Achthunderteinundachtzig

Auf besonderen Wunsch hin habe ich die Kriterien noch einmal stark verschärft, nach denen ich meine Suchanfragen aufliste. Deshalb sind es zwar einige weniger, aber hoffentlich von höherer Qualität.

„latex diplomarbeit“
Für Formelsatz gibt es nichts besseres als LaTeX.

„forum voyeur ftp“
Wäre da eine Webcam nicht passender, als FTP?

„groschenheftig“
Ich hätte auch opernseifig schreiben können.

„meine oma massiert meine eier“
Das erinnert mich an die Simpsonsfolge, in der Bart versehentlich einen Vogel erschießt, und dann versucht, die Eier auszubrüten.

„aus opas porno-schatulle“
Projiziert per Camera obscura.

„sicher antwort-kommentar“, „meister antwort-kommentar“
Ich bemühe mich, auf die meisten Kommentare hier einzugehen.

„die dicken kinder“
Nein, danke.

„taschenbillardspieler“
Mit einem Queue und zwei Kugeln.

„toilettenform pinkel spritzer“
Spritzer sind eklig. Jeder sollte die Toilette (mindestens) so sauber verlassen, wie er sie vorgefunden hat.

„mathe im advent nicht erreichbar“
Mathematik funktioniert im Advent genauso wie zu jeder anderen Zeit.

„häkelmaschine kaufen“, „häkelmaschine für zuhause“
Mir ist dafür keine Bezugsquelle bekannt.

„dicken hals“
Das ist sehr unangenehm, insbesondere wenn Schluckbeschwerden dazu kommen.

„strapsen“
Ich ziehe inzwischen eigentlich halterlose Strümpfe vor.

„dicke beine“
Im Sommer schwellen manchmal meine Füße etwas an. Das ist nicht schön.

„private seitenspringen“
Ich maße mir kein Urteil an.

„sybian mann“
Äh .. davon will ich nichts wissen.

„unterhaltspreller“
Soll es geben.

„Meine nachbarin möchte einen hund ficken kann sie dabei schwanger werden?“
Nur wenn sie eine Hündin ist. (Sorry, eigentlich wollte ich solche Suchanfragen herausfiltern. Diese hier war in ihrer .. Naivität jedoch so originell, dass ich sie doch noch mit aufgelistetet habe.)

„harem steuer“
Die Frage über die steuerliche Behandlung eines Harems konnte hier noch nicht abschließend geklärt werden.

„lehrerin ohne slip“
Das geht die Schüler nichts an.

„kb971033“
Dieses Update hat mich einiges an Zeit gekostet.

„putzsklave gesucht“
Wäre schon praktisch. Weiß jemand, wie das mit Steuer und Versicherung ist?

„spanner am fkk-strand beteiligen sich am geschlechtsverkehr“
Ist zumindest denkbar.

„kind isst diesen wurm nicht“
Na, hoffentlich nicht.

„blasen besenkammer“
Da war bestimmt eine Blasenkammer gemeint.

„wasserhahn oberteil austauschen“
Kommt vor, dass die Armaturen kaputt sind.

„weihnachtsmail beispiele“
Ich verschicke keine Weihnachtsmails.

„sperma schlucken gefährlich“
Was soll daran gefährlich sein? Die Inhaltsstoffe sind sogar gesundheitsförderlich.

„elmar strumpfhose“
Ich kann mich nicht erinnern, ob Elmar mich jemals in Strumpfhose gesehen hat.

„hund leckt frau“
Widerlich so eine Hundezunge an den Händen oder gar im Gesicht.

‚approximate „kommentar schreiben“ „kommentar“‚
Ich schätze, dass das eine spezielle Suchvariante sein sollte.

„fat people“
Sind woanders.

„rollenspiele breakpoint“
Als Kind habe ich leere Garnrollen gesammelt. Mit denen habe ich zwar keinen Flaschenzug gebaut, aber sie gerollt und gestapelt. Mit leeren Klopapierrollen habe ich gebastelt.

„tante,Oma und neffen erotische storis“
Exotisch soll es sein? Und was bitte sehr ist ein Stori?

„eigenes sperma muskelaufbau“
Der Zusammenhang mit Muskelaufbau macht mich neugierig.

