Siebenhundertachtundneunzig

Wann ist es am günstigsten, Blogartikel zu veröffentlichen? In diese Richtung geht das Thema des heutigen Webmasterfriday.

Die Antwort fällt mir ganz leicht: Ich blogge, wenn es mir zeitlich am besten passt.
Dabei habe ich mir angewöhnt, das zumeist gleich früh am Morgen zu machen, sofern mir nichts dringenderes dazwischen kommt.
So poste ich normalerweise an Arbeitstagen so gegen mehr oder weniger sieben Uhr früh. Am Wochenende bin ich meist später dran.
Meine regelmäßigen Besucher können dann im Laufe des Tages (oder der Nacht), wenn es ihnen halt am besten passt, vorbeikommen und hier lesen.

Ich antworte sogar häufig ziemlich zeitnah auf Kommentare, weil ich üblicherweise bis vier oder gegen fünf Uhr (mit Unterbrechungen) online bin. Danach allerdings habe ich – bis auf Ausnahmen – Sendepause. Ich muss halt irgendwann auch Offline-Arbeiten wie Einkäufe oder Hausarbeit machen. Und der Abend sowie die Nacht sind dann dem Privatleben reserviert.

Während ich an Wochentagen praktisch täglich einmal poste, halte ich mich am Wochenende eher zurück. Einerseits setze ich die Prioritäten da etwas anders, andererseits geht dies aber offenbar meinen Stammlesern ähnlich, denn meine Wochenendzugriffszahlen gehen auf fast die Hälfte herunter. so dass ich gar keinen Anlass sehe, am Wochenende mehr zu schreiben.

Ich plane den Veröffentlichungszeitpunkt meiner Einträge höchstens ausnahmsweise einmal voraus. Üblicherweise poste ich sofort nach dem Schreiben (bzw. bei Fülleinträgen nach dem Einfügen in den Editor der Blogsoftware).
Naja, es kommt schon vor, dass ich aktuelle Themen bereits am Vortag vorbereite. Aber aufgrund der One-Post-A-Day-Policy poste ich den dann trotzdem erst am nächsten Tag.

Inwieweit dieses Zeitschema meinen Besuchern entgegenkommt, ist mir nebensächlich. Es hat sich halt bei mir so eingebürgert, weil es mir selbst am besten so passt. Allerdings nehme ich an, dass eine gewisse Kontinuität schon positiv aufgenommen wird, und mehr Besucher bindet als ein chaotischer Publikationsrhythmus.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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17 Antworten zu Siebenhundertachtundneunzig

  1. schaum schreibt:

    gelegenheit macht diebe, ebenso wie blogschreiber und dazugehörige einträge…….so halte ich es, ich denke, es gibt kaum ein vernünftiges muster

    es schäumt unregelmässig

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  2. plietschejung schreibt:

    Ich empfinde die Zeit von 18-22 Uhr als Primetime, ohne jedoch eine Messung vorweisen zu können.

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  3. ednong schreibt:

    „… (oder der Nacht) …“
    Echt, da lesen dann noch einige deinen Blog? 😉

    Ich denke schon, dass es Zeiten gibt, wo der Zugriff erhöht ist (also zumindest, wenn ich so meine spärliche Statistik ansehe) und es sich wohl eher lohnen würde, zu posten.

    Aber ich mache es ähnlich wie du: dann, wenn ich schreibe und das Maximum der Posts/Tag noch nicht ausgeschöpft ist.

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    • breakpoint schreibt:

      Tja, man kann sich das kaum vorstellen, aber ich habe tatsächlich schon in der Nacht, um 2 oder 4 Uhr Kommentare bekommen. Oder früh um 6, wo es dann hieß, „es sei spät geworden“.

      Ich glaube nicht, dass es viel bringen würde den Zeitpunkt auf eine spezielle Uhrzeit zu optimieren. Wer es lesen will, liest es. Wenn heute nicht, dann ein andermal.

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  4. Uschi-DWT schreibt:

    Diese Frage habe ich mir auch mal vor einiger Zeit gestellt und dabei versucht herauszufinden, wann meine jeweiligen Beiträge am ehesten bzw. am meisten gelesen werden.

    Ich konnte jedoch nicht feststellen, dass es mehr oder weniger Leser zu bestimmten Zeiten gibt und so mache ich es so wie du auch.

    Wenn ich etwas geschrieben habe, wird es auch gleich gepostet außer Zitate und/oder Witze zum Tagesabschluss, die ich gezielt kurz nach Mitternacht einstelle.

    Aber das auch nicht wegen der Leser, sondern als Ausklang meines Tages.

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    • breakpoint schreibt:

      Die Optimierung auf eine bestimmte Uhrzeit ist vielleicht wichtig, wenn man sehr aktuelle Themen hat, mit denen man seine Besucher möglichst schnell erreichen will.

      Mir ist es aber einfach egal, ob jemand meinen Eintrag sofort nach Erscheinen liest, oder erst mehrere Stunden später. Das kann jeder beliebig in seinen Tagesablauf integrieren.
      Auch ältere Einträge sind häufig noch lesenswert, gerade wenn man eine Entwicklung verfolgen möchte.

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      • Uschi-DWT schreibt:

        Als ich hier anfing einen eigenen Blog zu schreiben hatte mich interessiert, wann meine Beiträge am meisten gelesen werden.

        Je nachdem wie sie auf der Startseite von Blog.de angezeigt werden und dadurch von Fremden, die meinen Blog noch nicht kennen gesehen werden.

        Aber so wie es aussieht, ist es wirklich völlig, egal wann man es schreibt, es wird gelesen oder nicht.

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  5. Sergej schreibt:

    Auch ich habe mich gefragt, wann es wohl am besten ist einen Artikel zu veröffentlichen.
    Letztlich bin ich zum Schluss gekommen, dass es irrelevant ist, die Leser werden den Artikel früher oder später so oder so lesen.

    Gruß
    Sergej

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  6. Pingback: Tausenddreiunddreißig | breakpoint

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