Fünfhunderteins

Soweit ich mich erinnere, habe ich bisher noch nicht erwähnt, dass Sven (also mein Stiefschwiegersohn) ab September eine Anstellung hat. Seine Arbeitsstelle liegt allerdings in einer ganz anderen Gegend als da, wo er bisher wohnte.
Eigentlich sollte man meinen, dass es kein Problem gewesen wäre umzuziehen. Allerdings kann oder will Fiona nicht mitkommen. Sie begründet das irgendwie – nicht ganz nachvollziehbar – mit ihrem Studium.
Da sich Sven jetzt hoffentlich seinen Lebensunterhalt selbst finanzieren kann, bezahlt Carsten nur noch für Fiona, die in ihrer Wohnung bleibt.
Die beiden wohnen jetzt ziemlich weit auseinander. So weit, dass sie sich selbst an den Wochenenden meist nicht werden sehen können.

Für mich wäre es inakzeptabel, mit meinem Mann nicht Tisch und vor allem Bett zu teilen.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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10 Antworten zu Fünfhunderteins

  1. plietschejung schreibt:

    Ich drück Dir die Daumen, dass es so bleibt in deinem Leben. Fernbeziehungen sind extrem schwer.

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  2. ednong schreibt:

    Der erste Schritt zur Scheidung …

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  3. Bellona schreibt:

    ich hatte 4 jahre eine fernbeziehung mit mtm, bevor ich in seine stadt zog. das hat super funktioniert und war zwar anstrengend und sehnsüchtig, aber genau richtig. wir kannten es nicht anders und wegen 500km der zuneigung nicht nachzugeben, kam auch nicht in die tüte. wir haben es gut gemeistert, aber seitdem wir zusammen leben, kann ich mir das nicht mehr vorstellen.

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    • breakpoint schreibt:

      Jeder muss da seinen eigenen Weg finden.

      Manchmal sind beide auch tatsächlich fest an einen Ort gebunden, und können auf lange Sicht nicht umziehen.
      Es ist bewundernswert, wenn sie dann trotzdem so lange zusammenbleiben können.

      In dem oben beschriebenen Fall wäre es IMHO aber durchaus möglich, dass Fiona umzieht.
      Aber – wie gesagt – das muss jeder selbst entscheiden, und mich geht es auch gar nichts an.

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      • Bellona schreibt:

        so war es bei uns: wir waren beide fest an unsere orte gebunden, haben beide noch studiert. erst als mit meinem studium auf das ende zuging, hatten wir einen plan, vorher war der ausgang des ganzen (wer kommt wohin?) immer offen.

        ja, es muss jeder selbst entscheiden, aber es hinterlässt in dem von dir beschriebenen fall einen bitteren nachgeschmack. ganz normal ist es nicht, freiwillig auf das zusammenleben zu verzichten, das man ja jetzt jahrelang hatte. wenn es nicht anders geht, ist das was anderes, wenn man sich dann zusammen da durchboxt, stärkt es sicherlich.

        nun gut, warten wir mal ab, was draus wird. 😉

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  4. breakpoint schreibt:

    SechshundertsiebzehnFiona und Sven leben ja jetzt schon eine Weile getrennt, weil Sven in einer anderen Stadt arbeitet als Fiona studiert. IMHO wäre es durchaus möglich gewesen, dass Fiona ihren Studienort entsprechend verlegt, aber das war ihr offenbar nicht wichtig genu…

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  5. Pingback: Sechshundertsiebzehn | breakpoint

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