„zeigedeinevagina“
Besser nicht.

„dorfleben omas kindheit“
Das muss schon sehr öde gewesen sein. So völlig offline.

„nidationsblutung wikipedia“
Sh. Wikipedia. Bei der Gelegenheit weise ich auf mein Lookup-Widget in der Sidebar hin.

„wiedervereinigungstag“
Ist erst wieder im Februar.

„ich lasse mich von meinem hund besteigen“
K – nein!

„rüde frau“
Manche Frauen sind schon so grob.

„getriggert duden“
Ohne im Duden nachzuschlagen, würde ich „ausgelöst“ als Synonym vorschlagen (trotzdem gibt es keine Schläge).

„zeige deine bilder gespreizte beine“
Lieber mal die eigene Fantasie benutzen.

„tante verfügt enkel sex geschichte“
Komplizierte Verwandtschaftsverhältnisse.

„holzdildo amazon“
Statt auf Amazon zu suchen, lässt sich der auch selbst schnitzen oder drechseln. Ich habe ja irgendwann mal so ein Ding geschenkt bekommen, und zwar mal ausprobiert, aber nie wirklich benutzt.

„wft abkürzung“
WeihnachtsFeierTage – what else?

„manroulette alternative“
Zu Roulette fällt mir nur ein (auch wenn ich mich dabei wiederhole), dass es beim Spiel mit zwei Kugeln genau 666 Möglichkeiten gäbe.

„molly erot.geschichten“
@Molly, das E-Rot ist für dich.

„animalpost porn“
Tierische Briefzustellung?

‚“in die hose gemacht“‚, „absichtlich in die hose machen geschichten“
Ach, pfui.

„liebesschaukel bilder“
Gibt es bestimmt bei Online-Händlern, die entsprechende Produkte verkaufen wollen.

„anne nühm“
Das ist ein Pseudonühm.

„ältere frau rumkriegen“
Viel Spaß!

„strapsmiederhose“
Danke. Lieber nicht.

„cnc dominant“
Als die CNC ausfiel, hatte ich das Kommando.

Off topic gibt es übrigens nach längerer Pause wieder eine neue Kurzgeschichte in meinem Nühmphenblog nuehmphe.wordpress.com.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Achthunderteinundachtzig

  1. Molly schreibt:

    Huch!
    Also wenn man das Dingsda mit meinem Namen guggelt. landet man da, wo meine Ohren leuchten. Nee nee nee.
    Ja, das mit dem Harmen kann uns der liebe ednong ja vielleicht beantworten?
    Ansonsten wundere ich mich immer wieder über die Häkelanfragen… 😀

    Ich wusste gar nicht, dass Du ein Nümphen-Bog hast, gleich mal reingestiezt. Oha. Rote Ohren, ROTE OHREN!!!!
    -> Hab ich schon erwähnt, dass ich recht prüde bin?
    BTW: Schreib doch mal ein Buch, Erotiklektüren sind doch grade in! 🙂

    Captcha: „reach higher“ – Na siehste! 😉

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    • breakpoint schreibt:

      Leider, leider reagiert der liebe edi gar nicht mehr auf meine wohlgemein(t)en Hinweise:

      Wenn von deinem Schlachtfest noch etwas übrigbleibt, dann kauf dir ein hübsches Kopftuch. Dann sieht niemand wie rot die Ohren sind. :yes:

      Dieses Blog gibt’s bereits als eBook (mittlerweile elf Bände), aber die Absatzzahlen halten sich im sehr niedrigen Bereich, so dass eine Publikation der Nühmphengeschichten in Buchform nicht geplant ist.

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      • Molly schreibt:

        Jaaa, ich dachte da eher an ein ganzes Buch, also in Romanform. Wie gesagt: Ist ja nicht Meins, muss aber auch nicht, aber viele mögen ja Erotiklektüren! Und wenn`s Dir eh Spaß macht: Warum nicht? Könnte ich mir echt gut vorstellen bei Dir, schreiben kannst Du ja! 🙂

        Ach ja, der liebe ednong… Dderzeit eh ein bisserl schreibfaul, stimmt´s?

