Vierhundertsechzig

Ihr wollt über „Sex, Drugs, and Rock’n’Roll“ lesen?
Sex hatte ich ja schon gelegentlich erwähnt. Auch „Drugs“ kamen schon vor. Einen Rock trage ich ohnehin oft, und rollig bin ich normalerweise auch.
„Sex, Drugs, and Rock’n’Roll“ – das ist die moderne, gender-neutrale Variante von „Wein, Weib und Gesang“. Meine Version wäre also „Kaffee, Männer und “ .. ja, Gesang kann man lassen.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Sopran singe?
Ich treffe also auch noch im Kilohertz-Bereich einen Ton noch eingermaßen sauber. Bis zum hohen Cis (C#, in physikalischer Stimmung liegt das eingestrichene C bei 256 Hz, das dreigestrichene wäre dann 1024 Hz, ein Halbton höher noch etwa 6% dazu, wobei wir bei etwa 1085 Hz wären) komme ich normalerweise problemlos.
Ich hatte ja während meines Studiums zwei oder drei Semester lang Gesangsunterricht. Eigentlich war dieser für die Grundschuldidaktikerinnen vorgesehen, damit diese sich später trauen sollten, vor ihrer Klasse zu singen. Unter bestimmten Bedingungen konnten aber auch andere Studentinnen teilnehmen.

Auf irgendwelche Texte gebe ich überhaupt nichts. Häufig sind die Lyrics, wenn man sie sich genauer betrachtet, bedeutungsloser Schwachsinn à la Lorem ipsum. Und jede Menge Kirchenlieder und Choräle habe ich schließlich auch gesungen.

Irgendwann – ich glaube das war auch zur Zeit meines Studiums – habe ich begonnen, eine Liste zu führen, mit allen Songs, die ich wirklich toll finde. Das waren die Lieder, die ich mehr oder weniger textgetreu mitsang, sobald sie auf dem Radio gespielt wurden.
Die Liste wurde immer umfangreicher. Und was ich so faszinierend finde, ist, dass sie kein Ende zu nehmen schien. Es scheint keine Begrenzung zu geben. Es kamen – auch als ich glaubte, alle alten Songs, die mir jemals gefallen hatten, aufgenommen zu haben, immer wieder neue dazu.
Ich konnte also keine Erhaltungsgröße feststellen. Auch heute noch, da ich diese Liste längst nicht mehr fortschreibe, gibt es immer wieder neue Songs, die mir – selten spontan, aber nach mehrmaligem Hören – so gut gefallen, dass sie einen Listeneintrag wert wären.
Bedauerlich ist es um viele Lieder davon, die längst in der Vergessenheit verschollen sind. Aber wenn sie denn doch wieder einmal im Radio gespielt werden, freue ich mich umso mehr, und versuche, nach all den Jahren noch immer mitzusingen.
Diese Geschichte mit der Liste mag vielen banal erscheinen, aber für mich ist es ein unerklärliches Mysterium.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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13 Antworten zu Vierhundertsechzig

  1. Betriebswirt-ZRH schreibt:

    .. i drove all night… ist es auch auf der Liste?

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  2. plietschejung schreibt:

    *flöt flöt*

    Wie süß 😉

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  3. gelschter User schreibt:

    Ja, so eine Liste mit Songs, dessen Texte ich wirklich habe, habe ich auch und die passende MP3 CD dazu im Auto. Ich liebe es im Auto zu singen. Nicht schön, aber laut, sag ich mir immer und ich Rocke!

    Ob mein Gesang anderen gefällt, ist mir egal. Mir gefällt es zu singen und ich habe meinen Spaß dabei. Eine Anzeige wegen Körperverletzung hab ich zum Glück noch nicht gekriegt… :>

    Was wäre unser Leben ohne Worte und Musik?

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  4. schaum schreibt:

    ich bin so ein badewannen und autofigaro, aber es muss gruselig sein. auch meine karaokeversuche wurden müdegrinselnd durchgewunken, spass ja, fähigkeiten keine.

    es schäumt verborgenestalent?

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  5. breakpoint schreibt:

    SechshundertzweiundsechzigEs folgt die Fortsetzung der Beantwortung der Fragen , die die Bärlinerin mir gestellt hat.

    „…hast du die Heirat schon mal eine Sekunde lang bereut/angezweifelt?“
    Dass ich mit Carsten zusammen bin, habe ich noch nicht bereut. Ob allerdings die s…

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  6. Pingback: Elfhundertsiebenundfünfzig | breakpoint

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