Siebenhundertneunundfünfzig

Wo ist eigentlich das Systemmenu geblieben?

Aufgefallen ist mir das schon länger, wenn auch auf eine völlig unaufdringliche Art. Richtig bewusst geworden, ist es mir aber erst kürzlich, dass unter Windows 7 kein Systemmenu mehr zu sehen ist.
Es ist aber noch da. Man muss nur einmal in die linke, obere Ecke der Caption-Leiste klicken, um es aufpoppen zu lassen. Man sieht es nur nicht mehr. Lediglich bei manchen Anwendungen deutet ein kleines Icon noch auf das Systemmenu hin.
Trotzdem schließe ich Fenster häufig, indem ich auf die topleft Ecke doppelklicke. Manchmal klicke ich daneben (weil man ja kein Icon sieht und deswegen nicht trifft). Dann wird das Fenster stattdessen maximiert (was ich lästig finde).

Apropos maximieren. Das passiert manchmal auch schon, wenn man ein Fenster nur etwas zur Seite schieben will. Ein absolut nerviges Verhalten. Ich war nur bisher zu faul, danach zu googlen, ob sich das irgendwie (z.B. per Registry Hack) ausschalten lässt.

Aber zurück zum Systemmenu. Warum um Microsoft’s Willen sieht man das nicht mehr?

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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19 Antworten zu Siebenhundertneunundfünfzig

  1. plietschejung schreibt:

    Bei mir ist die Systemsteuerung da. Völlig unspektakulär.

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  2. Uschi-DWT schreibt:

    Ich habe es bereits Ende der 80er Jahre aufgegeben irgend einen Sinn in dem was Microsoft mit Windows macht zu suchen.

    Mein Devise seit dieser Zeit ist erst wenn es nicht anders geht das Betriebssystem zu wechseln und hätten nicht die meisten Kunden Windows wäre ich noch immer bei Unix oder einem ähnlichen System.

    Kaum habe ich mich mit Windows 7 etwas nagefreundet kommt auch schon die Hiobsbotschaft das bald der Support dafür eingestellt werden soll.

    Und von Windows 8.1 habe ich etliche Horrorstorys gehört.

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    • breakpoint schreibt:

      Ende der 80er? Das waren noch DOS-Zeiten? Da habe ich noch kaum was von Computerei mitgekriegt.

      W7 ist eigentlich ganz OK, so dass ich keinen Grund sehe umzusteigen.

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      • Uschi-DWT schreibt:

        Ich war ein Windows Verweigerer so lange es ging und sogar als ich bei manchen Kunden notgedrungen mit Windows und Maus arbeiten musste hatte ich in meinem Büro das gute alte DOS.

        Wenn ich nicht durch irgend einen Umstand wie z.B. neue Laptop dazu gezwungen werde bleibe ich bei dem Betriebssystem das dort Läuft seit dem kauf.

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        • breakpoint schreibt:

          Du behältst das vorinstallierte System auf einem Laptop?

          Das habe ich noch nie ertragen können. Da war immer irgendein Schrott mitinstalliert, den ich nicht haben wollte. Und bis ich den in mühevoller Kleinstarbeit vielleicht anderweitig losgeworden wäre, habe ich mir dann lieber das ganze System völlig neu mit dem OS meiner Wahl aufgesetzt.

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  3. ednong schreibt:

    „Aber zurück zum Systemmenu. Warum um Microsoft’s Willen sieht man das nicht mehr? “

    Frag Microsoft! 😉

    Ne, also ich suche da auch nicht mehr nach einem Sinn. Eher nach Programmen und Progrämmchen, um mir (oder eher meinen Kunden) dieses OS erträglich zu machen. Selber nutze ich ja Linux.

    Vielleicht ist das Captcha schuld: patch of grass

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  4. Leser schreibt:

    Der Hintergrund ist doch ganz klar: Der User soll entmündigt werden! Er *soll* sich nicht mehr mit seinem System auskennen, soll möglichst weit von allem weg sein, wo er etwas an den Innereihen des Systems ändern könnte, und soll vor allem nicht mehr wissen, wie das geht. Aktive Anwenderverdummung nenne ich das, bedingt durch solche (und andere) GUI-Entscheidungen – das hat prinzipiell schon mit „C:DOKUME~1“ angefangen und zieht sich seitdem durch die gesamte „Evolution“ von Microsoft’s Betruebssystemen. Vordergründig begründet wird das mit „Benutzerfreundlichkeit“, aber es steckt weit mehr dahinter – in diesem Zusammenhang verweise ich gerne wieder einmal auf den Talk „The coming war on general purpose computation“ von Cory Doctorow:
    http://www.youtube.com/watch?v=gbYXBJOFgeI (Diesmal als Google-Talk, der über ein Jahr nach dem auf dem 28C3 gehalten wurde, also etwas weiter ausgearbeitet sein dürfte).

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    • breakpoint schreibt:

      Otto Normaluser will ja gar nicht in die Untiefen des Systems vordringen.

      „C:DOKUME~1“ war ein Workaround, um lange Dateinamen auch auf anderen Plattformen handeln zu können, die z.B. nur 8.3-Dateinamen beherrschen.

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      • Leser schreibt:

        Ich meinte auch eher, dass das, was einem der „Explorer“ als „oberste Ebene“ vorgelogen hat, irgendwo tief in einem Pfad versteckt war (und ist heute glaube ich auch noch so, nur heißt das Verzeichnis jetzt eben „users“). Ich habe damals unter DOS als „oberste Ebene“ noch „C:“ kennen gelernt (bzw. ganz zu Anfang A: oder B:, wenn das System von der Diskette gestartet wurde, weil der Rechner keine Festplatte hatte).
        OK, unter richtigen Betriebssystemen bekommt man / als „oberste Ebene“ im GUI normal auch nicht zu sehen, aber die GUI-Dateimanager, die ich dort kenne, sind zumindest nicht so dreist, als dass sie das $HOME des Users als „oberste Ebene“ vorlügen würden, sondern da steht dann sowas wie „Persönlicher Ordner“ oder so…

        „DOKUME~1“ sollte dabei auch nur als plakatives Beispiel für die Unfähigkeit der Stümperbude aus Redmond gelten.

        Und: Ob der User das will oder nicht, sollte egal sein. Es sollte trotzdem denjenigen Usern, die es wollen, nicht extra schwer gemacht werden. Und das tut man eben mit so einem GUI-Design. Der User wird daran gehindert, Kenntnisse anzuhäufen, weil er zusätzliche „Wissenskapazität“ auf die Seltsamkeiten eines GUIs, was den User nach Möglichkeit auszusperren versucht, ohne dass es allzu offensichtlich wird, verschwenden muss. Und dann kommt man nicht mal am GUI vorbei…

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  5. vires schreibt:

    workaround: alt + space

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  6. Pingback: Tausendeins | breakpoint

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