Achthundertelf

Hausarbeit ist auch so ein .. hm .. so ein Thema halt.

Im Landhaus kümmert sich ja die Haushälterin darum. Sie ist auch für Carsten’s Kleidung und so weiter zuständig.
In der Wohnung jedoch mache fast alles ich. Carsten nimmt zwar mal den Müll mit runter oder macht ähnliche Kleinigkeiten, aber putzen und so weiter bleibt an mir hängen. Tja, und Schlampe bleibt eben Schlampe.

Wenn ich Carsten bisher mehr oder weniger subtil darauf hingewiesen habe, dass er sich auch mal an der Hausarbeit beteiligen könnte, bot er mir jedesmal nur an, eine Haushaltshilfe zu besorgen. Aber fremde Leute mag ich erst recht nicht in meiner Wohnung. Deshalb habe ich es irgendwann aufgegeben, zu erwarten, dass er mich dabei unterstützt, und kaum noch Andeutungen in die Richtung gemacht.

Jetzt hat er mich gefragt, ob er vielleicht einen Staubsaugroboter kaufen soll, um mich zu entlasten.
Hm. Vor ein paar Jahren habe ich in der c’t einen Test über verschiedene Staubsaugroboter gelesen. Damals erschien mir das eher als nerdige Spielerei denn als effektive Reinigungspraktik.
Aber – wer weiß – vielleicht hat sich das ja in den letzten paar Jahren verbessert.

Deshalb frage ich hier einfach mal in die Runde, ob irgendjemand da bereits Erfahrungen gemacht hat, oder gar ein bestimmtes Modell empfehlen kann.
Natürlich könnte ich mir auch so einen Roboter kaufen und selbst ausprobieren. Aber ich habe ganz einfach keine Lust, da vielleicht mehrere Modelle zu testen und womöglich erst umständlich zu konfigurieren. Das wäre mir lästig. Aber falls ich davon ausgehen könnte, dass so ein Ding zumindest das Bodenreinigen übernehmen könnte, wäre das schon eine Erleichterung für mich.

Aber viel lieber hätte ich eine mechanische Hilfe, die automatisch das gesamte Bad oder wenigstens die Küche säubert.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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26 Antworten zu Achthundertelf

  1. aliasnimue schreibt:

    Klingt für mich irgendwie befremdlich, wie Du zwischen seinem Haus und Deiner Wohnung unterscheidest.
    Aber ok, ich bin da auch ganz eigen (wenn auch völlig anders). Ich hätte schon Probleme damit dort einzuziehen, wo mein Partner mit einer Exbeziehung gelebt hätte.

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    • idgie13 schreibt:

      Das Problem (einzuziehen, wo vorher eine andere Frau an meiner Stelle war) hatte ich auch. Es war zu Beginn auch sehr schwierig für mich (zumal die dumme Nuss von Ex auch noch in unser Dorf wieder zurück gezogen ist). Inzwischen hat es sich aber gelegt – ich durfte aber auch einiges umgestalten.

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    • breakpoint schreibt:

      Du hast schon recht.
      Streng genommen ist es ja seine Wohnung, aber da ich schon länger drin wohne, und früher auch Miete gezahlt habe, betrachte ich sie trotzdem immer noch als „meine“ Wohnung.

      Im Haus sind wir nur am Wochenende. Und das gehört teilweise auch seinen Töchtern.
      Wir (also zumindiest ich) fahren am Wochenende nur hin, weil da schon viel Platz ist, Komfort wie den Whirlpool, die Haushälterin einen Teil des Essens vorkocht, etc.
      Das hat einen Touch von Urlaub, und ist eben kein Alltag.

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      • aliasnimue schreibt:

        Vom Gefühl her sollte es Eure Wohnung sein.
        Und wenn Du Dich an einer Putzfrau störst, solltet Ihr einen Kompromiss finden und die Arbeit gleich verteilen.
        Soviel fällt da ja nicht an, wenn keiner kocht und ihr den ganzen Tag außer Haus seid.
        Er kann sich ja nicht allein auf seinen sexuellen Diensten ausruhen. Obwohl…

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        • breakpoint schreibt:

          Meine Wohnung, seine Wochnung, unsere Wohnung .. eigentlich ist das eher nebensächlich. Wir wohnen da. Punkt.

