Sechshunderteinundsechzig

Ursprünglich hatte ich vorgehabt, mit Carsten zusammen gestern Abend die Versammlung eines Fachvereines in einer anderen Stadt zu besuchen. Nicht völlig unerwartet kam ihm etwas dazwischen.
Kurzentschlossen rief ich Lukas an, um ihn zu fragen, ob er Zeit und Lust hätte, mich zu begleiten. Er sagte sofort zu.

Obwohl Carsten mir angeboten hatte, sein Auto zu benutzen, lehnte ich ab. Wozu haben wir hier so gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr? Mit dem Auto hätte ich nur wieder ewig Parkplatz suchen müssen, und hätte wohl auf ein Gläschen Sekt oder ein Bier verzichten müssen. Außerdem will Carsten nur, dass ich mich daran gewöhne, ein Auto zur Verfügung zu haben, damit ich irgendwann glaube, ich bräuchte selbst eines.

So verabredete ich mich mit Lukas am Bahnhof, wo ich bereits ein Tagesticket für uns gekauft hatte. Wir fuhren dann erst mit der ein Stück mit der Bahn, und stiegen schließlich um. Es ist schon auffällig, wie viele Fahrgäste im Zug nur mit ihren Smartphones o.ä. beschäftigt waren.

Die Versammlung fand in einem Hotel statt. Nach einem interessanten Vortrag (der mich wieder zu einigen neuen Einfällen inspiriert hat) standen einige andere Punkte auf der Tagesordnung, die sich aber hinzogen. Danach waren wir noch zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Es fiel mir schwer, so lange durchzuhalten. Schließlich hatte ich zu Mittag nur eine Käsestange verzehrt.
Schon möglich, dass Lukas für meinen Toyboy gehalten wurde. Wir saßen dann noch mit anderen Gästen an großen Tischen und bedienten uns immer wieder am Buffet.

Gegen neun brachen wir dann auf, und fuhren wieder zurück. Am Bahnhof verabschiedete ich mich von Lukas.
Ich hatte mit Carsten ausgemacht, dass wir uns erst noch in der Wohnung treffen würden, und dann zusammen ins Wochenende aufbrechen wollten.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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12 Antworten zu Sechshunderteinundsechzig

  1. plietschejung schreibt:

    Wer braucht schon einen Toyboy 😉 ?

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  2. gammler67 schreibt:

    ich habe auch kein auto zur zeit,fahre also auch viel bus.
    es gibt dort keinen teenager,der kein handy in der hand hat.
    KEINEN…

    die sitzen nebeneinander und schreiben sich.
    hallo?

    neulich sagte einer zu seinen kumpels:
    ich muss mal eben schauen wie das wetter ist.
    im handy!
    man möchte ihn schütteln und sagen,dass er doch einfach mal raus schauen soll.

    :>

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  3. Leser schreibt:

    Das erinnert mich an dieses Foto, was neulich um die Welt ging:

    🙂

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  4. Leser schreibt:

    Wow, was ist denn hier los? Läuft der blog.de-Server etwa unter Windows, oder warum hat er meinen Link so deformiert? Naja, einfach alles ab dem ersten Unterstrich abschneiden – oder ich versuch es nochmal: https://twitter.com/cap0w/status/431176293590106112

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  5. Toyboy? Wieso stellst du ständig irgendwelche Vermutungen an, wie und was die Leute über dich denken? Ist das etwa Wunschdenken deinerseits? Mit Sicherheit haben nicht einmal die Empfangsangestellten Notiz von euch genommen.

    Wie hat unlängst ein User bemerkt: Menschen, die behaupten etwas Ungewöhnliches zu sein, sind meist ungewöhnlich eingebildet …

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  6. Pingback: Neunhundertsiebenundzwanzig | breakpoint

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