Sechshundertzweiundfünfzig

Nachdem Carsten kürzlich Gespräche mit seinem Steuerberater und was-weiß-ich-wem geführt hatte, lud er mich zu einer geschäftlichen Besprechung in ein Restaurant ein.
Ohne lang um den heißen Brei herumzureden, eröffnete er mir gleich, dass er den Entschluss gefasst habe, sein Unternehmen zu expandieren. Ich war alles andere als begeistert, denn das bedeutet doch nur wieder, dass er da viel Zeit zusätzlich wird arbeiten müssen, was unseren Vereinbarungen zuwider läuft.
(Natürlich gestaltet sich die wahre Sachlage deutlich komplizierter, als ich hier im Folgenden darstelle. Wie immer bemühe ich mich, die Essenz zu destillieren, und lasse unwesentliche Details weg.)

„Mir bleibt kaum etwas anderes übrig. Wir haben letztes Jahr so viel Gewinn gemacht. Den will ich reinvestieren.“
„Bestimmt kannst du dein Geld auch anderweitig anlegen.“
„Wie denn? Bei den niedrigen Zinsen frisst es mir die Inflation auf. Die Aktienmärkte sind meiner Meinung nach überhitzt. Und du vermeidest lieber Konsum, statt dir vielleicht mal ein Auto zu kaufen, teuren Schmuck, oder sonst was.“
„Ja, ich weiß schon, dass ich daran schuld bin“, warf ich patzig ein, „weil ich dein Geld nicht verprasse. Aber warum sollte ich mir irgendwas kaufen, das ich überhaupt nicht brauche? Oder Unsummen für irgendwelchen überteuerten Markenschnickschnack ausgeben, obwohl ich viel praktischere Dinge für einen Bruchteil kriege?“

„Außerdem habe ich Bedenken, dass ich mein Made-in-Germany-Siegel nicht mehr benutzen darf, wenn sich verschiedene Änderungen in der EU und beim Zoll-Kodex durchsetzen. Dem kann ich nur entgegenwirken, indem ich bestimmte Einzelteile hier in Deutschland produzieren lasse.“
„Du hast doch gar keine Erfahrung mit der Herstellung dieser Teile“, wandte ich ein.
„Dann muss ich eben Knowhow von außen kaufen. Ich habe bereits gute Erfahrungen mit externen Beratern gemacht.“

„Ich habe bisher nichts gesagt, obwohl du deutlich über den vereinbarten 40 Stunden pro Woche gearbeitet hast. Aber wenn das noch wesentlich mehr wird, dann ist das ein eklatanter Verstoß gegen unsere Vereinbarungen.“
„Ich verspreche dir, dass ich die Mehrarbeit so weit irgend möglich minimieren werde. Aber das ist ein wichtiger geschäftlicher Schritt. Du bist doch vernünftig, Anny, und verstehst das.“

Nein, es gibt keine Pointe. Manchmal wünschte ich, ich wäre weniger vernünftig und verständnisvoll, und hätte ihm einfach eine Szene gemacht.
Und auch wenn er sich später besonders bemühte, das wieder wett zu machen, ärgert es mich trotzdem.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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37 Antworten zu Sechshundertzweiundfünfzig

  1. sweetsurrender schreibt:

    Immerhin kauft er sich keine Skihütte 😉

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  2. sigrun_beate schreibt:

    Immerhin doch besser so, als müsste er über 60 Stunden arbeiten, um irgendwie Erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen.

    Aber da merkt man mal wieder, das höchste Gut ist Gesundheit und Freizeit.

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    • breakpoint schreibt:

      Er ist ja jetzt schon an etwa 50 Stunden pro Woche. Da fehlt zu den 60 auch nicht mehr viel.
      Das ist ja eben meine Befürchtung.
      Als wir uns kennengelernt haben, hat er mindestens 60 bis 70 Stunden wöchentlich gearbeitet.
      Bedingung für die Heirat war, dass er seine Arbeitszeit stark reduziert, was er auch gemacht hat.
      Aber jetzt dreht er wieder ins Gegenteil.

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  3. Uschi-DWT schreibt:

    Das leidige Problem — wer heute erfolgreich sein möchte muss entweder gut delegieren können und sich auch voll auf die Leute verlassen (was manchen schon sein Unternehmen gekostet hat) oder sein Kraft voll einsetzen um am Markt zu überleben auf die Dauer.

