Vierhundertdreiundvierzig

Fragen über Fragen.

Mittlerweile haben wir ja die Hochzeitsplanerin beauftragt. Es steht zwar immer noch keine endgültige Gästeliste fest, aber sie wollte bereits wissen, ob wir eine Art Hochzeitstisch in einem lokalen Kaufhaus wollen.

Da sowohl Carsten als auch ich bereits einen eigenen Haushalt haben, brauchen wir nicht noch einen Toaster oder noch einen Mixer. Falls wir irgendetwas brauchen, dann besorgen wir uns das kurzfristig selbst.
Aber irgendwelche von Gästen ausgesuchte Vasen oder Schalen, für die ich keinerlei Verwendung habe, will ich auch nicht.

Dazu kommt noch, dass fast alle meiner Verwandten und viele von Carstens Verwandten weiter weg wohnen. Denen wollen wir nicht zumuten, nur deswegen herzufahren.

Wir lassen das also mit dem Hochzeitstisch. (Nur weil mir das gerade einfällt: ein „virtueller Hochzeitstisch“, bei dem man online Geschenke kaufen kann, wäre vielleicht eine Marktlücke. Oder gibt’s das schon?)

Eigentlich legen wir überhaupt keinen Wert auf Geschenke, denn was wir brauchen, haben wir, und was wir nicht brauchen, wollen wir gar nicht.
Aber wenn die Gäste unbedingt etwas schenken wollen, dann wäre es uns lieber, wenn sie für einen allgemeinnützigen Zweck eine Spende machen würden.
Hat jemand einen anderen Vorschlag?

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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53 Antworten zu Vierhundertdreiundvierzig

  1. ednong schreibt:

    Dieses Wetter macht einen fertig. Virtuelle Hochzritstidche dürften so was wie die Wunschliste bei Amazon o. ä. sein. Und wenn du RS platt magst, richte ein Konto ein, auf das sie überweisen sollen 🙂

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    • ednong schreibt:

      „Hochzritstidche“ sind natürlich die Hochzeitstische. Warum die Autokorrektur aus „es“ allerdings immer RS mag, das habe ich noch nicht entdecken können. Und auch noch nicht vergessen lassen können. Ich muß mal gucken, ob man der Autokorrektur partielles Vergessen beibringen kann …

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    • breakpoint schreibt:

      Ja, ja, die Hitze schlägt sich auf so manche Eingabe (Autokorrektur ist nur Ausrede)nieder.

      Wir brauchen auch keine Geldgeschenke.
      Am liebsten wäre mir (und Carsten sieht das ziemlich genauso) einfach ein freundlicher Händedruck mit ernst gemeinten Glückwünschen, und vielleicht noch eine ansprechend gestaltete Glückwunschkarte (die würde ich dann alle zur Erinnerung aufheben).
      Aber wie macht man das den Gästen klar?

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  2. Fini-von-Lorren schreibt:

    Könnt ja als Geschenk Patenkinder von Plan unterstützen lassen habe ich gemacht wir haben viele und man kann jederzeit aufhören

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  3. vires schreibt:

    amazon wunschliste kommt dem wohl am nächsten 🙂

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    • breakpoint schreibt:

      Amazon-Wunschliste .. nee, da spricht einiges dagegen:

      Meine Verwandtschaft ist nicht so internet-begeistert.
      Ich möchte keine unnötigen Verbindungen zu Amazon aufbauen.
      Und außerdem müssten wir uns da ewig Zeit nehmen, Sachen rauszusuchen, obwohl wir doch gar nichts brauchen.

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  4. sweetsurrender schreibt:

    Das mit der Spende finde ich durchaus ok. Ich würde aber mind. 2 Organisationen zur Auswahl stellen die dann z.B. dem Spender eine Art „Urkunde“ ausstellen die die Gäste mit zur Hochzeit bringen könnten.
    So brauchen die Gäste nicht mit „leeren Händen“ kommen.

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    • breakpoint schreibt:

      Wieso mehrere?

      Entweder wollten wir eine einzelne Organisation vorgeben (die müssten wir aber erst noch bestimmen), oder wir überlassen das jedem selbst, wohin er spenden will.

      Wenn die „leeren Hände“ ein Problem sind, wären Pralinen beispielsweise willkommen.

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      • engywuck schreibt:

        wenn jeder Gats selber raussuchst „darfst“ dich dann möglicherweise über eine Spende an die marianische Glaubenskongregation oder die homöopathische Welthungerhilfe (gut, letzteres erfunden) „freuen“, obwohl du gänzlich anderer Ansicht bist. OK, so erfährst Du wenigstens, was die Leute wirklich denken…

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  5. ednong schreibt:

    Alternativ richte ich euch auch gern ein Konto ein, auf das eure Gäste einzahlen dürfen ,,, ;D

    Ansonsten vielleicht irgendein Symbol passend zur Hochzeitsreise, in das man Geld einwerfen/einstecken kann, so dass ihr etwas für die Reise habt.

