Achthundertsechs

Dass ich an diesem Wochenende zu nicht viel anderem kommen würde, als Installiererei, war abzusehen gewesen. Carsten’s alter Rechner ist halt nicht mehr der schnellste, und eine SSD als Boot- und Systemplatte hätte es auch nicht gebracht.
Naja, jetzt läuft Windows 7 darauf. Die über hundert Updates haben sich ganz schön hingezogen. Da wäre ein Servicepack mal wieder sinnvoll. Aber vermutlich macht Microsoft das extra nicht, damit die Leute auf W8 umstellen sollen.
Einige Treiber musste ich noch installieren, und danach die wichtigsten Anwendungen.
Dann überließ ich Carsten den Rechner, damit er ihn sich wieder nach Wunsch einrichten und konfigurieren konnte, sowie die alten Backups seiner Dateien einspielen konnte.

Irgendwann rief er mich zu sich, weil er eine bestimmte Datei ansehen wollte. Die Extension
.flv sagte mir spontan nichts, aber eine kurze Internetrecherche lieferte das Ergebnis, dass es sich um ein Flash Video handelte.
Also besuchte ich die Adofe-Seite und lud den Flash Player herunter. Danach installierte ich das Programm. Aber ohne dass es sich verhindern ließ, installierte das Setup außerdem den McAffe Virenscanner mit. Auch das Installationsverzeichnis ließ sich nicht auswählen, was ich für ein absolut nutzerfeindliches Verhalten halte.
Deshalb deinstallierte ich das Zeug gleich wieder. Ist ja möglich, dass ich nur irgendwo übersehen haben, einen Haken zu setzen oder so. Aber nein. Der zweite Versuch lief genauso.
Naja, wenn sich zumindest die Datei damit öffnen lässt. Aber zumindest die File Extension war nicht registriert. Da das Installationsverzeichnis nicht bekannt war, konnte ich die Association auch nicht händisch herstellen. Schrott!

Vielleicht hätte ich das Problem noch lösen können, wenn wir nicht stattdessen einen angenehmeren Zeitvertreib gefunden hätten.
Und danach war uns diese Datei auch nicht mehr wichtig genug.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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38 Antworten zu Achthundertsechs

  1. plietschejung schreibt:

    Bei winfuture.de zum Beispiel findest du komplette Servicepacks für alle Windows Versionen.

    Was bei der Installation des Flashplayers angeht, kann ich das Verhalten nicht nachvollziehen. Ich hatte auch bei Updates immer die Option McAfee zu deselektieren. Seltsam.

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  2. ednong schreibt:

    Ah, es geht hier wieder.

    McAffee kannst du auf der Website deaktivieren, wenn du den Download inkl. Sprache und System auswählst.

    Und ja, Flash ist absolut nutzerfeindlich. Wird Zeit, dass es endlich eingemottet wird.

    Und nein, das war hier nur sporadisch – bin immer noch in der Pause. Zu viel zu tun, nachdem es Zähnen und Gelenken etwas besser geht.

    Schönes Captcha: piece of cake – ich hätte gern den Keks.

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    • breakpoint schreibt:

      Ja, bereits beim Download abwählen.
      Absolut nutzerunfreundlich. Nieder mit Flash!

      Alles Gute für dich weiterhin!
      Und vergiss die Hochzeit nicht!

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      • Leser schreibt:

        Ich sage mal: Das ist eben kommerzielle Software! Wie schon seit ca. 20 Jahren gelten in der Marktwirtschaft (zumindest gegenüber dem Endverbraucher) nicht mehr wirklich irgendwelche Regeln des Anstands. Folglich ist da eben „Holzauge, sei Wachsam!“ angebracht – einfach, weil man als Verbraucher (oder als „schwächerer Teilnehmer“ in diesem Krieg namens Marktwirtschaft) eben immer betrogen, belogen, hintergangen und geprellt wird. Ein gutes Geschäft ist schließlich das höchst profitabelste Geschäft, Kundenzufriedenheit ist was, wo sich gefälligst die Marketingabteilung drum zu kümmern hat, nicht die Produktentwicklung oder der Vertrieb…

        Aber wer keine freie Software will, die sowas nicht nötig hat, der muss eben auch mit den Konsequenzen leben, oder schlau genug werden, um auch im fortschreitenden Kriegszustand wehrhaft zu bleiben.

