Vierhundertzweiundvierzig

Mit einem eigenen Server hatte ich schon lange geliebäugelt. Aber in meiner Wohnung fehlte dazu denn doch etwas der Platz und die nötige Infrastruktur.
Vor Jahren hatte ich einmal einen virtuellen Server bei einem Hoster gemietet – das heißt 30 Tage lang ausprobiert. So richtig anfreunden konnte ich mich damals mit dem Interface nicht.

Da ist ein eigener (physischer) Server doch etwas ganz anderes. Den kann man völlig einrichten und konfigurieren, wie man will. Wunsch-Betriebssystem, Wunsch-Versionen, und eventuell selbst an der Hardware rumschrauben.

Jetzt nutze ich die Gelegenheit, mir bei Novosyx einen einzurichten. Carsten ist einverstanden, dass ich einen alten Rechner, der eigentlich ausrangiert werden sollte (ist also nicht mehr das neueste Modell, aber ausreichend für meine Zwecke), für mich als Server einrichte.
Da kann ich jetzt nach Herzenslust Webdienste installieren.

Darauf zugreifen kann ich auch bequem von zuhause aus über das Netzwerk mit mstsc durch den VPN-Tunnel. Im Büro geht das natürlich erst recht und mit höherer Bandbreite.
Ob ich ihn für meine Repositories (ja, immer noch SVN) verwenden soll, überlege ich noch.
Als zusätzliches Backupmedium (natürlich auf eine verschlüsselte Truecrypt-Partition) ist mir der Server ebenfalls willkommen. Allerdings muss ich vermeiden, Backups von zuhause aus anzuwerfen. Ein Vollbackup würde sonst etliche Stunden dauern. Aber beispielsweise beim Jour fixe brauche ich nur mein Notebook anzustöpseln, eine Batch anzuwerfen, und los geht’s. 🙂

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Vierhundertzweiundvierzig

  1. HalfTheTruth schreibt:

    Das ist prinzipiell ja eine tolle Lösung.
    Aber falls ich Dir einen Tipp geben darf : schau mal nach wie alt der Server bezw. die Festplatten sind.
    Raid hin oder her, ich da immer etwas panisch und tausche lieber proaktiv.

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    • breakpoint schreibt:

      Ja, der Server hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel.
      Ich werde ihn auch vorläufig nicht produktiv einsetzen, sondern vor allem rumspielen und verschiedenes ausprobieren.

      An ein Produktivsystem würde ich auch höhere Ansprüche stellen.
      Vielleicht kann ich ihn in ein paar Monaten ja upgraden. 😀

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  2. plietschejung schreibt:

    Cool. Ich arbeite derzeit noch mit einer 3TB NAS. Das reicht mir derzeit zum Ausprobieren und als Fileserver von zuhause und unterwegs.

    Webdienste muß ich derzeit nicht betüddeln. Die bestehenden Webseiten laufen, sind aber auch nicht wahnsinnig aufwendig.

    Viel Spass damit.

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  3. engywuck schreibt:

    Serverfestplatten sind nach grob 4-5 Jahren Schrott (bzw.: die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt signifikant), so dass ich einem RAID-5 dann nicht mehr genug trauen würde, nicht mal auf einem „Spielserver“ (der ja bekanntermaßen irgendwann fließend in den „Echtbetrieb“ übergeht :-))

    Entsprechend werden Supportverträge mit Originalhardwaretausch ab Jahr 5 oder 6 auch recht teuer.

    RAID-1 und gutes Backup mag noch funktionieren 🙂 Oder halt die Festplatten auszutauschen (muss ja nicht das Original 15k SAS mit 72GB für damals 400 Euronen sein)

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  4. breakpoint schreibt:

    TausendachtundzwanzigInzwischen sind alle Server (bis auf einen) auf 2012 umgestellt.

    Auch mein privater, kleiner Spielserver. Das ist natürlich schon eine Umstellung mit diesen doofen Kacheln. Und das Programmmenü (sofern man es noch als „Menü“ bezeichnen mag) ist abso…

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  5. Pingback: Tausendachtundzwanzig | breakpoint

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