Sechshundertzweiundsechzig

Es folgt die Fortsetzung der Beantwortung der Fragen , die die Bärlinerin mir gestellt hat.

„…hast du die Heirat schon mal eine Sekunde lang bereut/angezweifelt?“
Dass ich mit Carsten zusammen bin, habe ich noch nicht bereut. Ob allerdings die standesamtliche Besiegelung sinnvoll oder gar notwendig war, da bin ich mir nicht so sicher.
Momentan bin ich auch etwas gefrustet, weil Carsten seine Arbeit wieder ausweiten will. Durch die Heirat habe ich mich meines einzigen Druckmittels beraubt.

„…bist du glücklich mit deinem beruflichen Werdegang? War er gerade oder über Umwege und bist du glücklich und zufrieden mit deinem jetzigen Job?“
Im Prinzip ja. Als Freiberuflerin bin ich mein eigener Herr, und kann mir meine Arbeit einteilen, wie ich mag. Bald geht’s hoffentlich auch wieder mit richtigen Entwicklungsaufträgen los! Softwareentwicklung bedeutet für mich, etwas neues zu schaffen. Und das macht mir meistens Spaß.
Natürlich gibt es auch immer mal wieder Aufgaben, die einem weniger gefallen, aber das muss man halt einfach schulterzuckend akzeptieren.
Nach dem Studium habe ich erst zwei Jahre als Angestellte gearbeitet. Wie ich zur Selbständigkeit gekommen bin, habe ich bereits früher einmal gebloggt.

„…vielleicht verpasst, aber: Welche Musik hörst du eigentlich am liebsten? Tanzt du gern und gut?“
Über Sex, Drugs and Rock’n’Roll habe ich schon geschrieben.
Mein Musikgeschmack ist recht vielseitig. So mag ich beispielsweise Bach genauso wie die Carmina Burana oder die Musik der Eighties. Was ich gar nicht leiden kann, ist Volksmusik und Gegröle à la AC/DC.
Wenn du mit Tanzen Gesellschaftstänze meinst, so habe ich mir nur selbst ein paar Schritte beigebracht, also nicht wirklich gut. Muss aber reichen.
Da auch Jugenderinnerungen gewünscht werden, habe ich zu diesem Thema eine kleine Geschichte:
Als die meisten meiner Klassenkameraden in der siebten (?) Klasse einen Tanzkurs mitmachten, ließen mich meine Eltern nicht, weil sie mich für zu jung hielten. Ich sollte erst ein Jahr später. Im Laufe dieses Jahres schoss ich aber so in die Höhe, dass ich dann keine Lust hatte, mit den kleinen Siebtklässlern zusammen zu tanzen, und ließ es lieber ganz.

Fortsetzung folgt.

Über WordPress erreichte mich die folgende Frage:
„Hat ein Kunde schon mal von Dir Sex verlangt, damit er Dir einen Auftrag gibt?“
LOL. Vielleicht solltest du etwas niveauvollere Fernsehsendungen suchen, um dich zu informieren.
Im Ernst, zumindest in meiner Region und Branche wäre das undenkbar. Die Region ist konservativ, und in der Branche arbeiten schlicht zu wenig Frauen (zumindest in ähnlich gearteten Aufgabenfeldern), als dass sich derartige Gebräuche durchsetzen könnten. Da ich innerhalb der Branche nur einen Nischenmarkt bediene, haben potentielle Kunden ohnehin keine große Auswahl an Auftragnehmern.
Wenn mich ein Kunde beauftragt, dann weil er meine Kompetenz und mein Knowhow schätzt. Würde er mit einen Auftrag derartige Bedingungen verknüpfen, würde ich mich schon fragen, was das für ein seltsames Geschäftsgebaren sei. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wäre nach solch einer Korruption wohl nicht mehr möglich. Ergo würde ich nicht darauf eingehen (zumindest solange ich genügend Alternativen habe – Sex ist kein verlässliches Kundenbindungsinstrument).
Umgekehrt habe ich allerdings schon mehrmals lukrative Aufträge zugeschanzt bekommen, weil ich mit potenziellen Kunden oder deren Mitarbeitern eine vertiefte Bekanntschaft unterhielt. Aber auch hier gilt: Ohne fachliche Eignung und Qualifikation wären diese Aufträge anderweitig vergeben worden.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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3 Antworten zu Sechshundertzweiundsechzig

  1. gammler67 schreibt:

    ich war auch nie in einer tanzschule.
    habe immer gesagt,das sei nur für kontaktarme.
    heute finde ich das sehr schade.

    aber sobald es frau gammler wieder besser eght,werden wir einen tanzkurs besuchen…

    Gefällt mir

  2. Pingback: Neunhundertsiebenundzwanzig | breakpoint

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