Sechshundertneunundvierzig

Schon zum dritten Mal war ich gestern Abend zusammen mit Carsten bei der jährlichen Preisverleihung.
Das wird immer mehr zur Routine.

Carsten hatte als einer der Hauptsponsoren wieder aus dem Stegreif ein witziges und geistreiches Grußwort gehalten.
Das Buffet wird jedesmal besser, und ich konnte mich mit etwas Phantasie und unter Ausnutzung eines gewissen Interpretationsspielraums auch an den Pi-Tag halten (schließlich waren alle Teller rund – das reicht für die Circefikation).
Bei den Anwesenden erkannte ich einen früheren .. Bekannten, aber es ergab sich glücklicherweise keine Notwendigkeit, mit ihm zu reden.

Auch wenn ich statistisch keinesfalls repräsentativ bin, bin ich anscheinend dennoch repräsentabel, so dass ich meine Aufgaben (applaudieren und dekorativ herumstehen) erfolgreich wahrnahm.
Ich hatte mich diesmal für ein azurblaues Kleid entschieden. Nicht allzu kurz (aber mit einer Art Fransen), nicht allzu tief ausgeschnitten (schließlich ist ja astronomisch noch Winter), aber dafür enganliegend geschnitten. Carsten verdrehte natürlich erst mal wieder die Augen, aber er hält sich daran, mir nicht in meine Garderobe reinzureden (immerhin lasse ich ihn mittlerweile fast diskussionslos einen Großteil meiner Garderobe bezahlen). Und im Grunde ist er ja sogar stolz darauf, dass seine Begleiterin ein paar bewundernde Blicke auf sich zieht.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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17 Antworten zu Sechshundertneunundvierzig

  1. aliasnimue schreibt:

    Also so für einen repräsentativen Anlass würde ich mir das auch gefallen lassen. Schließlich dürfte es in finanzieller Hinsicht ein unbedeutendes finanzielles Gefälle bei Euch geben. 😉

    Ansonsten kann ich mich nur an 2 oder 3 Male erinnern, wo ich mir habe privat was kaufen lassen.
    Einmal, weiß ich noch, wollte mein Exmann mir unbedingt ein Kostüm für 1500 Tacken kaufen und einmal konnte ich mich nicht zwischen Schuhen entscheiden und er hat mir die anderen 2 Paar noch dazu gekauft.
    Ansonsten halt nur zum Geburtstag oder Weihnachten.

    Vielleicht hat mich mein Exmann da auch geprägt.
    Ich hatte immer das Gefühl, dass er mich kaufen wollte. Zudem hindert mich da meine Erziehung.

    Gefällt mir

  2. Pingback: Neunhundertsiebzehn | breakpoint

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