Vierhundertneunundfünfzig

„Samtpfötchen, wann hast du zuletzt den Kühlschrank ausgewischt?“
„Äh, .. ist schon eine Weile her.“
„Der hätte es aber wieder mal nötig.“
„Schnapp‘ dir ’nen Lappen und lass‘ dich nicht aufhalten.“
„Ich weiß ja, dass du die Hausarbeit nicht magst, aber ich habe dir mehr als einmal angeboten, dir eine Haushalts- oder Putzhilfe zu finanzieren.“
„Ich will aber nicht, dass hier fremde Leute herumwuseln.“
„Dann müssen wir eine andere Lösung finden.“
„Ich mach’s nicht gern. Ich mach’s nicht gründlich. Ich mach’s vielleicht nicht oft genug. Aber ich mach’s selber. OK?“
„Wie du willst, Süße.“
„Und falls ich jemals dein Angebot in Anspruch nehmen möchte, dann sag ich dir das schon.“

Ja, ja, ich weiß ja selbst, dass ich bisweilen schlampig bin. Aber mit zwei Jobs und Hochzeitsvorbereitungen bin ich derzeit so ausgelastet, dass Hausarbeit auf der Prioritätenliste ziemlich hinten anstehen muss.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Vierhundertneunundfünfzig

  1. plietschejung schreibt:

    Ist es so auffallend, dass es deinem Mann auffällt?
    Du musst was tun 😉

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  2. Betriebswirt-ZRH schreibt:

    … Frauen und Küche… geht gar nicht 🙂

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  3. dieSuchende schreibt:

    Er hätte aber tatsächlich während dieses lääääästigen
    gesprächs mal selber durchwischen können, oder? ;D

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  4. Murgs schreibt:

    Also Kühlschrank (abtauen und) auswischen steht auch bei uns bei den Hausarbeiten weit unten in der Liste. Oder hast Du ein akutes Problem (Ausgeschüttet / Schimmel?)?
    Noch seltener ist der Gefrierschrank und die Gefriertruhe dran (alle paar Jahre)

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    • breakpoint schreibt:

      Abtauen war jetzt nicht möglich, weil noch zu viel Speiseeis im Gefrierfach ist.
      Das Gefrierfach sollten wir wohl in den nächsten drei Wochen leeren, damit der Kühlschrank mal abtauen kann.
      Dafür müsste ich tatsächlich mehrere Stunden vorsehen, wobei ich die aber teilweise auch mit anderen Tätigkeiten verbringen kann.

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  5. baerlinerin schreibt:

    …mir geht`s genau so! 😉 – Na, wann war die Wohnung am saubersten? Genau. Zu Studienzeiten. Wann immer ich mich nicht mehr auf ein Referat oder die Diplomarbeit konzentrieren konnte (wollte), musste Ablenkung her. So sauber war`s seitdem nimmer mehr. 😦 … Bei `nem fulltime-Job mit über 50 Stunden die Woche ist`s mir aber auch wurscht. Der Mann ist nicht mehr – nein, DAS hatte andere Gründe! 😉 -, die Wohnung verkleinert und wenn ich jemanden einlade, gebe ich erst wieder so richtig Gas beim Putzen. Und eine Fremde bei mir putzen lassen? Nie und nimmer! … So lange gibt`s doch echt Wichtigeres, das auch noch SPASS macht, oder?????????? 😛

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