Fünfhunderteinundfünfzig

Unser „erstes Mal“ hatte ich damals nicht ausführlich beschrieben. Es hat aber großen Eindruck bei mir hinterlassen, und ich möchte jetzt doch noch – mit geraumer Verspätung – meine Erinnerungen daran verewigen.
Es war eine ganz neue Erfahrung für mich, mit einem Mann, den ich bereits länger kannte, und den ich sehr als Freund schätze, intim zu werden. So gesehen handelte es sich in doppelter Hinsicht um eine Premiere.
Warnung: Es könnte diesmal schnulzig werden!

Wir waren also gemeinsam spazieren gegangen, und kamen Hand in Hand zurück. Vor dem Haus mussten wir uns loslassen, damit Carsten die Tür öffnen konnte.
Wir zogen dann unsere Jacken aus, und hängten sie an der Garderobe auf. Dann fassten wir uns wieder an den Händen, und schauten uns tief in die Augen.
Zuerst küsste Carsten mich nur oberflächlich auf die Lippen, dann schaute er mich wieder an, und streichelte mich mit der Hand über die Wange.
Dann küsste er mich erneut, und saugte dabei meine Unterlippe leicht ein. Wieder schauten wir uns dazwischen nur an. Erst dann küsste er mich fordernd mit Zunge. Ich schloss die Augen, und gab mich ganz dem Moment hin. Er hielt mich fest in seinen Armen, und ich schmiegte mich an ihn, legte meinen Kopf an seine Schulter, und spürte bereits das eindeutige Indiz für seine Vorfreude.
Irgendwann ließ er mich los und fasste mich wieder an der Hand. „Komm mit“, sagte er heiser. Zusammen gingen wir die Treppe zu seinem Schlafzimmer hinauf.

Während er die Heizung hochdrehte, überlegte ich, ob ich mich bereits ausziehen, oder das ihm überlassen solle, entschied mich dann für letzteres, setzte mich erst mal auf den Rand des Bettes und schlüpfte nur aus meinen Schuhen. In meinem Unterleib zog es erwartungsvoll, aber ich wartete geduldig, bis er sich zu mir setzte.
Wieder küssten wir uns, und ich nutzte die Zeit, währenddessen sein Hemd aufzuknöpfen. Der Verschluss seiner Hose machte etwas mehr Schwierigkeiten, aber auch das gelang mir schließlich.
Wir ließen uns kurz los, während er sein Hemd und die Hose abstreifte. Auch ich zog schnell mein Oberteil über den Kopf, zog den Rock und die blöde Strumpfhose aus.
Da ich nicht damit gerechnet hatte, trug ich zwar keine Reizwäsche, aber immerhin auch keine völlig unerotische Unterwäsche. Carsten trägt fast nie ein Unterhemd, und hatte jetzt nur noch Boxershorts an, die ihren Inhalt kaum im Zaum halten konnten.
Wir küssten uns erneut, dann zog Carsten mir das Hemdchen über den Kopf, und öffnete mir den <BH|. Schnell entledigte ich mich auch noch des Slips, so dass ich jetzt splitternackt vor ihm stand. „Wow! Was bist du wunderschön!“, entfuhr es ihm.
Ich konnte es jetzt nicht mehr erwarten, ihm die Boxershorts herunterzuziehen, so dass sich mir endlich ein höchst erfreuliches Gardemaß offenbarte.
Wieder setzten wir uns auf das Bett, fuhren fort, uns zu küssen, und streichelten uns gegenseitig am ganzen Körper. Er liebkoste meine Brüste fast ehrfuchtsvoll, bevor wir uns endlich hinlegten.

(Oh my Go..ogle, hört sich das alles kitschig an!)

