Sechshundertsechzig

Bin ich internetsüchtig?

Das aktuelle Thema des Webmasterfriday veranlasst mich, mir diese Frage zu stellen.
Meine kurze Antwort ist: Nein.

Es folgt die längere Antwort.

Unter der Woche bin ich ja manchmal schon vor sieben Uhr online. Zum Ausgleich mache ich aber auch schon zwischen vier und fünf Schluss. Nur ganz selten bin ich später noch am Rechner. Von diesen etwa zehn Stunden gehen noch die Zeiten ab, in denen ich den Weg zum Büro zurücklege, Mittagspause habe, Erledigungen und Einkäufe mache, Besprechungen habe oder mit Hausarbeit beschäftigt bin, etc. (sofern ich diese Tätigkeiten nicht in meiner „Freizeit“ ausübe).
Am Wochenende bin ich dagegen i.A. deutlich weniger am Rechner.

Meine Mails checke ich sehr oft. Schließlich ist es immer möglich, dass ein Kunde ein dringendes Anliegen hat, auf das ich zügig reagieren muss.
Privat bin ich nur in den Social Media Blogs und Twitter aktiv, und das kostet mich im Laufe des Tages schon einige Zeit. Wie gut, dass ich mir meine Zeit weitgehend selbst einteilen kann. So finden sich zwischendurch immer wieder mal ein paar Minuten dafür.

Obwohl mir diese Aktivitäten schon wichtig sind, kann ich auch darauf verzichten. Nach Feierabend bleibt der Rechner aus (von ganz seltenen, begründeten Ausnahmen abgesehen), und ein Handy habe ich erst gar nicht.
Auch im Urlaub komme ich mehrere Tage aus, ohne online zu gehen. Ich würde es auch noch länger schaffen, aber als Selbständige muss ich beruflich auf dem neuesten Stand bleiben und auch immer wieder mit Kunden kommunizieren.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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16 Antworten zu Sechshundertsechzig

  1. schaum schreibt:

    für mich ist der rechner wie ein bleistift vor 50 jahren und das internet wie ein telefon vor 50 jahren…..that’s it!

    es schäumt einarbeitsgerät

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  2. sigrun_beate schreibt:

    Ich handhabe das ganz ähnlich wie du. Als Selbstständige muss man eben doch öfter erreichbar sein. Aber wenn ich Privat bin, dann bleibt der Rechner aus, bzw. bin ich nicht online (ich schreibe ja am Rechner).

    Wie oft kommt es vor, dass mir totales Unverständnis entgegen gebracht wird, weil ich kein Smartphone habe und eben nicht ständig online bin.

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    • breakpoint schreibt:

      Für Selbständige ist es tatsächlich enorm wichtig, von Kunden erreicht werden zu können.
      Von Ausnahmen abgesehen, nutze ich dafür nur die Kommunikationskanäle des Internets. Nur wenige Kunden kriegen meine Telefonnummer.

      Ich empfinde es fast schon als Luxus und Erleichterung, eben nicht ständig anklingelbar zu sein.
      Wenn ich online bin, bin ich bereit. Ansonsten eben nicht.

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  3. Uschi-DWT schreibt:

    Ich bin zwar öfters im Internet aber doch nicht süchtig danach denn richtig süchtige habe ich in meinem privaten Umfeld erleben können.

    Das erste was im Urlaub erkundet wurde gibt es einen Internetanschluss im Hotel oder ein Internetcafé in der Nähe.

    Für mich war das zu dieser Zeit nur Lustig denn wer rechnet schon damit mitten in der Wüste ein Internetcafé zu finden aber es gab dies bereits von über 15 Jahren.

    Ein weiteres Anzeichen für Suchtverhalten habe ich erlebt das direkt nach dem Aufstehen als erstes der Rechner hochgefahren wurde um nur mal schnell im Internet nach den eMails zu sehen und das waren keine geschäftliche sondern private.