        Wobei es glaube ich auch ein Download-Portal für Windowsversionen von freier Software gibt, was den Leuten ebenso irgendwelche Crapware untermogelt – ich glaube, sourceforge? – jedenfalls braucht man sowas als Nutzer von freien Systemen auch nicht, ein Programm wird entweder aus der Paketverwaltung heraus installiert, über ein externes Repository, oder man kann (in seltenen Fällen) ein für die eigene Distribution gepacktes Paket von der Herstellerwebsite herunterladen – es ist aber schon echt sehr unüblich, dass man Webseiten aufrufen muss, um von dort Software zu beziehen!
        Eine Option wäre auch selbst kompilieren, aber das musste ich in 8 Jahren Linux bisher noch kein einziges Mal machen.

        Zum Flash-Player selbst noch: Adobe hat ja die Flash-Version für Linux eingestellt, gibts nur noch bis Version 11.irgendwas – aber Google hat den Quelltext und die Pflege übernommen, um es mit in seinen proprietären Browser Chrome reinzupacken. Chrome hat auch vor ein paar Versionen die bisherige Plugin-Schnittstelle deaktiviert, so dass das alte Flash-Plugin da drin gar nicht mehr läuft. Aber natürlich hat kein Linux-Nutzer, der halbwegs bei Verstand ist, den proprietären Chrome auf seinem System, weil jeder den gleichwertigen, aber quelloffenen Chromium nutzt. Nun gibt es ein nettes Paket für Chromium, was im Installationsprozess den proprietären Chrome runterlädt, die Flashplugin-Library da rausholt, den Rest wegwirft, und schon kann man das (leider proprietäre) Flash-Plugin auch im OpenSource-Browser Chromium benutzen.

        Wobei es gottseidank ja auch immer seltener nötig wird, den Dreck überhaupt zu benutzen…

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        • ednong schreibt:

          Korrekt, es ist/war SF, die da mit dem eigenen Installer was untermogeln wollten. Ätzend. Da habe ich dann angefangen, die SW möglichst auf der Homepage des Autors herunterzuladen, sofern verfügbar.

          Da mit Linux war mir so gar nicht bekannt, ich nutze die alte 11er Version zusammen mit NoScript und Flashblock. Leider gibt es auch heute noch Websites, deren gesamte Navigation auf Flash aufbaut. Die Designer, die sich so etwas haben einfallen lassen, gehören ganz gehörig geflasht. 😉

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        • breakpoint schreibt:

          Ich habe nichts gegen kommerzielle Software, produziere schließlich selbst welche.
          Problematisch wird es höchstens dann, wenn sich Monopolstellungen herausbilden. Dann brauchen sich die Hersteller nicht mehr so richtig anzustrengen.
          Auf Dauer kriegen sie aber dennoch ihr Fet weg, falls sei es zu sehr schludern lassen.

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          • Leser schreibt:

            Naja, hier geht es halt um die kleineren und größeren Betrügereien, die das „Kommerzielle“ zuweilen so herausbildet (wie z.B. ein Virenscanner, den man nie haben wollte, oder bei manch anderer Software auch irgendwelche Browser-Toolbars, und was nicht alles).

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            • breakpoint schreibt:

              Nero ist auch so ein Kandidat, der mir in diesem Zusammenhang schon sehr negativ aufgefallen ist.

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            • Leser schreibt:

              Zu meinen Zeiten vor K3b und Brasero fand ich als reines Brennprogram bzw. zum Auslesen („rippen“) von CDs die Windows-Software „Feurio!“ immer sehr angenehm. Ist Shareware, also Bezahlung wenns gefällt auf freiwilliger Basis, nicht eingeschränkt.

