Siebenhundertneunundsiebzig

Welche Musik hörst du beim Bloggen? Das ist die aktuelle Frage beim Webmasterfriday.
Die Frage lässt sich ganz kurz beantworten. Wenn ich daheim am Rechner sitze, dann streame ich mir ständig Radiomusik (ein bestimmter regionaler Sender, den ich eigentlich nicht nennen möchte) rein. Im Büro dagegen oder sonst auswärts gibt es keine Hintergrundmusik.

Ich nehme die Musik auch normalerweise gar nicht bewusst wahr, sondern die tüdelt halt vor sich hin. Nur bei bestimmten Stücken werde ich aufmerksam, und singe die dann meist lauthals (aber nicht immer textgetreu) mit.
Bei den meisten Arbeiten lenkt mich das Radio nicht ab, nur bei besonders diffizilen Tätigkeiten (z.B. kompliziertes Debuggen) schalte ich es vielleicht doch mal aus.

Warum läuft überhaupt Musik? Tja, das hebt häufig meine Laune. Insbesondere am Morgen, wenn ich noch etwas schläfrig bin.

Ob die Art der Musik meinen Schreibstil beeinflusst, weiß ich nicht. Ich habe mir das noch nie überlegt. Um diese Frage einigermaßen objektiv beantworten zu können, müsste ich mein Schreibverhalten in Abhängigkeit von der Musik erst längere Zeit beobachten. Diesen Zeitaufwand möchte ich dafür nicht investieren.

Dadurch, dass ich Radio höre, kriege ich auch die eine oder andere Neuigkeit mit, die sonst vielleicht von mir unbeachtet geblieben wäre.
Ein Nachteil des Radios ist, dass der Musikgeschmack der Moderatoren nicht zu 100 Prozent mit dem meinen übereinstimmt. Es gibt eine Handvoll Musikstücke die ich so abstoßend finde, dass ich da den Stream einige Minuten lang unterbreche. Das kommt aber nur ein- oder zweimal pro Woche vor.
Insgesamt bin ich mit der Musikauswahl (ein ausgewogener Mix aus aktuellen und älteren Titeln) zufrieden, die mich von der Aufgabe entlastet, mich selbst für bestimmte Stücke zu entscheiden.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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9 Antworten zu Siebenhundertneunundsiebzig

  1. gammler67 schreibt:

    rock antenne bayern…

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  2. Leser schreibt:

    Ich höre schon seit bald 15 Jahren keine Musik mehr „nebenher“. Radio schon gar nicht, denn wenn Musik noch einigermaßen erträglich ist, so ist dann beim Radio das unsäglich dumme Gequassel der Moderatoren in Verbindung mit der Werbung wirklich ein Grund, die Wände hoch zu laufen…daher belasse ich es dabei, keine Ablenkung zu haben.

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    • breakpoint schreibt:

      Das Gequassel, die Werbung und Musikstücke, die mir nur so mittelmäßig gefallen, blende ich einfach aus. Dafür habe ich wohl einen leistungsfähigen Filter.

      Störend wäre es dagegen für mich, wenn wirklich nur noch meine Lieblingssongs gespielt würden. Das würde mich dann doch zu sehr ablenken.

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      • Leser schreibt:

        Ich habe festgestellt, dass so einen Klangteppich zu filtern Kraft kostet – tatsächlich sogar mehr Kraft, als den Lärm der Straße vor meinem Fenster auszufiltern, weil das eine nur „Geräusche“ sind, das andere aber auch Worte.

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        • breakpoint schreibt:

          Das stimmt.

          Und das ist ein Grund, warum ich keine Hörbücher oder Hörspiele mag. Es ist mir viel zu anstrengend, da zuzuhören.
          Viel lieber lese ich in einem Buch – mit meiner bevorzugten Geschwindigkeit – blättere mal zurück, mal vor, lese ein Stelle noch mal, überspringe einen Absatz – ganz wie ich mag.

          Aber bei Musik – selbst mit verständlichen Texten – beansprucht das meine Aufmerksamkeit nur marginal (oder ich singe eben mit).

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          • Leser schreibt:

            Naja, Hörbücher oder Hörspiele sind etwas, was man nur so hören kann, wie ich auch Musik am liebsten höre: Ohne visuelle Ablenkung voll darin eintauchend. Kein Multitasking, sondern zu 100% nur zuhörend. Am besten liegend im Bett, oder zumindest in einer Position, in der kein Rechner in der Nähe ist 🙂

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            • breakpoint schreibt:

              Hörbücher/-spiele habe ich noch nie gemocht.
              Die liefern zu viel Information, um parallel noch etwas anderes zu überlegen, und zu wenig Information, um sich voll darauf zu konzentrieren.
              Die reinste Qual, da zuhören zu müssen.

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  3. Pingback: Tausendneun | breakpoint

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