    Ich kenne einige die aus diesem Grund ihr Unternehmen mit Mitte 50 verkauft haben um dann nur noch als Privatier das alter zu genießen.

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    • breakpoint schreibt:

      Ja, das ist mir schon klar, dass sich ein erfolgreiches Unternehmen nicht von alleine leitet.
      Ich habe auch gewusst, dass er ein Workaholic ist, und nie verlangt, dass er sich ganz aus dem Geschäft zurückziehen soll, aber schon deutlich weniger arbeiten soll.
      Er hat daraufhin u.a. einen Assistenten eingestellt, um mehr delegieren zu können und sich selbst auf die wichtigsten Aufgaben beschränken zu können.
      So war das für mich ganz in Ordnung.
      Was mir aber absolut nicht gefällt, ist dass er demnächst wieder einiges mehr arbeiten müssen wird.
      Und ich kann nichts dagegen machen.

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  4. ednong schreibt:

    Da hilft nur eins:
    Spa und Sauna kaufen und Zuhause mehr genießen!

    „Du bist doch so vernünftig“ klingt fast genauso glaubwürdig wie „Ich bin ja soo brav“ *hüstel*

    Das Captcha: more coffee *gröhl*

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    • breakpoint schreibt:

      Whirlpool und diverse Schaukeln haben wir schon.
      Da wir uns nichts aus einer Sauna machen, haben wir uns dagegen entschieden. Die würde aber bestimmt auch nicht den Ausschlag geben.

      Gerade wenn man etwas erreichen will, ist zu viel Vernunft oft hinderlich.

      Also denn, „more coffee“!

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      • ednong schreibt:

        Bedeutet also im Umkehrschluß: die Unvernünftigen kommen weiter? Hm, vielleicht sollte ich dann mehr Unvernunft walten lassen …

        Naja, sind momentan Carstens Entscheidungen, der die Priorität wohl aufs Unternehmen legt (wie vernünftig 😉 ). Was ja auch sinnvoll ist. Ich denke aber schon, dass er sehen wird, wie dir das missfällt (ich vertraue da ganz und gar deinen Künsten bzgl. des Erinnerns). Und ich vermute mal, dass es das auch wieder reduzieren (wollen) wird, denn er weiß ja, was er an dir hat. Und dass es ihm sicher auch gesundheitlich besser geht, wenn er nicht permanent derartig viel und unter Dauerstress arbeitet.

        Und für dieses „Vergehen“ gegen eure Abmachnungen wirst du sicherlich einiges ihm gegenüber gut haben, vermute ich, dass er es so sieht.

        well read – die Captchas sind herrlich.

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        • breakpoint schreibt:

          „Bedeutet also im Umkehrschluß: die Unvernünftigen kommen weiter?“
          Nicht immer, aber ich habe es schon öfters erlebt, dass gerade die Unfairnünftigen unfaire und eristische Verhandlungstechniken einsetzen.
          Oder bedenke, was ein quengelndes Kind im Supermarkt alles erreichen kann.

          Tja, ich habe einiges gut bei ihm. Das stimmt.
          Bloß hätte ich alles, was ich will, auch so haben können – also kein added value.

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          • ednong schreibt:

            Ach, die „Unfair“nünftigen meintest du. Ja, die kommen leider viel zu oft weiter. Unfairerweise.

            Ein quengelndes Kind im Supermarkt würde bei mir nichts erreichen. Absolut nicht. Das heißt, doch: es würde eher das Gegenteil dessen erreichen, was es anstrebt. 😉

            Und ob nun added value oder nicht – wenn er es einlöst, ist es doch gut. Du kannst halt immer versuchen, ihm klarzumachen, wie wertvoll dir die Zeit mit ihm ist. Letzlich entscheidet er jedoch darüber, wie er „seine“ Zeit verbringt.

            Captcha: Describe ticketmaster.

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  5. plietschejung schreibt:

    Lass ihn machen. Er wird es brauchen und alles andere wird nach hinten losgehen. Du muss nur die Entscheidung treffen, ob du mitziehst oder nicht. Einen Zwischenweg wird es auf Dauer nicht geben, befürchte ich.

