Siebenhundertvierundzwanzig

Gestern kamen Verena mit Sophie und Patrick am späten Vormittag an.
Wir blieben zum Essen im Haus. Die Haushälterin hatte einiges vorbereitet.
Patrick scheint Sophie besser im Griff zu haben als Verena. So ging das Essen sogar einigermaßen zügig vonstatten.

Abends fand gerade die jährliche Sonnwendfeier (obwohl Sommerbeginn eigentlich erst am Samstag ist) des Ortes statt, und Verena wollte unbedingt hingehen.
Sie traf sofort Bekannte, und blieb mit Patrick und Sophie bei denen.
Carsten und ich gingen noch etwas weiter, um uns einen Platz zu suchen, bis Carsten von Bekannten angesprochen wurde, die ihm anboten, sich doch zu ihnen zu ihnen zu setzen. Ich erkannte Martina am Tisch.
Die Unterhaltung ging über irgendwelche Leute und Begebenheiten, die ich nicht kannte. Wenigstens erwartete niemand von mir, mich am Gespräch zu beteiligen.
Immer wieder kam das Thema auch auf Ingrid, wieviel sie doch für die Gemeinde getan hätte, was für tolle Feste sie organisieren konnte (viel schöner als auch dieses Sonnwendfeuer), wie großzügig sie immer war, welch immenser Verlust ihr Tod „für alle hier“ gewesen sei, und so weiter.
Carsten bestätigte das sehr zurückhaltend, und stellte schließlich eine Spende für die örtlichen Vereine in Aussicht. Ich war froh, als wir fertig gegessen hatten, und den Tisch verließen.

Das Feuer war mittlerweile entzündet. Patrick stand mit Sophie auf dem Arm so nah an den Flammen, wie möglich. Verena unterhielt sich ein paar Meter entfernt mit Bekannten.
Wir teilten ihnen mit, dass wir wieder nach Hause wollten, und sie ja später nachkommen können.

Da ich gerade heute äußerst dringende und wichtige Arbeiten erledigen muss, bin ich am Morgen mit Carsten ins Büro gefahren, wo ich mich so richtig auf einen regen Arbeitstag freue.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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7 Antworten zu Siebenhundertvierundzwanzig

  1. schaum schreibt:

    auch ein weg, sich zu mtivieren…..

    es schäumt hoheproduktivitätwünscheich

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  2. breakpoint schreibt:

    TausendachtIch hatte eigentlich überhaupt keine Lust gehabt, die diesjährige Sonnenwendfeier zu besuchen. Aber Carsten meinte bei unserem Abendspaziergang, wir könnten uns wenigstens das Feuer ansehen, und dann gleich wieder heimgehen.
    Also ließ ich mich überred…

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