    Ist halt immer ein wenig schwierig bei Leuten, die eigentlich schon alles haben bzw. sich alles leisten können.

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  6. Delicatus schreibt:

    Ich denke auch, dass die Patenschaft für Kinder und die damit einhergehende Spende eine gute Sache ist. Bei Carstens Kinderwunsch kann er nichts dagegen haben.

    Alternativ kannst Du Dir einen Server wünschen. Wer weiß was Dir insbesondere ältere Gäste schenken.

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  7. plietschejung schreibt:

    Ich würde als Gast lieber etwas persönliches schenken wollen. Diese Spendengeschichten finde ich zu weit weg.

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  8. plietschejung schreibt:

    Ja, ich verstehe das. Ich kenne das auch.
    Trotzdem denke ich immer „oh, nee“, wenn ich diese Spendenaufrufe vernehme. Grad zu so einem Anlass.

    Wenn ihr das mögt, dann macht das. Dann ist es gut.

    Was ist mit Geld oder Gutscheinen ?
    Ein Sushikurs ? Eine Eventreise ? Schweitzer ? Wie aktiv seit ihr ? Welche Hobbys habt ihr ? Es gibt doch so viele Ideen. Schau dich mal bei mydays um.

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  9. remi1 schreibt:

    Is so spannend zu lesen, wie alles so voranschreitet..:-) Mir fällt aber auch keine Lösung für die Geschenkproblematik ein..

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  10. Stefano schreibt:

    Ich weiß nicht, ob soetwas hier unangemessene Werbung darstellt, aber für „persönlich“ und „Pralinen“ habe ich schon einige Male SchokoFoto verwendet. Die Beschenkten hats gefreut, vielleicht ist es eine Idee für Dich und Deinen Zukünftigen? Ich finde Geschenke, die hinterher nicht im Weg rumstehen, auch besser 🙂
    Oder man kombiniert es: Ausdruck der Spendenquittung für die zu bestimmende Wohltätigkeitsorganisation auf die Pralinen 🙂

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    • breakpoint schreibt:

      Wenn ich mal wieder für jemanden ein Geschenk suche, werde ich mich daran erinnern, denn das scheint schon eine gute Idee zu sein.

      Andererseits kann ich schlecht meinen Gästen sagen, sie sollen mir dort etwas bestellen.
      In dieser Menge wäre das auch nicht mehr originell, sondern eintönig.
      Wenn schon Pralinen, dann möglichst unterschiedliche Hersteller und Sorten.

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  11. Conchi schreibt:

    Ich finde Geldgeschenke zwar sehr unpersönlich,
    aber das ist immer noch besser, als unnütziger Kram,
    und davon könntest ihr ja dann eure Hochzeitsreise machen,
    bzw. den Erlös der Geldgeschenke dazu beisteuern.

    Das mit dem Spenden sollte jeder selbst entscheiden,
    und wenn er es will, tut er es sowieso ohne Worte.

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    • breakpoint schreibt:

      Du hast schon recht.
      Das Spenden – wann und für welchen Zweck – sollte man schon jedem selbst überlassen, und das nicht mit einem Geschenk verknüpfen.
      Womit wir wieder am Anfang unserer Überlegungen wären. 😦

      Geld ist – wie du schreibst – unpersönlich, und nicht alle der Gäste könnten sich mehr als einen symbolischen Betrag leisten. Das wäre teilweise sogar lächerlich und wirklich unangemessen.

      Die Hochzeitsreise ist finanziell gesichert.
      Wenn dem nicht so wäre, hätten wir uns aber nicht auf Geldgeschenke verlassen.

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  12. sweetsurrender schreibt:

    Entschuldigung, den kann ich mir nicht verkneifen…wünsch Dir doch einen Kochkurs. :))
    Jetzt mal im Ernst…der Kochkurs soll nur ein Beispiel sein…für etwas was man an einem Tag gemeinsam mit einem Teil der Gäste machen kann. Genauso geht Paragliding, Golf spielen mit Trainer, ein Wellness-Wochenende, ein besonderes Essen…halt Gutscheine für etwas was man gerne gemeinsam mit den betreffenden Gästen gerne machen würde.
    Dabei ist der Wert durch die eingebrachte Zeit der Schenkenden viel höher.
    Außer natürlich Du siehst die Gäste außer auf der Hochzeit am liebsten so wenig wie möglich 😉

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    • breakpoint schreibt:

      Kaffee kann ich kochen. Das reicht.

      In deinem letzten Satz hast du es ja schon selbst auf den Punkt gebracht.

      Äh, bevor das jetzt jemand falsch versteht:
      Ich möchte schon wirklich mit der Verwandtschaft feiern. Hochzeit ist für mich ein Familienfest, und alle Verwandten sind uns willkommen.
      Aber im normalen tagtäglichen Alltag ist es ganz gut, dass wir uns nicht ständig gegenseitig auf der Pelle hocken.

