Achthundertvierundfünfzig

Muss mal wieder meinen Frust loswerden!

Ich hatte ja schon öfters erwähnt, dass ich immer wieder Probleme mit der Dokumentation meines Spezialgebiets hatte.
Im Laufe dieses Jahres kamen dann gleich mehrere Aktualisierungen der gesamten Dokumentation (nennt sich euphemistisch „continuous maintenance“), und nicht nur stückweise (das natürlich zusätzlich). Außerdem wurde auch mehrmals das Format geändert, so dass ich kaum noch etwas automatisiert in meine Datensammlung übernehmen kann. Praktisch alles Handarbeit.
Es nützt mir auch nichts, dass ich die XML-Dateien unter Versionsverwaltung gestellt habe, denn vor lauter Formatierungsänderungen sieht man die inhaltlichen Änderungen nicht mehr.

Es würde jetzt zu weit führen, das im einzelnen zu beschreiben, und zu konkret darf ich eh nicht werden.
Jedenfalls habe ich wahnsinnige Schwierigkeiten, meine Daten konsistent zu halten – weil auch die offiziellen Dokumente schon nicht mehr konsistent sind, und sich teilweise gegenseitig überschreiben.

Ich habe mehr und mehr Zweifel, ob ich dies weiterhin verfolgen soll, die Dokumentation so wie bisher aufzubereiten. Aufwand und Nutzen stehen zunehmend in einem diskrepanten Missverhältnis. Andererseits gibt mir das einen nicht zu unterschätzenden Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.
Ach ..

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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19 Antworten zu Achthundertvierundfünfzig

  1. schaum schreibt:

    ich habe gelernt, dass die doku mindestens 65% ausmachen sollte, so mühsam das auch ist. es lohnt sich und ist es wert.

    es schäumt bewährteregel

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  2. plietschejung schreibt:

    Mach doch mal einen PLAN !
    Visualisiere das mal. Das klärt Redundanzen und Abhängigkeiten.

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  3. ednong schreibt:

    Hm,
    zu wenig Details, um da konkret zu werden. Aber keine Lust, dich nur zu bedauern. 😉

    Ergo:
    Meiner Meinung nach gibt es eh nur die 2 Möglichkeiten – fortführen oder abbrechen. Gegen Abbrechen spricht dein Investment an bisheriger Energie.

    Fortführen ginge dann nur unter geänderten Parametern. Ich weiß nicht, inwiefern du Einfluß hast auf die Erstellung des Dokumentes oder das überhaupt mal versucht hast – wahrscheinlich willst du es gar nicht zu strukturiert, denn dann wäre dein Vorsprung dahin, oder? – aber versuchen würde ich das schon.

    Allerdings vermute ich mal, dass eine völlige Umbenennung von Parametern in XML auf ein neues System zurückzuführen ist und dann sicher fortgeführt werden wird (für eine hoffentlich lange Zeit). So hast du jetzt vermutlich erst einmal ne Menge an Umstellungsarbeiten, die sich in ein paar Monaten (oder wie oft erscheint da eine Neuausgabe?) dann sicher für dich rentieren und sich insgesamt vermindern.

    Es bedarf halt machmal sehr harter Arbeit, seinen Vorsprung zu halten. Und das willst du doch, oder? Außerdem dürftest du diesen Aufwand sicher auch in deine Preise einpflegen, vermute ich 😉

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    • breakpoint schreibt:

      Bedauert werden will ich auch gar nicht. :p

      Es geht jetzt um eine Grundsatzentscheidung. Wenn ich diese Sache aufgebe, dann gibt es kein Zurück mehr (außer mit noch viel größerem Aufwand).

      Ich habe null Einfluss auf die Erstellung dieser Dokumente, und neues System .. ha, schön wär’s! Nee, da friemeln nur wieder andere Leute dran herum, die mal was von XML gehört haben, und dann wohl entdeckt haben, dass man Word-Dateien auch als XML abspeichern kann. 🙄

      Ach, ich reg‘ mich schon wieder viel zu sehr darüber auf. Das ist es nicht wert. Ich werde es aufgeben. Bringt eh kaum Umsatz, und ich habe ja Alternativen.

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  4. breakpoint schreibt:

    NeunhundertsiebzigDas vergangene Wochenende ist leider völlig anders verlaufen, als es geplant war.
    Der Maifeiertag war ja noch ganz nett gewesen. Zwar ein wenig Arbeit, aber für Selbständige ist das halt ebenso -verständlich.

    Am Samstag Morgen machte ich dann den F…

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