Sechshundertdreiundsechzig

Letztes Jahr ist mein Aprilscherz etwas aus dem Ruder gelaufen, und so verzichte ich heuer komplett darauf. Oder hätte mir irgendjemand geglaubt, dass mein Blog verfilmt wird? Oder ich in Wirklichkeit Hausfrau mit einem Schwung Kinder bin? Oder dass ich demnächst eine Kolumne in der c’t bekomme? Oder eine neue Schwangerschaft? (Oh, Mist, jetzt habe ich mir auch für die nächsten Jahre die Ideen kaputtgemacht!)

Heute ist aber ein besonderer Tag für mich, denn heute endet meine Verantwortung für die IT-Abteilung. Den Jour-fixe habe ich deshalb schon von gestern auf heute verschoben. Ich werde ihn noch eröffnen, den neuen CIO vorstellen, und dann das Wort an ihn übergeben. Ab dann bin ich nur noch stiller Zuhörer.
Selbstverständlich werde ich mich weiterhin auf dem Laufenden halten, den CIO einarbeiten, und ihn gegebenenfalls mit Rat und Tat unterstützen. Aber die Bürde der Verantwortung ist mir genommen. Hurra!

Da ich mich nach wie vor um die Softwareentwicklung, die Website und die Social Media der Firma kümmere, habe ich mich von Carsten überreden lassen, mein Büro dort zu behalten. Ich werde zwar voraussichtlich nur noch zwei oder drei Mal pro Woche dort sein, aber dann ist es mir schon angenehm, einen eigenen Raum zu haben.
Da in der „Chefetage“ keine weiteren geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, mussten wir dem CIO ein neues Büro bei der IT einrichten. Das ist auch in Ordnung.

Ich bleibe also weiterhin für die Softwareentwickler zuständig. Carsten ist zum Schluss gekommen, dass sie bei mir besser aufgehoben sind als bei Ulrich, dem CTO.
Dieser ist zwar etwas pikiert, dass ihm ein Teil seiner Mitarbeiter genommen wurden, aber Carsten geht es vor allem um das Wohl seiner ganzen Firma, und da war diese Entscheidung ganz bestimmt die richtige.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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5 Antworten zu Sechshundertdreiundsechzig

  1. Leser schreibt:

    Ich hätte Dir so eine Ideenlosigkeit gar nicht zugetraut, dass die paar Erwähnungen am Anfang gleich die Aprilscherze für Jahre kaputtmachen.
    Nein, Du hast bestimmt noch Ideen. Und wenn nicht, dann melde Dich bei blog.de ab und kommentiere als Gast, da bekommst Du Deine Ideen direkt vom Captcha: „big nose“ 🙂

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    • breakpoint schreibt:

      Wer weiß, vielleicht fällt mir ja bis nächstes Jahr noch was anderes ein (davon gehe ich eigentlich aus).
      Welche der vier Erwähnungen wären denn deines Erachtens überhaupt glaubhaft gewesen? :>

      Ob mich jetzt eine große Nase inspirieren würde?
      Da kommen mir eher andere Ideen. 😉

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  2. vires schreibt:

    Bist du jetzt dann weiterhin eine Übergangslösung? Hört sich jetzt eher so an, als ob du dich langfristig gebunden hast (noch direkter als durch die Hochzeit).

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    • breakpoint schreibt:

      Die IT übernimmt jetzt der neue CIO, auch wenn ich noch ein Auge drauf habe.
      Aber da phase ich mich nach und nach aus.

      Für die Internetaktivitäten bleibe ich dagegen dauerhaft zuständig.
      Auch wenn sonst eine passende Aufgabe oder eine Vertretungstätigkeit anfällt, kann ich die ggf. übernehmen.

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  3. Pingback: Neunhundertsiebenundzwanzig | breakpoint

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