Sechshundertachtundvierzig

Wie jedes Jahr etwa zu den Iden des März ist auch heuer wieder der Pi-Tag. Letztes Jahr habe ich ausführlich über ihn geschrieben. Insbesondere Stammlesern sollte es also klar sein, warum es ein pietätloses Sakrileg ist, ausgerechnet an diesem Tag den Schniblotag zu praktizieren (schließlich gibt es hunderte andere Tage im Jahr, an denen die orale Inkorporation von Fleisch in beliebiger Form in Ordnung ist).
Der Pi-Tag hält mich aber nicht davon ab, an einer Blogparade über Weiterbildung teilzunehmen.

Berufliche Weiterbildung ist enorm wichtig. Da wird mir wohl niemand widersprechen.
Ich selbst bilde mich hauptsächlich autodidaktisch weiter. Ich lese in entsprechenden Internetangeboten, Zeitschriften, auch Fachbüchern. Das ist ein normaler Teil meines Alltags, so dass ich es sonst gar nicht ausdrücklich erwähne. Ich schätze mal, dass ich im Schnitt mindestens zwei oder drei Stunden pro Woche mit derartiger Weiterbildung verbringe.

Eine andere Weiterbildungsmethode sind entsprechende Veranstaltungen mit fachbezogenen Vorträgen oder ähnliches. Eventuell entstehende Kosten kann ich ja sogar von der Steuer absetzen.
Solche Veranstaltungen habe ich früher öfters besucht, aber jetzt – wenn ich darüber nachdenke – schon länger nicht mehr.
Dies liegt wohl zum einen daran, dass ich nur von wenigen Veranstaltungen erfahren habe, die mich interessiert hätten, zum anderen, dass diese Veranstaltungen örtlich oder zeitlich nicht günstig gelegen wären.
Hm, noch ein anderer Punkt ist, dass die Wahrscheinlichkeit, bei solchen Veranstaltungen frühere .. Bekannte zu treffen, relativ hoch ist. Das möchte ich doch eher vermeiden.

Meine Mitarbeiter ermutige ich, an geeigneten Kursen und Seminaren teilzunehmen.
Ich bin außerdem (noch) zuständig für IT-bezogene Weiterbildung für die ganze Belegschaft.
Teilweise besuchen die Angestellten externe Angebote, aber wir hatten auch schon Inhouse-Veranstaltungen (dazu zähle ich auch die Sicherheitsbelehrungen oder Schulungsvorträge für meine Mitarbeiter, die ich selbst gehalten habe).
(Vielleicht sollte ich mal wieder ein One-to-One-Coaching mit dem Geschäftsführer ansetzen. Bloß zu welchem Thema? Wenn ich z.B. Penetration Tests auf die Agenda schreibe, wird er sich wohl kaum darauf einlassen, das in der Firma abzuhalten.)

Ich schließe jetzt den Kreis, und hoffe, dass aus meinem Beitrag heute eine einigermaßen runde Sache geworden ist.

Advertisements

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Sechshundertachtundvierzig

  1. Leser schreibt:

    Ich hab dann grad noch ein wirklich nettes Video über Pi gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=5iUh_CSjaSw
    Was solls, nächstes Jahr wird der Pi-Tag ohnehin besser (3/14/15 in der englischen Kalenderschreibweise) 🙂

    Gefällt mir

    • breakpoint schreibt:

      Danke für den Link. Dieses Video kann man fast schon zur Weiterbildung nutzen.
      Da Pi im Dezimalsystem unendlich viele Nachkommastellen hat, gibt es ja die äußerst praktische Abkürzung π.

      Das amerikanische middleendian Datumsformat ist so scheußlich, dass ich das nicht anwenden werde.

      Gefällt mir

  2. Pingback: Neunhundertsiebzehn | breakpoint

  3. Pingback: Betriebliche Weiterbildungsorganisation //1690 | breakpoint

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s