Siebenhundertsiebzig

Zum ersten Mal in ihrem Leben hat meine Mutter ihre Geburtstagsfeier vorgezogen statt eher nachgefeiert.
Das liegt daran, dass ich am vorgesehenen Termin bereits im Urlaub bin. Wenn ich wieder zurück bin, ist meine Schwester Sabine noch im Urlaub, und danach wäre es meiner Mutter zu spät.

Also waren wir am Samstag auf ihrer Feier.
Ich muss euch enttäuschen, falls ihr irgendwelche Äußerungen meiner (Groß-)tanten erwartet. Die waren gar nicht dabei.
Eigentlich gibt es nur recht wenig erwähnenswertes, höchstens vielleicht, dass mein kleiner Neffe David, wann immer ich in seine Nähe kam, „Dande Bussi, Dande Bussi“ rief.

Wie üblich war das Kuchenangebot ausgezeichnet. Sabine meinte, ich solle einfach selbst lernen, Kuchen zu backen. Das mache ja so sehr viel Spaß. Das bezweifle ich eigentlich. Ich esse den Kuchen lieber nur.

Carsten ließ sich von meinem Schwager Thorsten überreden, mit ihm und den zwei großen Kindern in die Kreisstadt zu fahren, wo gerade Kirchweih gefeiert wird.
Eigentlich hatte ich beabsichtigt gehabt, in dieser Zeit Carsten „die Gegend zu zeigen“. Stattdessen spendierte er Heidi und Robin Karussellfahrten, Eis, Zuckerwatte und was-weiß-ich.

Ich war mit Sabine und unseren Eltern zurückgeblieben, die plötzlich nichts besseres zu tun hatten, als mich – auf bemerkenswert subtile Weise – auszuhorchen, ob oder wann mit Familienzuwachs zu rechnen sei.
Es ist ganz gut, dass meine Mutter nur einmal im Jahr Geburtstag hat, und mein Vater keinen Wert darauf legt, seinen groß zu feiern.

Wir blieben noch zum Abendessen, und machten uns dann auf den Rückweg.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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31 Antworten zu Siebenhundertsiebzig

  1. gammler67 schreibt:

    ich geh nicht auf familienfeiern…

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  2. schaum schreibt:

    geburtstag vorziehen ist doof, finde ich jedenfalls

    es schäumt jederwieermag

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  3. Uschi-DWT schreibt:

    Ich denke doch mal das das wichtigste ein schöner Tag mit gutem Essen und auch mal wieder einen Teil der Familie zu sehen war.

    Und wenn es nur 1 – 2 mal im Jahr ist auch ertragbar finde ich. :yes:

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  4. idgie13 schreibt:

    Wie hast Du denn auf die Familienzuwachs-Fragereien reagiert?

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  5. plietschejung schreibt:

    Ab und zu kann man das gut ertragen.
    Ein wenig sozialer Zusammenhang ist auch mal ganz schön.

    Wenn’s nervt, kann man es ja lassen.

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  6. ednong schreibt:

    Kuchen ist lecker – ich würde mich auch als Kuchentestesser für deine Kreationen zur Verfügung stellen (Versicherung auf deiner Seite vorausgesetzt 😉 ).

    Oh, heute ein passendes Captcha: hocus pocus

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    • breakpoint schreibt:

      Falls ich mich beim Bittermandelaroma vergreife, nützt dir die ganze schöne Versicherung nichts.

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      • ednong schreibt:

        Nanana, wer wird sich denn gleich vergreifen wollen? Und im Zweifelsfall rufe ich Miraculix zu mir – dann gehts mir wieder besser danach (Asterix & Cleopatra, glaube ich).

        Und ich glaube nicht, dass du dich vergreifst. Also an/in dem Aroma. Und klar nützt dann eine versicherung etwas – nur nicht mehr mir, das hast du schon richtig bemerkt 😉

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      • engywuck schreibt:

        Bittermandel*aroma* ist Benzaldehyd mit einem LD50(Ratte) über 1g/kg. Soviel bekommst du in keinen Kuchen rein… 🙂

        Solltest du „echte“ Bittermandeln verwenden wollen muss ich dich auch enttäuschen: der Geschmack rührt auch hier vom Benzaldehyd her, die Blausäure verflüchtigt sich beim Backen weitgehend – also wäre eher die Köchin gefährdet 🙂
        (Bittermandeln „unzubereitet“ zu schlucken ist allerdings gefährlich, hier kann die Blausäure nicht entweichen, da sie erst im Magen entsteht)

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        • breakpoint schreibt:

          So genau nehme ich es doch nicht (zumindest nicht beim Kochen).
          Ich wollte nur andeuten, dass gerade bei einer ungeübten Köchin schon mal versehentlich was schief gehen kann.

          (Und ein Schokoladenkuchen mit Zitronenaroma statt Bittermandelaroma scheckt einfach eklig.)

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  7. Ah, der David lernt wohl noch sprechen. Wie heißt du eigentlich wirklich? Tante Pussi?

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  8. Pingback: Tausendeins | breakpoint

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