Siebenhundertsieben

Wir haben immer noch keine geeignete Bürohilfe gefunden. Es geht hauptächlich darum, dass jemand nachmittags Telefonanrufe annimmt, und diese nicht nur auf dem Anrufbeantworter landen.

Zeitweise haben wir jemanden anderen abkommandiert, ein paarmal hat den Telefondienst auch Jason übernommen, zwei- oder dreimal sogar ich selbst.

Jetzt haben wir für ein paar Monate eine Abiturientin eingestellt, die die Zeit bis Mitte Oktober, wenn sie mit ihrem Studium beginnt, überbrücken möchte und dabei etwas verdienen will.
Das ist für’s erste eine ganz gute Lösung, und ohne Zeitdruck halten wir die Augen offen für eine dauerhafte Anstellung.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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25 Antworten zu Siebenhundertsieben

  1. plietschejung schreibt:

    Eine Abiturientin als Aushängeschild der Firma ?
    Billig ist ja toll, aber gut und langfristig gedacht geht es doch bestimmt besser.

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  2. Leser schreibt:

    Fachkräftemangel, LOLWTF?

    Nein, im Ernst: Sind bei Euch die Arbeitslosenzahlen so gering, dass Ihr echt Schwierigkeiten habt, jemanden für so einen einfachen, aber wahrscheinlich trotzdem nicht gerade prekär bezahlten Job zu finden? Entgegen der landläufigen Hetzpropaganda aus den Häusern Springer & Co. sind ja Arbeitslose längst nicht alle für so eine Tätigkeit ungeeignet, weil sie ungepflegt oder alkoholisiert sind, oder einen starken Mangel an Bildung aufweisen. Oder vielleicht habt Ihr da auch einfach noch nicht gesucht?

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  3. schaum schreibt:

    das kann doch eigentlich nicht euer ernst sein oder?

    es schäumt odernurunterbezahlt

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  4. DerMaskierte schreibt:

    Wie gut ich das nachvollziehen kann. Wir sind quasi auch ständig auf der Suche nach gutem Personal, um das Wachstum unserer Firma zu begleiten. Zwar gibt es Millionen Bewerber für Bürokräfte, aber bis man dann eine findet, die wenigstens mit nur geringen Abstrichen an der nicht wirklich umfangreichen Anforderungsliste geeignet ist.

    Meine Meinung: Die älteren, erfahrenen Kräfte sind in guten Jobs und wollen dort zurecht nicht mehr weg. Und die Jüngeren sind, wenn geeignet, doch ein wenig zu hochnäßig und unverschämt.

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    • breakpoint schreibt:

      Wie recht du hast!

      Dazu kommt noch, dass der Einzugsbereich doch recht begrenzt ist. Für einen einfachen Bürojob zieht niemand um. Also sind wir auf den näheren Umkreis angewiesen. Da ist gerade hier das Feld ziemlich abgegrast.

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  5. Leser schreibt:

    Interessant aber, dass hier – wohl aus „Prestigegründen“ – mal wieder nur Frauen gefragt sind, mit den bekannten Nachteilen (Kinder).
    Ein weiteres Beispiel für eine Umgebung, in der keine Gleichberechtigung herrscht.
    Dabei gibt es so manches Unternehmen, wo beim Anruf auf der Hauptnummer auch mal eine männliche Stimme ans Telefon geht, also sind derartige Vorurteile – vor allem, wenn die Frau eh nicht dafür eingestellt wird, um männliche Kunden durch optische Reize potentiell geschäftsfreudiger zu stimmen – evtl. inzwischen mal zu überdenken.

    Nur so ein Gedanke, die genauere rationale Herleitung hinter der Anforderung „weibliches Geschlecht“ wäre ja doch mal von Interesse, bzw. im Interesse der Gleichberechtigung mal argumentativ zu widerlegen (völlig unabhängig davon, ob das die Rekrutierungspraxis eines einzigen Unternehmens ändert, oder nicht).

    Oder, man sagt es einfach mit den Worten des langjährigen Junggesellen: „Frauen sind wie öffentliche Toiletten – entweder besetzt, oder besch*****.“ 😉

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    • breakpoint schreibt:

      Welcher Käfer ist dir denn über die Leber gelaufen?

      Wir haben die Stelle streng neutral ausgeschrieben, würden eigentlich einen Mann vorziehen, aber es hat sich keiner gemeldet. sh. https://breakpt.wordpress.com/2014/03/06/sechshunderteinundvierzig-17895708/

      Die Situation hier ist ganz anders als in Berlin.
      Innerhalb des Pendelbereichs leben – wenn’s hoch kommt- eine Viertel Million Menschen.
      Wir haben eine große Uni, einen internationalen Konzern, unzählige KMU, wenige Arbeitslose und viele Akademiker hier.
      Für solch eine einfache Bürotätigkeit sind hier die Resourcen ziemlich erschöpft.

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    • DerMaskierte schreibt:

      Also wir schreiben auch „geschlechtsneutral“ aus, dazu sind wir ja schon per AGG verpflichtet. Aber selbst da ist uns in vielen Fällen das Geschlecht egal. Wir hatten bisher einmal einen männlichen Bewerber als „Bürokraft“. Das Heer wird hier eben von Frauen gebildet.

      Und bis auf die beiden Empfangsdamen, deren Geschlecht schon aus psychologischen Gründen weiblich sein sollte und die auch ein wenig repräsentativ aussehen dürfen, gab es auch nie irgendwelche internen Vorgaben, welcher Bewerbergeschlechtskreis „bevorzugt“ gesucht wird.

      Für vertriebliche Außendienststellen haben wir dann übrigens überwiegend männliche Bewerber.

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  6. aliasnimue schreibt:

    Mal im Ernst eine Frage:
    das einzige was diese Kraft zu tun hat ist Telefonanrufe anzunehmen und Besucher zu begrüßen, ausser Kaffeekochen?

    Dann ist das doch ideal für Studenten. Denen bleibt dann noch aussreichend Zeit zu lernen während der Arbeitszeit.
    Häng doch einen Zettel an der Uni aus.

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    • breakpoint schreibt:

      Nee, die Bürokraft muss auch andere Aufgaben, die so anfallen – und sei’s das Abheften von Dokumenten – übernehmen.
      Da gibt es eigentlich immer was zu tun – nebenher lernen ist kaum möglich.

      Studenten hatten wir schon aushilfsweise. Als Dauerlösung sind sie allerdings nicht gut geeignet.

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  7. breakpoint schreibt:

    SiebenhundertachtundvierzigSeit wenigen Wochen arbeitet Lukas hier wieder, diesmal als Werkstudent in der IT-Abteilung. Bei Bedarf unterstützt er aber auch die Geräte- oder meine Softwareentwickler.

    Es ergab sich, dass Carsten mit mir Mittagessen gehen wollte, als uns Lukas ü…

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  8. breakpoint schreibt:

    SiebenhundertfünfundneunzigJetzt haben wir endlich doch noch eine Bürohilfe gefunden. Zwar erst ab November, aber die paar Wochen im Oktober werden wir schon irgendwie überbrücken können.

    Man sollte gar nicht unterschätzen, wie schwierig es ist, jemanden für solch eine einfac…

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