        Ad Schlachtfest) Machsu denn noch mit? Hatte mir irgendwie gedacht, schlauen „Zahlenmenschen“ würden das leicht fallen… Aber nee, Kopftücher stehen mir so gar nicht! Dann lieber die Haare drüber, 😀

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        • breakpoint schreibt:

          Mal schauen, mal schauen.
          Ist vor allem eine Frage der Zeit.

          Mit einem Kopftuch sieht man auch die Haarfarbe nicht mehr (es sei denn, die Haare schauen unten raus). Für manche Zwecke äußerst nützlich.

          Geldbeträge kann ich nicht gut schätzen.
          Viel besser bin ich da bei Schätzungen von Längen bis max. 30 cm. Da habe ich durch ein früher betriebenes Hobby einige Übung .. äh, also vom Stricken natürlich.

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  2. schaum schreibt:

    was ist denn hier los……etwas mehr niveau bitte 🙂

    es schäumt ichbittedarum

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  3. Andreas Neumann schreibt:

    > Für Formelsatz gibt es nichts besseres als LaTeX.

    Das ist auch mein Hauptargument, wenn die Leute fragen, ob sie besser Word oder LaTeX nehmen sollen. Andererseits wurde mir nun von einigen Windowsjüngern beteuert, dass Word so gut nachgebessert habe, dass der Formeleditor in keiner Weise mehr LaTeX nachstehe… Kann es nur leider nicht verifizieren (spare nämlich Geld :D)

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    • Leser schreibt:

      Das darfst und solltest Du weiterhin stark bezweifeln. Immerhin ist LaTeX eigentlich eine Schriftsatzsoftware, also etwas, dessen fertiger Output direkt in die Druckvorstufe gehen kann.
      Word hingegen…naja, es nennt sich selbst „Textverarbeitung“, da kann man sich viel drunter vorstellen, aber Fakt ist, dass es mit „Druckvorstufe“ nicht viel zu tun hat, denn es ist bei den wirklich komplexen Dokumenten einfach viel zu viel Glück mit im Spiel, damit es im Druck dann so aussieht, wie es aussehen soll. Unter anderem abhängig vom Druckertreiber, und noch von so manchem mehr…Aber, wer glaubt schon das, was Windowsjünger so den lieben langen Tag lang von sich geben? Dass die sich nicht richtig auskennen können, ist doch klar – sonst wären sie schließlich keine Windowsjünger! 😉

      SCNR…

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      • breakpoint schreibt:

        LaTeX braucht halt schon eine gewisse Einarbeitung, um loslegen zu können, während Word (zumindest die grundlegenden Funktionen) jeder sofort bedienen kann.
        Dass Word nicht völlig WYSIWYG ist, stimmt zwar, in den allermeisten Fällen lassen sich aber solche kleinen Unterschiede zwischen Vorlage am Bildschirm und gedrucktem Werk verschmerzen.

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        • Leser schreibt:

          Dieses Argument „ist ja nicht so schlimm“ erinnert fast etwas an die kritiklose Anhängerschaft, die man sonst nur von Apple-Jüngern gewohnt ist 😉

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          • breakpoint schreibt:

            Im Einzelfall *könnte* es durchaus schlimm sein.
            Ich habe allerdings noch nicht erlebt, dass wirklich ein entstellender Unterschied beim Ausdruck entstanden wäre.
            Problematisch ist häufig die Umskalierung des Fonts. Da ich mich selbst schon programmiertechnisch damit herumschlagen musste, habe ich auch Verständnis, wenn die Schrift nicht identisch aussieht.

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    • breakpoint schreibt:

      Solange man nur gelegentlich einzelne Formeln zu schreiben hat, kann man das durchaus mit Word machen.
      Sobald man allerdings seitenweise exzessiv Formeln braucht, klickt man sich bei Word zu Tode. Das kann man nur noch mit LaTeX handeln.

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  4. Pingback: Tausendeinundachtzig | breakpoint

  5. einfarbig schreibt:

    Ich lese deine Suchanfragen ja wirklich sehr gerne. Unglaublich, was Menschen so alles in die Google-Suche tippen.

    „die dicken kinder“
    -> hier im Umkreis gibt es eine Band mit dem Namen 😉 und sie sind noch nichtmal schlecht.

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