Fünfhundertsechsundsechzig

Weihnachtsvorbereitungen sind lästig, lästig, lästig!
Insbesondere, wenn man mit dem ganzen WFT-Zeugs selbst gar nichts am Hut hat.

Wenigstens mit Carsten war ich mir immer einig, dass wir uns gegenseitig nichts von materiellem Wert schenken. Stattdessen fahren wir zusammen eine Woche lang in den Süden. Aber das muss auch geplant und organisiert werden.
Wir sind uns auch einig, dass wir nur gemeinsame Geschenke verschenken werden, oder gar keine.

Bei seinen Töchtern ist das noch am einfachsten. Die kriegen Geld. Damit können sie am ehesten etwas anfangen.
Für Sabine’s Kinder habe ich schon etwas gekauft, als sie kürzlich hier war. Schließlich weiß sie am besten, was ihre Kinder gebrauchen können.
Meinen Eltern kann ich kein Geld schenken. Aber nach zig Jahren der Geschenke an Geburtstagen und zu Weihnachten sind mir schon lange die originellen Ideen ausgegangen. Also läuft es wohl wieder auf eine Geschenkpackung mit Seife und ein Paket Lebkuchen hinaus, oder irgendetwas in dieser Art.

Geschäftlich mache ich keine Weihnachtsgeschenke und verschicke auch keine entsprechende Karten oder Mails (letztes Jahr hatte ich von einer Firma, mit der ich eigentlich kaum zu tun hatte, eine Weihnachtsmail bekommen mit 3-Megabyte-großem Dateianhang, der einen kitschigen Weihnachtsbaum zeigte, bekommen – so etwas muss wirklich nicht sein).
Bei Novosyx verschickt das Marketing an die Kunden Weihnachtskarten. Endlich mal eine Aufgabe, die deren Kompetenzen angemessen ist.

Und dann sind da noch die Weihnachtsfeiern.
Natürlich muss ich mit meinen ITlern feiern. Meine SWler wollen mit den anderen Entwicklern zusammen feiern, aber auch da sollte ich anwesend sein.
Wenigstens kann ich die Organisation (sprich Reservierung von Tischen in einer geeigneten Lokalität etc.) delegieren.
Ich bin halt an zwei Abenden nicht daheim. Da Carsten – aus nachvollziehbaren Gründen – nicht mitkommen will, kann er sich dann mal ausruhen und von mir erholen.

Und dann die ganzen Feiertage selbst ..! Das wird kompliziert.
Zuerst fahren wir zu meinen Eltern, dann kommt das Stiefvolk zu uns, dann endlich eine Woche Urlaub.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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24 Antworten zu Fünfhundertsechsundsechzig

  1. engywuck schreibt:

    Weihnachtskarten. Tolle Idee. Macht „meine“ Firma auch – wieso ich neulich drei Stunden reinstecken musste, bis der Laserdrucker endlich den Aufruck richtig auf der Karte plaziert. Nun „darf“ Verkauf/Marketing so ein gutes tausend Karten durch den Einzelblatteinzug jagen. Bedrucken lassen wäre ja zu teuer…
    Wenigstens ist die Schmuckseite schon bedruckt. Ich schaudere beim Gedanken daran, das „doppelseitig“ drucken zu müssen.

    Privat nehmen wir uns immer „Erwachsene schenken einander nichts“ vor. Klappt aber nur *sehr* begrenzt 🙂

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  2. schaum schreibt:

    ich finde weihnachten schön, wird bei uns aber im wortsinn eine party…..mit allem was dazu gehört, eher weniger das besinnliche. das dilemma mit den geschenken tut sich jedes jahr neu auf, gerade bei den eltern, den rest bekommen wir immer ordentlich geregelt…..

    es schäumt abereskommtsoschnell

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  3. Gentleritter schreibt:

    „Endlich mal eine Aufgabe, die deren Kompetenzen angemessen ist.“ Vor allem kommen sie hoffentlich besser als die Chefin mit deutscher Grammatik zurecht.

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  4. idgie13 schreibt:

    Weihnachtskarten habe ich noch nie verschickt. Weder privat noch geschäftlich. Bei den Geschenken mache ich mir keinen grossen Stress – ich habe nicht viele zu beschenken und nähe / stricke ein paar Kleinigkeiten an den Abenden vor Weihnachten. Im Notfall gibt’s einen Gutschein oder was irgendwann im Laufe des Jahres, wenn ich was finde.

    Das Wichtigste ist mir das gemütliche Beisammensein. Für das gute Essen sorge ich bei uns selber – ich koche ja gern 🙂

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    • breakpoint schreibt:

      Ganz komme ich leider nicht um Weihnachtskarten herum. Ein paar wenige entfernte Verwandte und Freunde sind mir den Aufwand schon wert. Ich nutze die Karten aber auch für einige persönliche Worte.

      Wenn wir zu meinen Eltern fahren, ist gutes Essen jedenfalls sicher, eben WEIL ich nicht selbst koche. B)

      Ach ja, stricken .. dazu bin ich jetzt schon länger nicht mehr gekommen.

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  5. ednong schreibt:

    Du kannst stricken? 😉 Und wieso denkst du, du hast da Kompetenzen in der Marketingabteilung – ah, ich seh, das benutzt man auch bei wenig bis gar nicht vorhandener.

    Und für deine Weihnachtskarten kann ich dir auch noch eine Adresse zur Verfügung stellen …

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    • breakpoint schreibt:

      Über das Stricken hatte ich einmal ausführlich gebloggt (aber das war wohl in deiner Frühjahrspause).

      Die Marketingmitarbeiter haben ausreichend Kompetenzen, die Weihnachtskarten in adressierte Umschläge zu stecken, zuzukleben, und dafür zu sorgen, dass diese rechtzeitig zur Post kommen.
      Derzeit gehe ich sogar davon aus, dass sie das mit dem Porto hinkriegen.

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      • gelschter User schreibt:

        Zur Abrundung dieses Bildes mit Strickzeug solltest du unbedingt dein Kopftuch tragen. Ich setze mal voraus, dass du mehr als eine dieser antiquierten Kopfbedeckungen hast, wo du doch letztens selbiges irgendwo verloren hattest.

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        • breakpoint schreibt:

          Dankeschön für dein Interesse.

          Mein Kopftuch ist sogar wieder aufgetaucht. Ganz gegen meine Gewohnheit hatte ich es in meine Jackeninnentasche gesteckt.
          Da ich es aber ausschließlich (bei passendem Wetter) im Freien trage, aber nur innerhalb von Gebäuden stricke, lässt sich beides nicht kombinieren.
          Du darfst es dir aber gerne vorstellen, wenn dir das so gefällt.

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  6. Bellona schreibt:

    also fahrt ihr über silvester weg? schön, wir dieses jahr auch. zum ersten mal überhaupt. 🙂

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  7. Pingback: Achthundertfünfundsiebzig | breakpoint

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