Fünfhundertvierzehn

Kennt jemand noch den Song „Crying In The Rain“?

Da es zur Zeit nicht regnet, habe ich mir einen Bund Zwiebeln gekauft.
Ich habe es ja nicht so mit dem Kochen, habe aber bei Youtube ein paar Videos gefunden, wie man Zwiebeln schneidet.

Zuerst werden die äußeren, braunen Schalen entfernt, dann die Zwiebel entlang der Längsachse halbiert (oder umgekehrt, was ich für einfacher halte). Eine Zwiebelhälfte legt man auf ein Schneidebrett. Dort wird sie in drei Schritten gewürfelt:
* Vertikale Schnitte parallel zur Achse.
* Horizontale Schnitte parallel zur Achse.
* Vertikale Schnitte senkrecht zur Achse.

Wieso macht man das so kompliziert?
Unter Ausnutzung der Symmetrieeigenschaften sowie des Schalenaufbaus der Zwiebel lässt sich das auf zwei Schritte reduzieren:
* Radiale Schnitte in Richtung zur Achse (so dass der Azimutwinkel für jeden Schnitt konstant ist).
* Vertikale Schnitte senkrecht zur Achse (wie gehabt).

Das war’s auch schon. Und da die Zwiebel aus mehreren Schalen besteht, fällt der Rest von selbst auseinander. (So erhält man auch Zwiebelringe, wenn man auf den ersten von mir genannten Schritt verzichtet, und nur vertikale Schnitte ausführt).

So, und was macht man jetzt mit den Zwiebelwürfeln (streng genommen sind es ja Ringsektoren)? Ich mische sie mir z.B. unter Frischkäse oder Quark, verfeinere mit einem Schuss Salsa und nehme das ganze je nach Konsistenz als Brotaufstrich oder Dipp.

Keine Angst, ich werde es mir nicht zur Gewohnheit machen, hier Rezeptvorschläge zu posten.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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10 Antworten zu Fünfhundertvierzehn

  1. sweetsurrender schreibt:

    Ich bin extremst beeindruckt! :))

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    • breakpoint schreibt:

      Beeindrucken wollte ich damit eigentlich niemanden.
      Aber vielleicht kannst du, die du ja gerne kochst, mir die Frage beantworten, warum diese Köche das so kompliziert und aufwändig machen, obwohl es doch viel einfacher geht.

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      • DerMaskierte schreibt:

        Wenn du Übung hast, bekommst du mit der Methode der Köche viel schneller gleichgroße Zwiebelwürfel. Aber wie gesagt, du brauchst viel Übung.

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        • breakpoint schreibt:

          Das habe ich auch schon probiert, aber da fällt mir immer alles auseinander.
          Bei meiner Methode dagegen lasse ich hinten die Wurzel (?) dran, und beginne die vertikalen Schnitte von vorne.
          So bleibt alles schön zusammen.

          Hat die exakte Gleichmäßigkeit der „Würfel“ irgendeine Auswirkung auf den Geschmack?
          Das bezweifle ich, und meine Ringsektoren sind mir genügend gleichmäßig groß geschnitten.

          In einem Restaurant wird wohl die Schnelligkeit ein Kriterium sein, bei meinen ein oder zwei Zwiebeln ist sie das jedoch nicht.
          Und geübte Köchen wären mit meiner Methode sicherlich auch schneller, da nur zwei Schritte nötig sind.

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          • sweetsurrender schreibt:

            Es geht tatsächlich um die Exaktheit der Würfelgröße.
            Zuhause mach ich das je nach Gusto.

            Ich schnippele ja gerne, könnte ich stundenlang. Hat was meditatives finde ich.

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            • breakpoint schreibt:

              Auch wenn man es „wie die Profis“ macht, sind es doch keine exakten Würfel, denn selbst wenn Könner es schaffen, alle drei Seiten gleich lang zu machen und 90°-Winkel einzuhalten, werden die „Würfel“ an den Schalengrenzen auseinanderfallen.

              Als Beschäftigungstherapie für besondere Anlässe ist Zwiebelschneiden aber OK.

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  2. gelschter User schreibt:

    Die Liebe geht durch den Magen.

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