Fünfhundertsiebenundsechzig

Endlich, endlich, endlich haben wir einen neuen CIO!

Das heißt, anfangen wird er hier voraussichtlich erst im April, aber zumindest ist ein Ende meiner Interimstätigkeit abzusehen.
Den Vertrag hat er bereits unterschrieben und seine derzeitige Stelle gekündigt. Da er nur ein Vierteljahr zum Quartal Kündigungsfrist hat, wird ihn sein jetziger Arbeitgeber aber wohl nicht früher gehen lassen.
Der CIO in spe arbeitet zur Zeit noch als Gruppenleiter in einem Großkonzern.

Er war bisher der einzige Bewerber, der unseren kleinen Einstellungstest bestand, indem er nachfragte, inwieweit mir das Thema schon geläufig sei.
Da wir sonst (in der Kürze der Zeit) weder persönliche noch fachliche Schwächen feststellen konnten, hat die Geschäftsleitung ihm die Position angeboten, und er hat akzeptiert.

Der neue CIO ist etwas jünger als ich, und daran muss ich mich erst gewöhnen. Bisher waren die meisten Leute (insbesondere wenn sie etwas zu sagen hatten) immer älter als ich. Plötzlich stelle ich fest, dass viele Personen, mit denen ich zu tun habe, jünger sind. Dieser Gedanke hat etwas erschreckendes und gefällt mir gar nicht.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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36 Antworten zu Fünfhundertsiebenundsechzig

  1. Lehrerin schreibt:

    ….und mit den Jahren wird das immer schlimmer :-/
    Das weiß ich, weil ich aus Erfahrung spreche :yes:

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  2. Schon mal auf die Idee gekommen, dass euer CIO Dein Blog liest und daher den Einstellungstest erkannte?

    Captcha: 29539899 1586
    Wie lustig. Ein reines Zahlen-Captcha, mal sehen, welche Muster Du darin siehst und welche Assoziationen Du damit verbindest.

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    • breakpoint schreibt:

      Halte ich doch für extrem unwahrscheinlich.
      So eine große Reichweite und Popoularität hat mein Blog nicht.

      Die Captchazahlen sind teilerfremd.

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      • Du vergisst aber die Zufallskomponente: Ein Bewerber liest Deinen Blog gern, und ist zufällig gerade auf Stellensuche.

        Ich weiß ja nicht, wie nah der anonymisierte Firmenname am echten Firmennamen ist, aber selbst wenn es da keine Ähnlichkeit zu bemerken gibt: Wenn ich in der Situation wäre, Dein Blog zu kennen, und in ein Bewerbungsgespräch käme, wo ein älterer Firmenchef mir mit einem „süßen, unschuldigen Blondchen“ *husthust* gegenübersitzt, welches mir dann eine IPv6-Frage stellt, wäre mir klar, wo ich gelandet bin.

        Ich darf Dich daran erinnern, dass wir beide uns auch schon zufällig „virtuell begegnet“ sind.

        Schon wieder ein reines Zahlen-Captcha: 899255 12
        Hast Du das irgendwo eingestellt, dass hier nur Zahlen erscheinen sollen, oder ist das auch so ein merkwürdiger Zufall?

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        • breakpoint schreibt:

          100-prozentig kann ich es zwar nicht ausschließen, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass diesem Bewerber die Situation irgendwie bekannt vorkam.

          „süßen, unschuldigen Blondchen“
          Danke, aber so süß und blond und unschuldig bin ich nun wirklich nicht, und schon gar nicht -chen.

          Vielleicht hätte ich dich bei unserem Twittertreffen damals schon erkannt, würdest du hier nicht ständig deinen Nick wechseln (und mir damit meine Kommentatorenstatistik verfälschen).

          Wie schon mehrfach erwähnt, habe ich keinerlei Einfluss auf die Captchas, da ich selbst nur einfacher User auf dieser Plattform bin und sich die Captchas nicht konfigurieren lassen.

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  3. ednong schreibt:

    LOL – jaja, das Alter 😉

    Jeden Tag ein bißchen mehr.

    „Unschuldiges Blondchen“ – aber nicht Breakpt! Und ja, ich glaub, dann wäre mir auch eine gewisse Assoziation gekommen und ich wäre dann grübelnd und weiterhin neugierig lesend gegangen.

    Wobei natürlich auch nur Breakpt weiß, wie aktuell die jeweiligen Posts sind …

    Captcha: arizatt consequently

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    • breakpoint schreibt:

      „wäre dann grübelnd und weiterhin neugierig lesend gegangen“
      Und hättest auf den Job verzichtet?

      PS: Ich schenke dir ein wiederverwendbares „oin“.

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      • ednong schreibt:

        „neugierig lesend gegangen“ ist nicht gleichbedeutend mit Nicht-Annahme des Jobangebots, liebes Breakptchen 😉

        Im Gegenteil – ich hätte den Job natürlich angenommen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, unerkannt eine Bloggerin genauer kennenzulernen?

        oin paßt nicht bei 2740 929258

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        • breakpoint schreibt:

          Wenn du einfach wortlos aufgestanden und gegangen wärst, hätte man das als Rücknahme der Bewerbung interpretiert.

          Muss ich dir auch noch eine Methode spendieren, was du mit dem „oin“ machen sollst?
          Nee, das weißt du selbst. „breakpt“ ist nur der Name der Subdomain hier (weil breakpoint schon vergeben und zu lang war). Mein Nick ist breakpoint.

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          • Leser schreibt:

            Ich glaub, ednong hat den vorsätzlich auf „Breakpünktchen“ verniedlicht. Fragt sich halt, wo der Break-Anton bleibt… 😉

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            • breakpoint schreibt:

              Ich nehme so eine Neckerei ja gar niemandem übel, meine aber, dass ein Diminutiv unangebracht ist.

              pt benutze ich gerne als Variablennamen für lokale Punkte (x,y). Deshalb habe ich das so abgekürzt.

              Früher hatte ich mal eine Spinne im Bad, die ich Anton nannte.

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          • ednong schreibt:

            Ach dafür war das oin gedacht. Eins hätte da aber nicht gereicht 😉

            Ich hab halt abgekürzt – war ein wenig schreibfaul.

            Und ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich wortlos aufgestanden wäre. Sondern nur nach Abschluß des Gesprächs. Immer diese Fehlinterpretationen hier 😀

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  4. schaum schreibt:

    ich hatte das „alters aha erlebnis“ beim betrachten von sport in der glotze, die scheidefrage war für mich immer, könnte ich das auch noch, wenn ich nur wollte……und irgendwann war die antwort schlicht „nein“, ohne wenn und aber…..und das war es dann…..aber ein problem habe ich damit nicht. ganz im gegenteil ich finde den status als „weisser elefant“ und der wurde tatsächlich in bezug auf mich gebraucht auch sehr charmant……

    es schäumt warumeigentlichnicht

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  5. idgie13 schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch! Dann bist Du die ungeliebte Stelle ja bald los 🙂

    .. und das mit dem Alter .. man gewöhnt sich dran 😉

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  6. plietschejung schreibt:

    Hey, mal ne gute Nachricht 😉

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  7. engywuck schreibt:

    ich hab damals gemerkt, dass ich alt werde als mich an der Uni erst die Kassiererin beim Wahlessen fragte, ob ich wirklich Student sei – und mir kurz darauf die Erstsemester so wahnsinnig kindisch vorkamen…

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  8. W2013 schreibt:

    Ich wünsche Dir eine gute Kooperation mit Deinem Nachfolger. 😉

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  9. Pingback: Achthundertfünfundsiebzig | breakpoint

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