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  6. Leser schreibt:

    Es ist (aus philosophischer, oder besser philosophierender Sicht) hoch interessant, darüber zu lesen, wie ein Mensch es zu so viel Erfolg gebracht hat, dass er wirklich wie im Sprichwort „nicht weiß, wohin mit dem ganzen Geld“ – dass es so etwas gibt, davon habe ich gehört, aber dass es ganz normale Leute sind „wie Du und ich“, das war mir irgendwie immer fremd – und, daraus dann eine solche Entscheidung zu treffen: „Noch mehr Erfolg, weil alles andere wirtschaftlich keinen Sinn macht“ (unter Aufopferung von noch mehr Privatleben, und das obwohl sich dieses für Deinen Mann ja seit Eurer Zusammenkunft extremst gebessert haben muss), ist mir vom Begreifen her fremd. Ich lebe in einer so dermaßen „anderen Welt“ (obwohl auf demselben Planeten und nur ein paarhundert km entfernt), dass ich es mir nicht im Traum vorstellen könnte, mich so zu entscheiden. Das soll jetzt nicht wertend gemeint sein, auch wenn man es als „Unverständnis“ (aber eben nicht verurteilendes Unverständnis, sondern eher im Sinne von „does not compute“) bezeichnen könnte…Es ist einfach so vollkommen anders, als ich denke, dass es mich schon wieder irgendwie fasziniert…

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    • breakpoint schreibt:

      Sicherlich gibt es viele Leute, für die es überhaupt kein Problem wäre, so viel Geld (sinnlos) auszugeben.

      Aber für mich eben doch. Da denke ich wohl ganz ähnlich wie du. Für mich hat Geld einen Wert, und wenn ich es ausgebe, dann will ich auch einen realen Gegenwert dafür, mit dem ich etwas anfangen kann.

      Carsten’s Unternehmen läuft sehr gut – vor allem auch, weil Carsten sich seit Jahrzehnten da richtig reinkniet, und deshalb ebenfalls keine Zeit hat, die Früchte seiner Arbeit zu genießen.

      Vermutlich wäre sein Unternehmen nie so gewachsen, wenn er seinem Privatleben Priorität eingeräumt hätte. Soweit verstehe ich ihn ja. Aber .. 😦 :**:

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      • Leser schreibt:

        Im Grunde hat Geld für mich keinen Wert, außer in der Form der Sachen, die man damit kaufen kann/muss. Neben den nötigen Dingen wie Miete etc. (oder vielleicht auch ein Haus als Eigentum) ist das bei den üblichen „Luxusartikeln“ aber für mich auch eher ein zweifelhafter Wert. Klar ist es einerseits sinnvoll, auf Qualität zu achten, andererseits sind viele Ausgaben, die man tun kann, tatsächlich „sinnlos“.
        Wobei ich insgesamt schon sehr viel lieber freiwillig sparsam wäre, als gezwungenermaßen – nur habe ich bisher noch keine Tätigkeit gefunden, mit der sich dieses Ergebnis vereinbaren ließe (damit meine ich etwas, was ich einzig und allein „aus Spaß an der Freude“ tun kann, ohne dahinter einen irgendwie finanziell oder anderweitig als „Mittel zu Zweck“ gearteten Zwang zu haben, und trotzdem genug Geld zu haben – und ich beneide jeden, der so etwas für sich gefunden hat…aber Kompromisse bin ich dafür nur in höchst eingeschränktem Maß bereit, einzugehen – zu eingeschränkt für unsere heutige [Wirtschafts-]Welt, wie ich es aussieht). Eigentlich wäre mein Traumberuf ja Privatier, aber noch hat sich mir dafür kein Weg eröffnet, der für mich realistisch gangbar wäre (außer vielleicht ein Lottogewinn 😉 )

        Aus dieser Perspektive ist die von Dir beschriebene Situation, in der Carsten steckt, schon fast eine Form von Situationskomik (oder sogar zynisch): Er muss mehr arbeiten (dafür sein wertvolles Privatleben opfern – eben genau das tun, was für mich unter keinen Umständen in Frage käme), damit sein Geld nicht an Wert verliert (ob es durch/nach diesen/m Wertverlust noch immer für einen ähnlichen Lebensstandard reichen würde wie bisher vermag ich nicht zu sagen, und darauf kommt es wohl letztlich an), sondern sich weiter vermehrt. Ich finde das irgendwie „bizarr“ (obwohl ich es – außer um Deinetwillen – nicht verurteilen kann, schließlich kann ich mich nicht in die Situation hineinversetzen, so dass ich wüsste, ob ich würde an der Stelle nicht genauso handeln würde – zudem kann es auch genauso gut sein, dass es ihm bei „zu viel Privatleben“ unerträglich würde und ihm die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fiele).

