Fünfhundertdreiundachtzig

Ein Kopftuch lässt sich wunderbar als Augenbinde verwenden.
Es ist ein quadratisches Stück Stoff mit etwa neunzig Zentimetern Seitenlänge. Ich nehme zwei gegenüberliegende Ecken und lege sie übereinander, so dass ein gleichschenkeliges Dreieck entsteht. Ausgehend von der Diagonalen falte ich nun etwa fünf bis sechs Zentimeter breite, parallele Steifen zurück, so dass ich schließlich ein stabiles Band von – wie jeder selbst einfach mit dem Pythagoras berechnen kann – knapp 1.3 Metern Länge in Händen habe, das ich mir vor die Augen halte, und hinter dem Kopf verknote.

Währenddessen kann er mir schon die Fußfesseln anlegen. Ich lehne mich endgültig zurück, so dass er schließlich meine Hände an die oberen Bettpfosten binden kann.

Ich liege bequem. Endlich kann ich abschalten, mich völlig fallen lassen und entspannen. Ich bin erwartungsvoll und bereit, mich verwöhnen zu lassen und nur noch zu genießen.

Advertisements

Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

22 Antworten zu Fünfhundertdreiundachtzig

  1. schaum schreibt:

    es schäumt enjoy

    Gefällt mir

  2. plietschejung schreibt:

    Jetzt kenne ich also den Einsatzpunkt für Kopftücher.
    Mir wird einiges klar.

    Gefällt mir

  3. Gentleritter schreibt:

    Sehr schön. Breakpoint sollte Mathelehrerin werden. Die Pisaleistungen der deutschen Schüler werden steil nach oben gehen – vor allem der Männlichen!

    Gefällt mir

  4. Waage73 schreibt:

    So wie ich Dich vor mir liegen sehe, Deine Beine an den Bettpfosten fixiert, gespreizt, so dass Du mir nichts mehr von dem vorenthalten kannst, wonach ich mich so sehr sehne, seit Wochen, Monaten sehne, begehre… Aber bevor es soweit sein wird, berühren meine Blicke Deinen Körper, gleiten über die sanfte Haut Deiner Oberschenkel, Deinen flachen Bauch entlang, höher, über Deine Brust, Deinen Hals.
    Ich beuge mich über Dich und sehe Dir in Dein Gesicht, Du befeuchtest mit der Zunge erwartungsvoll Deine tiefroten Lippen, doch das ist es nicht, noch nicht, was ich von Dir will. Vorsichtige drücke ich Deine Arme nach oben, über Deinen Kopf. Gekonnt binde ich Dir eine Schlaufe um Deine Handgelenke und fessle sie achtförmig, fest, aber nicht straff…

    Gefällt mir

  5. Pingback: Achthundertachtundsiebzig | breakpoint

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s