          Ich verbringe halt schon deutlich mehr Zeit in der Wohnung. Er kommt erst abends und hat dann verständlicherweise keine Lust, dann noch mit Putzen anzufangen.

          Deshalb stehe ich der Idee mit dem Roboter grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Bloß, ob der wirklich hilfreich ist, ist die Frage.

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  2. idgie13 schreibt:

    Mein Saugroboter, der auch das Bad und die Küche putzt, heisst Till ;D

    Dafür koche und bügle ich – und mach den Garten.

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  3. plietschejung schreibt:

    Finger weg von den Dingern. Funzen nur bedingt gut.

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  4. DerMaskierte schreibt:

    Also meine letzte Recherche vor gut 8 Monaten ergab, dass im Grunde nur das große Wohnzimmer mit Parkett/Laminat/Fließen ohne viele Hindernisse die ideale Spielwiese für Saugroboter sind. Und auch da muss man noch oft genug selbst Hand anlegen – die Roboter verlängern nur die Intervalle der manuellen Intervention.

    Auf der diesjähren IFA (?) wurden neuere Modelle mit Features wie „Raumerkennung und Erkennung bereits gesaugter Bereiche“ vorgestellt. Da warte ich auf die ersten Praxistests. Aber meiner Einschätzung nach wird das Thema erst in 2-3 Jahren wirklich eine breite praxistauglichkeit erfahren, so dass auch meine durch viele Regale, Möbel etc. verwinkelte Wohnung von einem Saugroboter zufriedenstellend gereinigt werden kann, dass ich dann nur noch alle paar Monate mal selber zum Sauger greifen muss.

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    • breakpoint schreibt:

      Dann muss ich mich wohl noch gedulden.
      In jeder Wohnung stehen halt auch ein paar Möbel oder andere Hindernisse rum, die dem Roboter die Arbeit erschweren.
      Und solange noch so viele manuelle Eingriffe nötig sind, warte ich lieber noch, bis die Technik ausgereifter ist.

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  5. DerMaskierte schreibt:

    Auf jeden Fall verhindern die Saugroboter noch eine ganze Weile nicht, dass du gelegentlich selbst zum Sauger greifen musst.

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  6. Gast schreibt:

    Mein Freund hat den Saugroboter (Roomba 880) und den Wischroboter (Braava) von irobot ich selbst habe den Wischroboter. Der kann trocken und feucht wischen. Wir haben beide Parkettboden. Beide Geräte haben wir vorher von Freunden ausgeliehen und getestet. Und beide würden wir sie nicht mehr hergeben. Der Wischroboter läuft bei mir jeden zweiten Tag so nebenher. Am Anfang musste ich ein paar „Fallen“ in der Wohnung ausräumen, wo er sich verklemmt hat, war aber kein Prob. Selbst nach dem Saugen hängt noch massenhaft Staub im Tuch, nass wischen ist nebelfeucht und sogar besser als mit einem Tuch von Hand, das das meist zu nass ist. Ich finde das ganze sehr entlastetnd. Mein Freund lässt seinen Saugroboter während er bei der Arbeit ist laufen, auch das funktioniert gut. Der Saugroboter ist deutlich lauter als der Wischroboter, der gar nicht stört wenn er nebenher läuft. Ich würde es nicht mehr missen wollen und da ich auch voll berufstätig bin ist es wirklich eine Entlastung. LG

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    • breakpoint schreibt:

      Danke für dein Feedback.

      Ein Wischroboter wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Vielleicht informiere ich mich da noch weiter, wenn du da so gute Erfahrungen gemacht hast.
      Da aber in der Wohnung teilweise Teppichboden liegt, käme ich trotzdem nicht ums Staubsaugen herum.

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  7. Pingback: Tausendvierzig | breakpoint

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