        Allerdings war ich, als ich das mit dem „zu viel Geld“ gelesen habe, einen kurzen Moment lang versucht, scherzhaft sowas zu schreiben wie: „Wenn Ihr Geld übrig habt, nehm ich das gerne, so wäre mir die ein oder andere Sorge genommen, und Ihr könnt Euch auf Euer Privatleben konzentrieren, anstatt immer mehr Herzblut in die Firma zu investieren“ 😉
        Ich frage mich bei solchen Situationen, wenn ich sie hypothetisch durchspiele, ja schon immer „wofür“, ab einem gewissen Lebensstandard hat man doch einfach genug, und da man genauso nackt aus diesem Leben gehen wird, wie man in es hinein gekommen ist, erschließt sich mir da einfach nie der Sinn – naja, das ist meine philosophische Ansicht darüber, und die muss ja auch niemand teilen.

        (Info nebenbei: Momentan bin ich zwar ungefähr auf dem Level eines „Hartzers“ – aber zugleich meinte neulich ein Bekannter scherzhaft zu mir, ob ich meinen Hund für eine 5-stellige Summe verkaufen würde, und ich habe wahrheitsgemäß geantwortet, dass ich es mir nicht mal vorstellen könnte, das selbst für eine sieben- oder gar achtstellige Summe tun zu können.)

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        • breakpoint schreibt:

          „ab einem gewissen Lebensstandard hat man doch einfach genug“
          Das ist exakt meine Meinung, und wenn man nicht zu große Ansprüche stellt, ist dieser Lebensstandard IMHO leicht zu erreichen.
          Alles was darüber hinausgeht (Altersvorsorge, Reserve, etc. mitberücksichtigt) ist eigentlich nur Ballast.

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  7. baerlinerinn schreibt:

    …ich muss „Leser“ schon Recht geben. WIR (Leser und ich) sind gerade nicht in der Position deines Mannes und würden vielleicht, wenn wir es wären, genauso denken und handeln, aber: Expandieren, sich noch mehr reinkien, noch weniger Freu-, ähm, Freizeit… und das nur, weil das Geld anderswo keinen „Sinn“ machte??? DAS kann doch nicht der Sinn des Lebens und vor allem der Lohn (s)einer erfolgreichen Selbständigkeit sein! Leben ist Lieben! Er sollte an sein Versprechen dir gegenüber denken!!! … Dein Mann macht sich doch zum Gefangenen seiner selbst! Und du, du kommst definitiv weniger, ähm, zu kurz! 😉 Jetzt, wo du auch noch den Ring um den Finger hast, was bleibt dir? Sex-Entzug? Pah. Bedeutet, in`s eigene Fleisch schneiden. Zicken? Richtig, auch keine Lösung. Ich hasse es, zu sagen und schwarz zu malen, aber: You`re in deep shit, Darling…

    (captcha: face to face – oh ja, macht das!!!)

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    • Leser schreibt:

      Hey, Du drückst das aber schon ziemlich drastisch aus – es sei Dir unbenommen.
      Letzten Endes läuft es wohl darauf hinaus, lebt man um zu arbeiten, oder arbeitet man um zu leben?
      Und das mit dem „Decke auf den Kopf fallen“ ist sicher auch bei Workaholics, wie es Carsten einer zu sein scheint, eine reale Gefahr. Wenn er sich jetzt zur Ruhe setzt, kann es durchaus sein, dass die Beziehung dann überhaupt erst unerträglich wird (zumindest wenn die beiden nicht zu 100% perfekt miteinander harmonieren).

      Von daher wäre der bessere Kompromiss tatsächlich eher, das Geld irgendwohin auszugeben, es zu spenden oder ähnliches (muss ja nicht auf mein Konto sein, auch wenn ich meine Kontonr. dafür gerne angebe, wie Du Deine sicher auch), und eine normale 40-Stunden-Woche wie bisher zu erhalten (mit der Option, die 40h wie bisher mal zu überschreiten, wenn er es für sein Seelenheil braucht, aber eben nicht die 50h).