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  13. baerlinerin schreibt:

    …ich hätte ja gern schon heute morgen meinen Senf dazu gegeben. Zumal ich zwei Stunden im stop `n`go wegen Obama stand. *grrr* Doch leider habe ich mich für ein LG-Miststück entschieden, dass ich noch bis Juni nächsten Jahres an der Backe habe. *heul* Hängt sich ständig auf. Nun denn, ich weiss gar nicht, warum die Spende so doof ist?! Ich fand`s sofort eine super Idee. Wie schon jemand zuvor schrieb, soll`s sich jeder selbst aussuchen oder ihr bietet zwei oder drei Projekte. Da ich Hunde-Mama bin, fände ich gerade auch die Unterstützung von Tierheimen klasse. Oder wenn`s doch über Gutscheine gehen darf, lasst euch `n Golfkurs schenken und macht die Platzreife. Macht echt Spaß! Oder habt ihr die auch schon? Wenn`s mal bei mir „passieren“ würde, hätte ich auch noch keine bessere Idee… denn auch ich kauf mir, was ich möchte und lehne von daher kategorisch Geschenke ab. Kann mich nicht auf Knopfdruck freuen und habe auch keinen Platz zum Verstauen von Sachen, die ich nicht mag und brauche. Aber eine Idee habe ich doch noch… Könnt ihr euch natürlich auch selbst kaufen, aber: Letztens auf VOX, beim perfekten Dinner war eine sehr attraktive Gastgeberin, die mit ihrem Mann riesiger Bond-Fan ist und so haben sie mit einem professionellen Fotografen alle Film-Poster nachgestellt. Aber so scharf und echt, der Knaller. Also wenn ihr da `n Lieblingsfilm oder `ne -Serie hättet etc…. So`n sexy Paar-Shooting wär was für immer…

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    • breakpoint schreibt:

      Spende ist mittlerweile vom Tisch.
      Ich würde das auch nicht wollen, irgendwo eingeladen sein und statt Geschenk mitzubringen irgendwohin spenden.

      So ein Foto-Shooting könnte ja schon eine Gaudi sein.
      Aber wir haben’s nicht so mit dem Verkleiden (schon als Kind habe ich mich geweigert, mich an Fasching zu verkleiden – wir sind eben so langweilige Spießer).
      Und als wer überhaupt?
      Er als Spock und ich als Trillian? :))

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  14. mkuh schreibt:

    Hallo
    Bei meiner oma gab es immer eine spenden Sammlung für ein SOS Kinderdorf da ist sie danauch persönlich hin und hatte so ein Thema beim nächsten Besuch
    Viele grüssr

    Mkuh

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  15. engywuck schreibt:

    ich finde „Zwangs-Spenden“ auch dooph (ja, mit ph :-))

    Wenn’s was gibt, was du unbedingt mal machen wolltest (und dann auch einmalig bleibt, also nicht grad Jahresabo fürs Fitnessstudio :-)) wie Ballonfahrt etc lass die Gäste das organisieren, wie sie das zusammen schenken.

    Ansonsten: einfach verbieten. „Einlass nur ohne Geschenk“ bzw. „Geschenke werden unausgepackt dem nächsten Obdachlosenheim weitergeleitet“

    Allerdings war ich selber auch nich nicht in der Verlegenheit so einer Aktion. Ich find’s allerdings schon bei Geburtstagen/Weihnachten unschön, was ausuchen zu müssen („was willst denn haben“ – „äh, ich hab alles was ich brauche“)

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    • breakpoint schreibt:

      Nein, Spenden soll wirklich jeder wie er mag. Wir werden das nach reichlicher Überlegung nicht mit Geschenken verknüpfen.

      Wenn wir auf die Karten schreiben, dass auf Geschenke bitte zu verzichten ist, wird sich wohl kaum jemand daran halten (ich würd’s auch nicht).
      Im schlimmsten Fall werden wir also auf dem Dachboden ein Plätzchen für alle überflüssigen Geschenke finden müssen.

      Zu deinem obigen Vorschlag Schmuck: So was trag ich nicht mehr, seit ich im Kindergarten mal ein Kettchen verloren habe und weil mich das nervt.

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  16. Murgs schreibt:

    Mein erster Kommentar ist irgendwo verloren gegangen, also nochmal Kurzfassung:

    Besteht auf Geschenken die symbolisch mit Einnerungswert – irgendwie typisch, einmalig und vor allem kreativ sein sollen. Eventuell gleich mit Höchstwertvorgabe.“ bis x Euro“.
    Die Leute verfluchen Euch wegen der dazu nötigen geistigen Anstrengung, aber das Zeug ist entweder aufhebenswert oder leicht zu beseitigen.

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  17. breakpoint schreibt:

    VierhundertfünfundfünfzigFür die Geschenkeproblematik scheinen wir jetzt doch noch eine Lösung gefunden zu haben.
    Und zwar wünschen wir uns entweder ein großes Bild/Poster/Collage oder alternativ ein Buch (also eine Art Poesiealbum), das die Hochzeitsgäste gestalten sollen. V…

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  18. Pingback: Vierhundertfünfundfünfzig | breakpoint

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