Fünfhundertneunzig

Ich habe mich mal kurz zurückgezogen und blogge schnell eine Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Tage:

Am frühen Dienstag Nachmittag fuhren Carsten und ich zu meinen Eltern, um Heiligabend bei ihnen zu verbringen. Die letzten Jahre hatte ich mich immer davor gedrückt, aber dieses Jahr hatte ich die Hoffnung, dass es nicht so schlimm werden würde, da mich Carsten ja begleitet.
Wir aßen schon um fünf zu Abend (traditionellerweise Bratwürste mit Sauerkraut). Danach gab es die Bescherung unter dem Weihnachtsbaum. Naja, nicht mein Geschmack, aber da musste ich wohl durch. Von den Geschenken wollt ihr – glaubt mir – gar nichts wissen. Nur das Hightlight sei kurz erwähnt: Ein geblümtes Flanellnachthemd, damit es mir nachts nicht so kalt ist. Außerdem versuchte mein Vater mehrfach, Carsten hundert Euro aufzudrängen, damit dieser mir noch etwas schönes kaufen könne.
Etwas später schaute Sabine mit ihrer Familie vorbei. Wir durften uns ein von Robin und Heidi vorgetragenes Weihnachtslied anhören (was ich hier lieber nicht näher beschreibe), während Klein-David eine Schale mit Plätzchen auf den Boden kippte.
Meine Verwandten wollten alle um 23 Uhr (!) in die Christmette. Endlich konnte ich meinen Joker einsetzen, und verabschiedete mich gemeinsam mit Carsten von ihnen. Wir hatten in der Kreisstadt ein Hotelzimmer gebucht. Zwar hatten meine Eltern Carsten angeboten, in Sabine’s altem Zimmer zu schlafen, aber zu heilig muss diese Nacht wirklich nicht sein, und wir lehnten ab unter dem Vorwand, dass Sabine’s Bett zu klein für Carsten sei.

Am nächsten Morgen frühstückten wir ausgiebig 😉 im Hotel, so dass wir erst bei meinen Eltern ankamen, als der Festtagsgottesdienst bereits begonnen hatte. Carsten blieb noch zum Mittagessen, fuhr danach jedoch nach Hause, weil er seine Töchter noch am Nachmittag dort erwartete.
Ich blieb noch einen Tag länger. Am 2. WFT konnte ich allerdings den Kirchenbesuch nicht vermeiden. Nach dem Mittagessen fuhr auch ich zurück, wo Carsten mich am Bahnhof abholte, und wir erst mal einen Abstecher 😉 zur Wohnung machten.

Danach fuhren wir zum Landhaus, wo sich seine Töchter und seine Enkelin ja bereits seit dem Vortag aufhielten.
Patrick hat sich angeblich wieder mit seiner Frau versöhnt, so dass er Verena nicht begleitete. Auch Fiona ist alleine hier, da Sven die WFT bei seinen Eltern verbringen wollte.
Es gelingt mir, eine Art höflich-kühle, aber friedliche Koexistenz mit meinen Stieftöchtern aufrecht zu erhalten. Ich finde es nur ekelig, dass Sophie bei ihren Krabbeltouren alles, was sie auf dem Boden findet, absabbeln muss.
Gestern Abend waren wir dann gemeinsam essen. Verena fragte währenddessen, was denn der gynäkologische Stuhl im Keller solle. Äh .. wir hätten unser Spielzimmer, ich meine den Hobbyraum, wohl doch zusperren sollen. Wenigstens haben wir alles sonstige Equipment sicher verstaut. Carsten ging nicht näher auf die Frage ein, und meinte nur, dass dieser Stuhl nur vorübergehend dort stünde. Tja, das ist wohl eine Definitionssache von „vorübergehend“.

Vorhin hat Sophie dann einige von Carsten’s Audio-CDs erwischt. Keine Ahnung, ob die jetzt noch lesbar sind.

Ich muss aufhören, denn ich werde schon vermisst. Das wesentliche habe ich eh geschrieben. Morgen vormittag geht’s ab in den Urlaub!
Da wird es mir früh voraussichtlich zeitlich zu eng, um noch einmal zu bloggen.

Nicht nur zum Jahreswechsel wünsche ich euch allen einen guten Rutsch, sowie Glück, Erfolg und Gesundheit im kommenden Jahr!

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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18 Antworten zu Fünfhundertneunzig

  1. schaum schreibt:

    für dich/euch auch

    es schäumt auchaufdemwegschonfast

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  2. plietschejung schreibt:

    Tja, Haushalte müssen nicht umsonst kleinkindertauglich gemacht werden. Es geht alles in den Mund und die kleinen Fingerchen machen auch sehr gern teure Lautsprecherkalotten kaputt 😉

    Ihr habt einen Gyn-Stuhl im Keller ? Respekt ! ;D

    Guten Rutsch ! :>>

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  3. Betriebswirt-ZRH schreibt:

    Gruss aus Florida (-:. Guten Start in das neue Jahr

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  4. Murgs schreibt:

    Also dann VIEL SPASS und gutes Erholen im Urlaub.
    Ich bekam passend kurz vor dem Fest eine kräftige Erkältung weitergereicht und freue mich jetzt auf den Silvester-Notdienst 😦

    Die Beschwerung lief gut ab und über die Geschenke kann ich nicht meckern – Flanell-Nachthemden gab es nicht 🙂

    Kleinkindtauglich ist bei uns nicht mehr nötig. Angesabbert wird auch nichts mehr, aber der Ekelfaktor sinkt bei Kleinkindeltern nun mal beträchtlich. Ist Übungssache.

    Euer Privat-Dungeon solltet ihr besser abschließen. Erzählt der Nachkommenschaft einfach etwas von „Gefährlichen Hobbies“ 😉

    Ansonsten :
    Guten Rutsch!

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  5. remi1 schreibt:

    Hey,

    na dann wünsche ich dir einen wunderbaren Urlaub und nen guten Rutsch 🙂

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  6. ednong schreibt:

    Hehe,
    dann pass mal auf, dass Sophie dich nicht auch noch absabbelt 😉

    Und ja, Spielzimmer gehören abgeschlossen, wenn man nicht spielen will/kann.

    Dann erholt bzw. bespaßt euch mal gut im Urlaub bei hoffentlich besserem Wetter als hier und rutscht gut rüber.

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    • breakpoint schreibt:

      Keine Angst, ich lasse mich weder von Kindern noch Hunden absabbeln.

      Mit dem Spielzimmer hast du recht. Das Abschließen haben wir leider versäumt.

      Für Dezember und Mitteleuropa ist das Wetter hier derzeit absolut prima!
      Schöne Rauhnächte! Wir lesen uns wieder in 2014!

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  7. Bellona schreibt:

    schönen urlaub und guten rutsch! wir brechen morgen auf. 🙂

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  8. Pingback: Achthundertachtundsiebzig | breakpoint

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