              Scheint aber schon etwas länger nicht mehr weiterentwickelt zu werden, eine kurze Suchanfrage ergab, dass es unter Windows7 wohl etwas mehr Installationsaufwand erfordert, bis das Teil läuft. Dennoch, wenn es von den Funktionen her ausreicht, warum die aufgeblasene Nero-Suite installieren, die wurde ja schon damals immer fetter und fetter.

              Es gibt selbst unter Windows noch vereinzelte Software, deren Ersteller noch nicht dem „Kommerzialismus“ anheimgefallen sind 🙂

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            • breakpoint schreibt:

              Feurio! (Es brennt! Es brennt!) kenne ich nicht.
              Eigentlich muss ich nur sehr selten mal eine CD/DVD brennen. Normalerweise reichen mir da die Bordmittel von W7 aus.
              Ich habe auch mal irgendwo ein Kommandozeilen-Tool gehabt. Da ich es aber fast nie gebraucht habe, ist mir momentan entfallen, wie es hieß.

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            • Leser schreibt:

              Zur Kenntnisnahme: http://www.feurio.de/index_german.html

              Hach, sieht die Website noch herrlich nach den 90er Jahren aus! 😉

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            • breakpoint schreibt:

              Oh, hübsch, Frames.
              Und das neueste Update gab’s vor über 10 Jahren.

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  3. Uschi-DWT schreibt:

    Soweit ich weiß, gibt es zumindest den SP1 für Windows 7 offiziell von der Windows Seite http://windows.microsoft.com/de-de/windows/service-packs-download#sptabs=win7

    Aber ich habe auch z.B. in CHIP gelesen, dass es SP 2 und SP3 geben soll.

    Da fällt mir direkt ein, dass ich doch vielleicht mal nachsehen sollte, ob ich eines dieser SPs installiert habe bei meinem Rechner.

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  4. schaum schreibt:

    alles ist schöner als sich mit windoofs zu beschäftigen

    es schäumt ichhassems

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  5. mh schreibt:

    Hallo breakpoint,

    flv lässt sich auch mit dem VLC-Player abspielen.
    Mit dem VLC-Player gibt es glaube ich nichts was man nicht abspielen kann. Zumindest ist mir bisher noch nie etwas begegnet. Beim Windows-Media-Player hingegen schon…

    Das mit dem Flashplayer und McAffee bzw. sonstiger Dreckssoftware ist bei Adobe schon lange so… haha du n00b 🙂

    Viele Grüße,
    Mäh

    Capatcha: i love you

    O.O

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    • breakpoint schreibt:

      Willkommen auf meinem Blog, mäh!

      Der VLC-Player wurde mir auch schon dafür empfohlen.
      Allerdings mag ich persönlich sein UI nicht. Da es sich aber nicht um meinen eigenen Rechner handelt, werde ich ihn wohl am Wochenende installieren.

      Ich Noob installiere halt nur ganz selten Flash. Habe es nur auf ein oder zwei Rechnern laufen.

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      • mh schreibt:

        Das ist aber komisch.
        Gerade du… wissenschaftlich und physikmäßig und bytemäßig unterwegs… da passt doch das primitive ui des vlc doch voll 😛

        es gibt start, stop, play, vor und zurück sowie replay… mehr braucht doch kein mensch… vlt. noch vollbild.. aber sonst? 😉

        oder willst du so ein klickibunti mit soundeffekten und änderten flashenden farben und und und?

        grüße,
        mäh

        Capatche: true life 😀

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        • breakpoint schreibt:

          Für die paar Filme die ich vielleicht mal schaue, reicht mir der Windows Media Player.
          Da brauche ich nichts zu installieren. Das UI ist zwar auch nicht so toll (dürfte ruhig spartanischer sein), aber da bin ich wenigstens dran gewöhnt.

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  6. Pingback: Tausenddreiunddreißig | breakpoint

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