Er strich sanft über meine Locken. Dann wälzte er sich auf mich, und drang ein Stück ein. Ein Stöhnen entfuhr mir unwillkürlich. Sofort hielt er inne: „Alles OK?“, fragte er besorgt. „Alles bestens“, bestätigte ich lächelnd.
Nachdem er weiter eingedrungen war, und zunehmend heftig in mich hineinstieß, begann mein Körper zu zucken und sich unter ihm aufzubäumen. Ich musste immer stärker stöhnen, so dass er wieder unterbrach: „Ist alles in Ordnung?“ – „Oh, ja, mach nur weiter!“
Schließlich kam es mir, und wenige Stöße später ihm auch.

Er blieb noch einen Moment lang auf mir liegen, dann drehten wir uns fast gleichphasig und immer noch umschlungen auf die Seite.
Er strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, und fragte: „Wie geht’s dir?“
„Wunderbar. Und gegen eine Wiederholung hätte ich nichts einzuwenden.“
Er lachte: „Sicher. Aber eine kleine Pause musst du mir schon gewähren.“
„Ich hab’s nicht eilig“, schnurrte ich zufrieden, schmiegte mich an ihn, und bemerkte dabei, dass gewisse Anzeichen bereits darauf hindeuteten, dass die kleine Pause sich dem Ende zuneigte.
Also setzte ich mich auf und über ihn. …

Ja, das reicht jetzt als Reminiszenz. Den Rest des Wochenendes verbrachten wir auf ähnliche Weise, an die ich mich aber nicht in allen Details erinnern kann. Danach hatten wir uns aber schon recht gut kennengelernt.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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19 Antworten zu Fünfhunderteinundfünfzig

  1. baerlinerinn schreibt:

    …schnulzig? Quatsch. Hocherotisch, meine Liebe. HOCHerotisch!!! 🙂 – Und verdammt beneidenswert. Bei mir brannte sich bislang kein Mann so in`s Gedächtnis, dass ich heute noch die „erste“ Begegnung wiedergeben könnte. *neid* 😉 Aber wenn ich aus meiner Erfahrung schöpfen darf: Der Sex wurde mit jeder weiteren Begegnung besser und besser, so dass ich mir dein Glück als verheiratete Lady mit regelmäßigen Bewegungen, aehm, „Begegnungen“ *grins* nur allzu gut vorstellen kann!!! Also unbedingt weiter so. Baerliner Grüße.

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    • breakpoint schreibt:

      Na, hoffentlich nicht zu erotisch. Nicht, dass das die Sittenwächter auf den Plan ruft.
      Das Fräulein von Prudéry liegt schon auf der Lauer.

      OT: Ich weiß jetzt, warum du hier nicht mehr als Baerlinerin kommentieren kannst. Es gibt da mittlerweile eine registrierte blog.de-Nutzerin mit diesem Nick.

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  2. sweetsurrender schreibt:

    Alles ok?…..Gott, ist das süß! 🙂
    *gg* mittlerweile muss er wohl nicht mehr fragen, oder? 😉

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  3. plietschejung schreibt:

    Das finde ich jetzt einfach mal nur niedlich 😉

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  4. gelschter User schreibt:

    :yawn: Schnulzig zu 100 %, erotisch minimal, zu erotisch auf keinen Fall, um es auf die „Vorgemerkt-Liste“ zu schaffen.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass du jemals etwas geschrieben hättest, was dazu taugen würde, irgendwelche Sittenwächter auf den Plan zu rufen. Dazu ist dein Schreibstil einfach zu frostig, um nicht zu sagen zu frigide.
    Vielleicht solltest du bei den F*ck-Geschichten-Schreiberlingen mit Blog-Vorstrafenregister in die Lehre gehen. Dann würde sich deine Besorgnis evtl. auch begründen lassen.

    So jedenfalls wird das nichts mit der Femme fatale.

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  5. plietschejung schreibt:

    Ja, wenn schon, denn schon 😉
    So langsam solltet ihr Euch ja auch schon kennen.

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  6. remi1 schreibt:

    Ich kann dem Opferstatus durchaus was abgewinnen.. 🙂

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  7. remi1 schreibt:

    Genau dieses 🙂

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