      Das Problem dabei: Dazu muss ihm egal sein, was mit der Firma, die ja sowas wie „sein Kind“ ist, geschieht. Das ist aber verdammt schwer, wenn man sowas sein Leben lang über viele Jahrzehnte aufgebaut hat, dann ist man da emotional drin so sehr verstrickt, dass man tatsächlich den offensichtlichen Wald vor lauter Bäumen übersehen kann – nämlich, dass man die Firma eh nicht mitnehmen kann, wenn man ins Grab hüpft, und deshalb „Sinn“ neu definieren sollte.
      Ich befinde mich zwar seit Anfang 20 in einem konstanten Zustand der „Sinnsuche“, und habe inzwischen auch so ziemlich jede „Äußerlichkeit“ als mögliche Antwort aufgegeben, bin eigentlich sogar so radikal, dass ich nicht mal in „Familie, Kinder“ etc. einen potentiellen Sinn für mich erkennen kann – aber wenn man nicht so drauf ist, und sein Leben erst mal Jahrzehnte lang mit einem einzigen Sinn gefüllt hat, bezweifle ich, dass sich das sonderlich leicht wieder aufweichen und abändern lässt.
      Das einzige, wo ich es nachvollziehen könnte, einer „Äußerlichkeit“ einen so prominenten Sinn im Leben einzuräumen, wäre für mich auch eher ein Anliegen, was man um seiner selbst willen verfolgt. Also z.B. Naturschützer oder Menschen in sozialen Tätigkeiten und ähnliches, die das alle nicht machen, um damit Geld zu verdienen, sondern weil ihnen das Anliegen an sich wichtig ist (wobei ich befürchte, dass ich in der Zwischenzeit zu zynisch geworden bin, um mich selbst einem derartigen an sich sinnvollen Anliegen vollständig zu verschreiben, schließlich gibt es auch noch so viele davon, und keiner bewegt wirklich was in der Welt, wenn man das „Große Ganze“ mal betrachtet…)

      Aber gut, das war jetzt schon sehr ins Philosophische hineingetaucht – damit will ich es erst mal bewenden lassen.
      Das Captcha sollte ich mir allerdings (metaphorisch interpretiert) wohl wirklich mal zu Herzen nehmen: „grease the skids“, LOL!

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      • breakpoint schreibt:

        Sich „jetzt zur Ruhe setzen“ ist überhaupt keine Option.
        Das liefe dann wohl auf den „Pappa-ante-Portas“-Effekt hinaus.

        Carsten gibt schon reichlich Geld für Sponsoring und Spenden aus.

        Die Firma ist sein Lebenswerk. Da kann ich wohl nicht mithalten.

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    • breakpoint schreibt:

      Tja, was soll ich dazu sagen?
      Ich muss mich wohl damit abfinden.
      Da schwingt nicht nur Resignation mit – das ist Resignation.

      Carsten behauptet ja, es würde gar nicht so viel zusätzliche Arbeit für ihn anfallen, wie ich befürchte.
      Hm. Die Botschaft hör‘ ich wohl ..

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  8. Leser schreibt:

    Noch ein Hinweis für den Bug mit dem nicht-Erkennen des korrekt eingegebenen Captchas: Nachdem diese Fehlermeldung kommt, und ich in einem neuen Tab geprüft habe, dass der Kommentar tatsächlich nicht angekommen ist, gebe ich das neue Captcha ein, und gehe danach auf „Vorschau“, wonach dann der Kommentar bisher immer angenommen wurde.

    Passendes Captcha gerade: awesome dude! (ROFL)

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  9. breakpoint schreibt:

    SiebenhundertdreißigGerade jetzt, da mein Geschäft wieder einigermaßen auf Touren kommt, hat mich Frank mal wieder kontaktiert.

    Grundsätzlich habe ich noch ausreichend Kapazitäten, um ihn bei seinem Projekt zu unterstützen. Aber Carsten ist – wie zu erwarten war – alle…

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  10. breakpoint schreibt:

    AchthundertdreiundvierzigEs ist nicht reiner Zufall, dass die neue Firmenniederlassung nur etwa zwanzig Kilometer von meinem Heimatort entfernt ist.
    Als es sich ergab, dass Carsten zur Klärung einiger Fragen hinfahren musste, nahm er mich mit und setzte mich unterwegs bei mei…

    Gefällt mir

  11. breakpoint schreibt:

    NeunhundertneunundfünfzigDa das Jubiläum IMHO inzwischen weit genug zurückliegt, um meine Annenühmität nicht mehr zu bedrohen, kann ich ja jetzt ein wenig dazu schreiben.

    Wir hatten die Feier als Tag der offenen Tür für Familienangehörige der Belegschaft aufgezogen.
    Der Ch…

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