen sie mir tatsächlich klein vor. Schon krass, wenn man überlegt, womit man selbst angefangen hat. Ich glaub der erste Monitor hatte 15 Zoll, dann 17 und die letzte Röhre hatte 19. Da blieb vom Schreibtisch nicht mehr viel übrig. Danach kam endlich mein jetziger und ich empfinde es zum Arbeiten sehr angenehm. Es stellt sich aber durchaus die berechtigte Frage, in wie vielen Jahren die 2K- und 4K-Modelle zur Norm geworden sind, so dass sie auf den Schreibtischen von Angestellten stehen. Wie viel Zoll hat deiner denn?

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    • breakpoint schreibt:

      Tja, es ist schon interessant, welche Entwicklung die Monitore hinter sich haben.
      Ich kann mich noch vage an einen 14-Zöller erinnern. Eine Zeitlang hatte ich einen 21″-Röhrenmonitor – ein monströses und unhandliches Gerät.
      Mein Notebook hat ein 17-Zoll-Display. Die derzeit von mir genutzten Monitore sind zwischen 21 und 26 Zoll groß. Manchmal habe ich zwei gleichzeitig am Rechner hängen.

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      • Moody schreibt:

        Okay, dann besticht der 4K nur durch die Auflösung, aber nicht durch Größe. Ich muss gestehen, dass mir die 1920×1200-Auflösung zusagt. Das ist mir klein genug 😉 Zwei Bildschirme habe ich aktuell nur, wenn ich mein Laptop an den Bildschirm hänge, was ich doch immer mal wieder mache. Es lässt sich doch ganz anders arbeiten, wenn man auf einem schreibt und auf dem anderen etwas nachlesen kann. Irgendwo im Keller ist auch noch ein 17″-Bildschirm, für den ich aber keinen Platz verschwenden möchte. Und mein Laptop ist ein kleines Leichtgewicht, dass tatsächlich gern bewegt wird und daher mit 11,6 Zoll recht klein ausfällt. Mittlerweile ärgere ich mich, dass ich nicht doch 13 Zoll genommen habe, aber ich bin nicht unzufrieden. 🙂

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  6. Pingback: Tausendeinundachtzig | breakpoint

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