Sechshundertsechsundsiebzig

In den letzten Monaten habe ich mich recht oft an Blogparaden beteiligt, zu deren Themen ich einiges beitragen konnte.
Allerdings treffe ich auch immer wieder auf Blogparaden, zu denen ich nicht so viel schreiben könnte, dass es sich für einen eigenen Blogeintrag lohnt. Da ich nur höchstens einen Eintrag pro Tag veröffentliche, käme ich ohnehin nicht nach.
Also probiere ich jetzt einmal etwas neues. Ich fasse in einem Eintrag mehrere Themen zusammen von Blogparaden, deren Laufzeit sich dem Ende nähert.
Man mag einwenden, dass dieses Vorgehen eigentlich nicht dem Sinn einer Blogparade entspricht. Andererseits unterstütze ich damit doch auch die Vernetzung der Blogger untereinander.
Sollte einer der Initiatoren der Blogparaden ein Problem damit haben, bin ich nicht böse, wenn er meinen Eintrag nicht miteinbezieht, bzw. meinen Link herausnimmt.

Die Karrierebibel fragt, was ich mit einer Million Euro machen würde – insbesondere nach Lottogewinn.
Das würde nicht das geringste ändern. Ich würde versuchen, das Geld möglichst renditebringend und risikoarm für meine Alterssicherung anzulegen. Ich würde deshalb aber keinen Cent mehr ausgeben.
Außerdem kann ich gar nicht beim Lotto gewinnen, weil ich nicht spiele. Die geringen Gewinnchancen stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zum Betrag des möglichen Gewinns, bzw. der Erwartungswert der Gewinnsumme ist nur ein winziger Bruchteil des nötigen Einsatzes. Da mache ich nicht mit.

Beim Mutmacher-Magazin geht es um das Thema Leichtigkeit.
Bei dem Gedanken an „Leichtigkeit“ erscheint vor meinem inneren Auge sofort ein Werbespot für Monatshygieneprodukte: Eine junge Frau im weißen, luftigen Sommerkleid hüpft (d.h. schwebt eher) über eine Blumenwiese.
Nichts für Ungut, aber genau das ist eben meine spontane Assoziation gewesen.
Das Gegenteil von Leichtigkeit ist Schwere. Dazu könnte ich viel mehr sagen. Schwere Masse, Schwerkraft, Gravitation, und – ach, schon wieder sind wir bei der allgemeinen Relativitätstheorie. In Ermangelung von LaTeX kann ich euch jetzt aber nicht mit tensoranalytischen Formeln erfreuen.

Noch ein Finanzthema schlägt der Finanzblog-Award vor.
„Ich investiere in ..“ ist dort das vorgegebene Topic, in dem es allgemein um den Umgang mit Geld geht. Da ich ein sparsamer, genügsamer Mensch bin, lege ich meine Überschüsse langfristig an. Ich diversifiziere in unterschiedlichen Anlageformen: Aktien, Zertifikate, Immobilienfonds, Anleihen, etc. Früher hatte ich sogar mal Optionen. Aber das wurde mir schnell zu stressig, denn da muss man sich ständig darum kümmern und sich auf dem Laufenden halten. Ich bevorzuge eine Buy-and-Hold-Strategie.

Meines Wissens open-end läuft eine Blogparade zu SEO-Praktiken auf Seokratie. Da gebe ich jetzt auch noch kurz meinen Senf dazu.
Auf meinem Blog ist SEO kein Thema, beruflich schon eher, aber auch da sehe ich das nicht so verbissen. Meine eigene geschäftliche Website und die der Firma haben – im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen – ganz gute Page Ranks.
Wichtig ist, dass sie nach Eingabe relevanter Suchbegriffe gefunden werden. Dies trifft zu. Je nach Keywords erscheinen die Unternehmen teilweise auf den ersten drei Plätzen, fast immer auf der ersten Seite.
Google hält sich zwar ziemlich bedeckt, was seine genauen Kriterien für die Rangfolge angibt. Ziemlich unstrittig dürfte jedoch sein, dass möglichst viele Links von anderen (angesehenen) Websites das Ranking verbessern.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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8 Antworten zu Sechshundertsechsundsiebzig

  1. gammler67 schreibt:

    ich habe von solchen paraden noch nie was gehört…

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    • breakpoint schreibt:

      Bei einer Blogparade wird auf einem Blog ein bestimmtes Thema gestellt, zu dem andere Blogger dann einen Beitrag auf ihrem Blog schreiben, der dann auf der Blogseite der Initiatoren verlinkt wird.
      So kann das gleiche Thema aus vielen unterschiedlichen Perspektiven behandelt werden, die alle auf der Ursprungsseite gelistet werden.

      Ich beteilige mich ab und zu ganz gerne daran – vorausgesetzt das Thema passt.

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  2. Leser schreibt:

    Ich antworte dann mal stellvertretend für mich selbst:
    Million: Davon leben! Arbeit und Geld verdienen nicht mehr untrennbar voneinaner koppeln, sondern locker, frei gestalten, ohne Abhängigkeit von Arbeitgebern/Auftraggebern oder ähnliches.

    Investieren: Was denn? 😉 Hypothetisch: OK, vielleicht ein passendes Haus mit Grundstück und allem, was man zur Selbstversorgung so braucht, um dann irgendwann mal komplett auszusteigen, oder Träumen nachzuhängen (Bastelwerkstatt, z.B. für Erfindungen, die es nie auf den Markt schaffen werden oder ähnliches)…

    SEO: Verachtenswerter Kriegsschauplatz, an dem ich mich nicht beteilige.