    Ich bin zwar beruflich früher oft täglich 14 Stunden und länger am Computer gewesen aber privat genoss ich es einfach mal alles technische abzuschalten und nur gemütlich ein Buch zu lesen.

    Internet ist für mich heute überwiegend einfach nur eine riesige Wissensquelle und erspart mir Stundenlanges suchen in Bibliotheken nach bestimmten Informationen.

    Ein bisschen Zeitvertreib muss ich zugeben ist es aber auch aber genauso ohne einer Abhängigkeit wie das Fernsehen das ich ja auch von heute auf morgen nur noch auf ein paar Stunden am Abend eingeschränkt habe.

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    • breakpoint schreibt:

      Eine richtige Sucht besteht ja IMHO erst dann, wenn man nicht mehr aufhören kann, und z.B. ständig (auf immer wieder den gleichen Seiten wie Facebook oder Twitter) nach Neuigkeiten sucht, so dass man damit Realkontakte, Arbeit, etc. vernachlässigt.
      Bis dahin wäre es bei mir noch weit.
      Allerdings erkundige ich mich auch vor dem Urlaub, ob dort Internet möglich ist (was aber nicht bedeutet, dass ich dort täglich online gehe), und eine meiner ersten Handlungen am Morgen ist es, Mails abzurufen.

      Eigentlich finde ich das Internet toll. In meiner Kindheit wäre solch eine weltweite Vernetzung noch nicht vorstellbar gewesen.
      Also nutzen wir ruhig die Vorteile! Solange das RL nicht zu kurz kommt, ist doch alles OK.

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  4. remi1 schreibt:

    Seit ich angefangen habe Quizduell zu spielen bin ich mir nicht mehr sicher…
    Aber ohne Smartphone fühle ich mich ein wenig nackt..Allerdings habe ich mir auch angewöhnt, wenn ich jemanden treffe, es nicht mehr am Tisch liegen zu haben..

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  5. Hajo schreibt:

    Also ich werde nicht nervös und fange nicht an zu zittern, wenn der Rechner und das Smarti mal aus ist. Von daher sag ich mal: alles gut. Wohl wissend, dass ohne Internet heute quasi nichts mehr geht.
    Und die positiven Seiten will ich auch gar nicht mehr missen. Ich bin übrigens auch noch ohne Internet und PC groß geworden.

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    • breakpoint schreibt:

      Das sehe ich im Prinzip genauso wie du.

      Auch wenn das Internet, wie wir es heute kennen, noch gar nicht so alt ist, hat es sich so in unseren Alltag eingefügt, dass es kaum noch wegzudenken ist.

      Ich könnte zwar (ohne nennenswerte Entzugserscheinungen) darauf verzichten. Aber warum sollte ich?

      Trotz einiger negativer Seiten ist das Internet doch toll!
      Übertreiben muss man ja nicht.

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  6. Bellona schreibt:

    du hast kein handy? so gar keins? das finde ich erstaunlich, weil ich es mir gar nicht vorstellen kann ohne dieses gerät. 🙂

    im urlaub finde ich es schön, wenn es kein wlan im hotel gibt, das war vor 2 jahren auf kreta der fall. mein handy blieb also weitgehend ungenutzt und ich empfand das als gelungene abwechslung.

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    • breakpoint schreibt:

      Nee, ich brauche kein Handy.
      Schon das Festnetztelefon nervt mich oft genug zu unpassender Zeit. Unterwegs will ich nicht auch noch angeklingelt werden.
      In den wenigen Fällen, in denen es sich als nützlich erweisen könnte, kann ich mir eins von meinem Mann borgen.

      Im Urlaub brauchen wir leider doch Internetzugang. Aber wir schränken die Nutzung fast ausschließlich auf wichtige geschäftliche Belange ein.

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  7. Pingback: Neunhundertsiebenundzwanzig | breakpoint

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