Vierhundertsiebenundneunzig

Wir hatten schon länger eine Einladung zu einem festlichen Diner von einem von Carstens Geschäftspartnern bekommen. Das Diner findet heute abend statt. Es ist aber so weit entfernt, dass wir zwar heute noch hinfahren können, aber dort in einem Hotel übernachten werden.
Ich kann eines meiner Kleider wiederverwenden, das ich schon im Frühjahr mal bei einem Geschäftsessen getragen habe. Zum Glück passt es noch.

Ich kriege ja auch gelegentlich Einladungen zu Veranstaltungen, Kongressen, Messen, Tagungen, Konferenzen, Symposien, Summits, Foren, Vorträgen, Seminaren, Workshops, Charity Events, Calls for Papers, und was weiß ich.
Allein seit meinen Flitterwochen lagen folgende Einladungen in meinem Postfach (also als richtiger Brief, dazu noch etliche elektronische Mails, die ich bereits gelöscht habe):
* Zwei Fachbesucher-Tickets für eine Messe über Metallverarbeitung in ein paar Wochen. Der Ort würde mir zwar zusagen, aber mit Metallverarbeitung habe ich absolut nichts zu tun, und interessiert mich auch gar nicht.
* Charity Dinner im Oktober. Das ist eigentlich nur eine Vorankündigung, damit ich mir den Termin schon mal freihalte. Ist natürlich für einen guten Zweck, und nicht allzuweit entfernt. Aber für die veranstaltende Institution hat Carsten erst letztes Jahr eine beträchtliche Spende geleistet. (Seltsamerweise hat er jetzt keine Einladung erhalten). Ich warte erst mal weitere Details ab.
* Gipfeltreffen der Weltmarktführer im Januar. Keine Ahnung, wie ich da auf den Verteiler komme. Weltmarktführer bin ich keinesfalls. Höchstens Technologieführer in einer von mir irgendwann just for fun entwickelten Technologie. Aber da bin ich auch nur führend, weil das sonst wirklich niemand braucht und sich damit beschäftigt. Dieses Event findet weiter von hier entfernt statt, und kostet einen stattlichen Preis. Kein Interesse.
* Offizielles Alumni-Treffen an meiner Alma Mater im Oktober. Wäre vielleicht sogar ganz interessant. Allerdings trifft man dort wohl nur wieder Leute, die man eher nicht mehr treffen wollte oder völlig vergessen hat. Diejenigen, mit denen man vielleicht gerne mal wieder sprechen würde, kommen vermutlich nicht. Ach, die meisten Personen dort kenne ich erst gar nicht.

Mails mit entsprechenden Einladungen bekomme ich auch öfters.
Wenn sie nach Zeit, Ort und Thema für mich einigermaßen interessant sind, schaue ich mir das näher an. Häufig sind Flyer beigefügt (was ich bei megabytegroßen Dateianhängen als unprofessionell empfinde), oder ein Direktlink ist angegeben.
Gerade bei kostenpflichtigen „Einladungen“ findet man die genauen Bedingungen und Preise (dabei ist erst gar nicht ersichtlich, dass überhaupt Kosten anfallen) oft erst nach etlichen Klicks. Warum schreiben sie das nicht direkt in die Mail? Das hätte mir schon oft einiges an Zeit erspart, da es nur wenige Themen gibt, die es mir wert wären, dafür zu bezahlen.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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