    Captcha: dream big
    Passt ja mal wieder ganz hervorragend 🙂

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    • breakpoint schreibt:

      Dann wünsche ich dir, dass du irgendwie an eine Million Euro kommst.
      Da hättest du sicherlich mehr davon als ich.

      So sehr würde ich SEO nicht verteufeln.
      Für mich hat es nur marginale Bedeutung, aber gerade im geschäftlichen Bereich ist es ungemein wichtig, von potentiellen Kunden über Suchmaschinen gefunden zu werden.
      Dafür ist ein bisschen SEO leider unerlässlich. Übertreibungen sind – wie bei den meisten Dingen – allerdings schlecht und führen zu nicht wünschenswerten Auswüchsen.

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      • Leser schreibt:

        Danke für den Wunsch! Auch gerne mehr als eine Million – ist auch schon „beim Universum bestellt“, jetzt bin ich dann mal auf die Lieferzeit gespannt. 😉

        Und zu SEO: Ich hatte da durch einen früheren Arbeitgeber einen Einblick in die Thematik, und was ich gesehen habe, mit welchen Tricks da teilweise gearbeitet werden *musste*, um auch nur auf der ersten Seite oder in den ersten 3 Suchergebnissen zu landen, hat mir gar nicht gefallen. Allerdings handelte es sich da auch um klassisches B2C-Geschäft, ich vermute mal im B2B-Bereich ist es da noch etwas lockerer, und auch die Konkurrenz ist nicht ganz so krampfhaft, so dass z.B. $KonkurrentVonNovostyx nicht „Novostyx“ und die Namen von deren Produkten mit in die Suchbegriffe aufnimmt, unter denen *sie* gefunden werden wollen. (Das ist möglich und wird/wurde auch ganz real so gemacht, man könnte es zwar als unlauteren Wettbewerb ansehen, aber es gibt keine so wirkliche Möglichkeit, das nachzuweisen, weil Google solche Infos höchstens mit einem Richterbeschluss bzw. Subpoena rausgibt, und normalerweise würde man ja erst mal abmahnen…Und spätestens bei solchen Überlegungen fängt dann der Kriegszustand an.) Wobei es bei vielen B2B-Unternehmen ja zum Glück auch noch so ist, dass sie gar nicht so wirklich echte Konkurrenten haben (oder zumindest nicht im Inland), weil jeder etwas andere Produkte mit etwas anderen Alleinstellungsmerkmalen und daher auch einer etwas anderen Zielgruppe hat (aber dazu brauchst Du Dich natürlich nicht äußern, weil es potentiell die Identifikation erleichtern kann, und das will ich natürlich nicht).

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        • breakpoint schreibt:

          Wie viele Millionen dürfen’s denn sein?
          Bei den derzeitigen Zinsen kannst du tatsächlich nicht von den Erträgen einer Million Euro leben, ohne die Substanz anzugreifen.

          Manche SEO-Praktiken sind in der Tat unfaire Trickserei, aber bei uns in der Branche (B2B – ganz recht) sind solch unlauteren Methoden zum Glück nicht üblich (zumindest ist mir davon noch nichts aufgefallen).

          Ich versuche die von mir betreuten Webseiten (auch) Suchmaschinen-freundlich zu gestalten, ohne aber extremen Aufwand zu treiben. Im Zweifel sind mir die menschlichen Besucher wichtiger.
          Außerdem trage ich sie in einige einschlägige Portale und Verzeichnisse ein. Das war’s eigentlich schon.
          Und Google scheint diesen mäßigen Aufwand durchaus zu honorieren.

          Gerade Google und andere Suchmaschinenbetreiber haben ja ein Interesse daran, übertrieben optimierte Seiten gerade nicht so hoch einzustufen.
          Otto Normalsucher will nämlich auf relevante Seiten geleitet werden, und nicht nur auf SEO-gedopte Seiten, die gar nicht den Content enthalten, nach dem er gesucht hat.
          Wer zuviel SEO betreibt, kann deshalb auch abgestraft werden, und auf den hinteren Rängen landen.

          Trotzdem ist SEO natürlich ein Riesengeschäft – für die Unternehmen, die damit werben, ihre Kunden nach oben in den Suchergebnissen zu pushen.
          Ob immer mit Erfolg darf bezweifelt werden.

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          • Leser schreibt:

            Hmm, wie viele? Gute Frage, darüber hab ich mir keine Gedanken gemacht. Eben einfach so viel, dass es reicht – und mehr nicht 🙂

            Und: Ja, an SEO sollte es wirklich genügen, die Seite sowohl bei den Suchmaschinen, als auch in die entsprechenden Verzeichnisse etc. einzutragen. Alles andere ist ein „Dunkelfeld“ (nein, nicht der optische Effekt), weil da der SEO-Dienstleister sagen kann „ich hab soundsoviel Stunden Arbeit da reingesteckt“, aber je nach dem, was es für eine Seite ist (und was es für andere Seiten in dem Bereich gibt), sieht man dann eben mehr oder weniger konkrete Ergebnisse.

            Da ist es dann schon fast besser, darauf zu vertrauen, dass Google dem jeweiligen Nutzer (SEO-Kunden) die Suchergebnisse gemäß dessen Filterbubble personalisiert, und er dementsprechend beim Überprüfen, ob seine Seite weit oben steht, dies irgendwann so zu sehen bekommt 😉

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  3. Pingback: Neunhundertsechsunddreißig | breakpoint

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