Vierhundertfünfundfünfzig

Für die Geschenkeproblematik scheinen wir jetzt doch noch eine Lösung gefunden zu haben.
Und zwar wünschen wir uns entweder ein großes Bild/Poster/Collage oder alternativ ein Buch (also eine Art Poesiealbum), das die Hochzeitsgäste gestalten sollen. Viel mehr Vorgaben machen wir gar nicht und verzichten auf eine detaillierte Spezifikation, sondern überlassen das unseren Verwandten.

Um das ganze zu koordinieren, haben wir unsere Schwestern (also Carsten Sonja und ich Sabine) betraut. Die zwei sollen sich miteinander abstimmen, und dafür sorgen, dass alle Gäste Gelegenheit haben, sich an dem Opus zu beteiligen.

Sonja war ja zuletzt mit Carsten im Clinch gelegen. Aber nachdem sich Carsten mit seinen Töchtern wieder arrangiert hatte, hatte sie gleich wieder eingelenkt, und schien sogar über unsere Hochzeit erfreut zu sein.
Sie ist ohnehin der Typ, dem es Spaß macht, solche Aktionen zu organisieren.
Weil wir diese Aktion und einige andere Punkte mit ihr besprechen wollten, waren wir gestern Abend noch kurz bei ihr.

Während Carsten und Sonja diskutierten, schwänzelte Lukas um mich herum. Ich hatte ihn ja schon ziemlich lange nicht gesehen. Mittlerweile ist er ein recht stattlicher Bursche geworden.
Ich fragte ihn, wie es ihm derzeit in der Schule erginge. Er meinte, dass das Schuljahr ja bald vorbei sei, und er nächstes Jahr um diese Zeit wohl schon sein Abitur hätte. Er sei noch unschlüssig, wie es danach weiterginge. Vermutlich möchte er etwas technisches machen und erwägt ein duales Studium. Es sei aber wohl schwierig, ein passendes Unternehmen zu finden. Ich sagte ihm, er könne sich ja an seinen Onkel wenden, sobald die Sache konkret würde, denn dieser hat einige Beziehungen.

Inzwischen war besprochen, was zu besprechen war, und wir verabschiedeten uns, um noch einen gemütlichen Abend zu zweit zu erleben.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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12 Antworten zu Vierhundertfünfundfünfzig

  1. Betriebswirt-ZRH schreibt:

    ….ui, da werden die Gäste aber zu tun haben….

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  2. baerlinerin schreibt:

    …also bei aller Liebe, so eine Collage beispielsweise braucht auch einen prominenten Platz! Und wo bitte hängt frau so was auf? Und dann noch mit Menschen, die größtenteils ein Problem mit eurer Verehelichung haben… War das Carsten s Idee??? Ich weiß nicht, ich weiß nicht…

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    • breakpoint schreibt:

      Deshalb wäre uns ein Buch, das man leichter aufbewahren kann (und später beim Durchblättern in Nostalgien schwelgen kann :p), auch lieber.

      Die Idee ist uns beim Brainstorming mit der Hochzeitsplanerin irgendwie gekommen.

      Wer ein Problem mit der Verehelichung hat, darf sich gerne zurückhalten und nur einen ganz dezenten Beitrag leisten.
      Ich setze da insbesondere auf Sonja, die das schon managen wird.

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  3. sweetsurrender schreibt:

    Das ist mittlerweile bei vielen Gelegenheiten so Usus.
    Hält aber (oder auch deswegen) niemanden davon ab was zu schenken.
    Haben wir letztes Jahr auch gemacht, von jedem Gast wurde ein Foto mit einem frei zu wählendem Requisit gemacht und dann in ein Buch geklebt.

    Einen Fotografen habt ihr doch ohnehin oder?

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    • breakpoint schreibt:

      Wir hoffen, dass unsere Schwestern den Gästen klarmachen können, dass ihre Beteiligung an der Aktion das schönste Geschenk ist, das wir uns tatsächlich wünschen, und wir wirklich und wahrhaftig nichts zusätzliches wollen.

      Das mit dem Fotografen ist noch nicht endgültig geklärt.
      Entweder fahren Carsten und ich alleine hin zu ihm, und lassen ein paar Fotos machen (was den Vorteil hätte, dass wir uns unauffällig eine Zeitlang verdrücken können 😉 ).
      Oder der Fotograf kommt her, und macht zusätzlich ein Foto von der gesamten Hochzeitsgesellschaft (wobei ich praktische Probleme erwarte).
      In keinem Fall ist es geplant, jeden einzelnen Gast zu fotografieren.
      Das Buch/Bild soll ja auch schon vorher fertiggestellt sein, obwohl die Zeit knapp werden könnte. 😦

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  4. Delicatus schreibt:

    Die Collage kann man gut ins Gästezimmer hängen. Wenn einer der Hochzeitsgäste zu Besuch kommt freuen sie sich darüber und man selbst muss es nicht immer sehen

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  5. Murgs schreibt:

    Die Idee mit der Collage finde ich toll!
    Es wird euch einiges über eure Hochzeitsgäste zeigen: Wer ist interessiert und kreativ? Wer ist dröge und faul? Manche sind vorhersehbar, andere überraschen. Seid gespannt!

    Lukas gefällt es sicherlich eine knackige junge Tante zu bekommen. Sieh seine unbeholfene Aufmerksamkeit einfach als Kompliment.
    Wenn er ein duales Studium anstrebt, soll er sich genau den praktischen Ablauf ansehen. ÄLT hatte auch Finanzinformatik als Alternative ins Auge gefasst, aber die Problematik weit auseinander liegender Arbeits- und Studienorte ist nicht zu vernachlässigen.
    Und grundsätzlich erst den Beruf und dann die notwendige Ausbildung bestimmen. Danach aber die mit der Ausbildung möglichen beruflichen Alternativen im Auge behalten.
    – Ist nicht Dein Problem, aber nett, wenn Du gefragt wirst. 🙂

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    • breakpoint schreibt:

      Ja, wir sind schon gespannt auf die Collage. Entweder wird sie wirklich ein schönes Erinnerungsstück, oder wir sperren sie irgendwohin weg.

      Lukas hat ja noch einige Zeit, sich selbst zu informieren und sich über seinen Berufsweg zu entscheiden. Aber wenn er irgendwelche Unterstützung dabei will, helfen wir ihm gern.

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  6. breakpoint schreibt:

    VierhundertdreiundneunzigHochzeitsfeier – der Trilogie zweiter und letzter Teil.

    Der Festsaal war umgeben von den Flipcharts, die ich zwei Tage vorher beschriftet hatte. Alle Seiten hatten überlebt. Auch die Collage, die wir uns von den Gästen gewünscht hatten, war aufgehän…

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  7. Pingback: Vierhundertdreiundneunzig | breakpoint

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