Siebenhundertneununddreißig

Am Wochenende machen wir gerne (sofern es das Wetter zulässt) ausgedehnte Spaziergänge.
Nicht weit von Carsten’s Haus ist ein kleiner Wald, und auch jede Menge Wiesen oder Felder sind in der Nähe.
Im Umkreis kennen wir so ziemlich jeden Weg. Manche laufen wir lieber, bei anderen wissen wir schon, dass da zum Beispiel sumpfige Stellen oder Geröll vorkommen.
Bei einer unserer Lieblingstouren hat jetzt ein Bauer einen Feldweg umgepflügt, so dass man ihn nicht mehr benutzen kann. Nicht genug damit, sind die angrenzenden Wiesen mit Jauche besudelt, so dass man da gar nicht mehr herumgehen kann. Saubauer! Wie kommt der dazu, einfach den Weg kaputtzumachen?
Jetzt müssen wir uns eine andere Möglichkeit suchen, wie wir weiter hinter kommen, wo einer unserer favorisierten Outdoor-Plätze ist.

Da es in den letzten Monaten weitgehend trocken war, sind wenigstens die sonst zur Sumpfigkeit neigenden Wege trocken. Die sind sonst oft schwer zu passieren, insbesondere, wenn Pferde drübergetrampelt sind. Diese Pferde scheinen es ohnehin darauf anzulegen, insbesondere bei Engstellen auf Sumpfwegen, die wenigen akzeptablen Wegstellen mit ihren Apples zu garnieren.
Und eine – ansonsten sehr schöne – Wiese wird mehr und mehr zum Hundeklo zweckentfremdet. Da können wir auch kaum noch drüber laufen, von hinlegen ganz zu schweigen.

Tja, die Freuden von Aktivitäten in der Natur können aber auch ohne menschliche Eingriffe getrübt sein. Wie oft erwischt einen eine Wespe oder Stechmücke, oder eine Zecke rüsselt einen an. Ameisenhaufen sind auch nicht ungefährlich.
Was die Fauna nicht schafft, vervollständigt die Flora mit Dornen, Disteln, Kletten, Gestrüpp und Brennnesseln.

So, und heute nacht hat es hier geregnet und abgekühlt.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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34 Antworten zu Siebenhundertneununddreißig

  1. Leser schreibt:

    Der letzte Satz beinhaltet das, wonach ich mich auch sehne. Kaum halb 9, und schon wieder fast 30 Grad draußen…das ist echt nicht mehr normal…

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  2. plietschejung schreibt:

    Tja, Natur ist eben keine keimfreie Laborumgebung 🙂

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  3. sweetsurrender schreibt:

    Ich mag outdoor-Aktivitäten auch gerne. Man kann das auch sehr schön mit einem Picknick verbinden.

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  4. gammler67 schreibt:

    warum sind alle so verrückt nach outdoor?

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  5. ednong schreibt:

    Outdooraktivitäten bei solchen Temperaturen jenseits der 24-Grad-Schwelle? Da bist du ja nass bevor du feucht bist – ne, das wäre viel zu anstrengend.

    Ich hätte auch gern eine Temperatursenkung um mindestens 10 Grad hier …

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    • breakpoint schreibt:

      „jenseits der 24-Grad-Schwelle?“
      (Das wäre aber ein sehr spitzer Winkel.)
      Für Outdoor im Stehen reichen schon etwa 15°C. Im Liegen sollten es allerdings mindestens 20°C sein.

      „Da bist du ja nass bevor du feucht bist“
      Woher willst du das wissen?
      Und das bisschen Regen ist längst wieder versickert.

      „Ich hätte auch gern eine Temperatursenkung um mindestens 10 Grad hier …“
      12°C wären mir definitiv zu kalt.

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  6. Uschi-DWT schreibt:

    Jaja.. die Natur pur … nicht immer für alles gut 😉

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  7. Alu schreibt:

    Ich weiß nicht wie die Gesetze in Deutschland sind, in Österreich ist der Grund zur Vernichtung eines Weges in der Haftungsregelung zu finden, so bald ein Weg sichtbar ist, ist der Grundbesitzer für Unfälle auf ihm haftbar.

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    • breakpoint schreibt:

      Haftungsgründe .. hm .. mag sein.

      Mit den genauen gesetzlichen Regelungen in Deutschland kenne ich mich nicht aus.
      Das war halt ein Feldweg. Ob er auf den offiziellen Flurkarten eingezeichnet war/ist, weiß ich nicht.
      Auf Openstreetmap ist er zu sehen, auf Google Maps nicht.

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