Siebenhundertsechsundneunzig

Um ein wenig Zeit zu überbrücken, lasse ich jetzt meine Mitarbeiter reihum kleine Vorträge über möglicherweise (bei manchen weiß ich es noch nicht sicher, könnten aber in der Zukunft wichtig werden) relevante Themen halten.

Ursprünglich wollte ich selbst referieren, aber da ist mir der Aufwand doch zu groß. Schließlich müsste ich mich erst detailliert in jedes Thema einarbeiten. Diese Zeit habe ich nicht. Sollen die Softies selber machen. Auch dafür ist die Arbeitszeit da. Besser als Leerlauf.
Also habe ich erst mal jedem ein Thema zugeteilt, in das er tiefer eindringen soll. Dann brauche ich es nicht umfassend in mich aufzunehmen.

Ich schwanke noch, ob ich so gemein sein soll, darauf zu bestehen, dass die Vorträge (zu Übungszwecken) auf Englisch gehalten werden müssen. Auch in Deutsch wird das den einen oder anderen einiges an Überwindung kosten, langfristig aber sicherlich die Sozialkompetenzen verbessern.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Siebenhundertsechsundneunzig

  1. plietschejung schreibt:

    Klingt wie in der Schule.

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  2. ednong schreibt:

    Na, da hoffe ich doch auf englisch gehaltene Vorträge. Wird ja sonst langweilig.

    Und natürlich mit Handout. 😉

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  3. Uschi-DWT schreibt:

    Ich denke mal es wäre fast schwerer, wenn du darauf bestehen würdest, keine Anglizismen zu verwenden, was ich denke fast unmöglich im IT-Bereich sein dürfte.

    Aber machbar sollte es sein und fördert auch etwas die deutsche Ausdruckweise.

    Nach meiner Erfahrung gibt es nichts Schwierigeres als von einem Fachmann zu verlangen, etwas außerhalb seiner gewohnten Routine zu machen.

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  4. tom174 schreibt:

    Kommt darauf an, was du erreichen willst. Wenn es hauptsächlich um das Präsentieren geht, super. Bei Inhalten geht im Englischen, wenn die Leute das nicht können, manchmal viel verloren. Bei den einen, weil sie nicht das sagen können, was sie eigentlich wollen, bei den anderen, weil sie Worte verwenden, die die anderen nicht verstehen. Und wenn der Chef dabei ist wird nicht immer nachgefragt, sondern genickt.

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    • breakpoint schreibt:

      Der Hauptgrund für die Aktion ist es, überschüssige Arbeitszeit einigermaßen sinnvoll und vielleicht sogar produktiv zu verbraten.

      Bei der ersten Vortragsrunde belassen wir es erst mal bei deutsch. Falls sich die Wartezeit aber länger hinzieht, gehe ich dann vielleicht doch zu englisch über.
      Wir sind ja nur im kleinen Kreis. Da sollte es schon möglich sein, bei Verständnisproblemen nachzufragen.

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      • tom174 schreibt:

        Wenn das als Team/Persönlichkeitsentwicklung genutzt wird, klar, mach auch Englisch. Information geht halt unter Umständen verloren. Auch immer nutzbringende Dinge sind Teambuilding Dinger (kp wie lange dein Team schon unverändert ist und wie es funktioniert). Diese Teamuhr (das Teamphasen model, forming, storming, norming, und performing) Jeder Mitarbeiter stellt sich hin, wo er meint in der Phase befindet sich das team und dann frägt man ihn, was es benötigt, dass er eine Phase weiter kommt kann sehr viel bringen (oder auch gar nix).
        Dann is da noch der Google Friday, kommt auch manchmal was cooles bei rum

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  5. Pingback: Tausendsechsundzwanzig | breakpoint

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