Vierhundertfünfundzwanzig

Nur ein kurzes Statusupdate.

Carsten hat gestern morgen in seinem Büro mit Konrad gesprochen. Details weiß ich keine. (Carsten hatte ja das Zeugnis als Druckmittel, und Konrad wird sicher keines gewollt haben, bei dem die Zusammenarbeit mit Kunden, Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern totgeschwiegen wird, und stattdessen sein „enger und intensiver Umgang mit externen Dienstleistern“ hervorgehoben und betont wird.)
Danach räumte Konrad sein Büro, in dem ich jetzt bereits sitze.

Natürlich war es überraschend für die IT-ler, dass ich den Jour-fixe leitete (also ohne Strickzeug). Aber das hatten wir letztes Jahr ja auch schon.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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22 Antworten zu Vierhundertfünfundzwanzig

  1. sweetsurrender schreibt:

    Der arme Kerl. 😉

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  2. ednong schreibt:

    Unfair gehandelt von Carsten, wenn er das Zeugnis als Druckmittel benutzt hat.

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    • breakpoint schreibt:

      Hm, tja, äh, ..

      Ich gehe davon aus, dass sich die zwei einigermaßen gütlich geeinigt haben. Carsten schien zumindest nicht unzufrieden.
      Wenn Konrad früher bei seinem neuen Arbeitgeber anfangen kann, ist das ganze ja kein Problem, aber Carsten will halt kein halbes Jahr das volle Gehalt zahlen.

      Und fair oder nicht fair:
      So ist halt das Leben.

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      • ednong schreibt:

        „So ist halt das Leben.“

        Mag sein. Trotzdem unfair. Ich finde so etwas „asig“. Zeigt, wie Leute in solchen Positionen häufig denken. Leider.

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        • breakpoint schreibt:

          Nur um das mal klarzustellen:
          Wenn es nur nach mir ginge, dürfte Konrad hier gerne weiterarbeiten.
          Ich habe damit kein Problem – ganz im Gegenteil – dann müsste ich nämlich nicht noch seinen Job miterledigen.

          Vergleiche mit nordischen Göttern sind zuviel der Ehre.

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          • ednong schreibt:

            Ich meinte weder die Asen (in deinem Fall dann wohl eher, da rückbezüglich, die Asinnen) noch den Namensgeber der Esikonen. Aber das wirst du wissen. Und natürlich bezog ich das nicht auf dich. Auch das wirst du erahnt haben. 😉

            Und wie du dazu stehst, das kann ich mir denken und ist auch kongruent mit dem von dir Geschriebenen. Nur wie eben Carsten damit umgeht, das finde ich, gelinde gesagt, unprofessionell. Und das ist dafür ein noch sehr freundliches Wort.

            Und da sein Verhalten in dieser Ebene des öfteren vorkommt (oder mir zumindest auffällt), finde ich es einfach nur beschämend, dass dem dort so ist.

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            • breakpoint schreibt:

              Moment mal!
              Ich muss wohl noch mal extra betonen, dass ich überhaupt nicht weiß, wie dieses Gespräch tatsächlich abgelaufen ist (und ich werde mich auch hüten, da nachzufragen).
              Die o.g. Zeugnisformulierung ist reine Spekulation meinerseits, um den worst case anzudeuten.
              Carsten hatte das Zeugnis zwar erwähnt, ob und inwieweit er es tatsächlich als Druckmittel benutzt hat, weiß ich nicht.

              Nach allem was ich zwischenzeitlich gehört habe, muss Konrad das Gebäude ziemlich gelassen verlassen haben.
              Also kann das Gespräch für ihn gar nicht so mies gelaufen sein.

              Zwar ist Carsten ganz bestimmt kein Engel – habe ich auch nie behauptet – und ich möchte ihn sicherlich nicht als Feind haben, aber so schlimm wie du ihn jetzt siehst, ist er jetzt auch nicht.
              In geschäftlichen Belangen verhält er sich immer absolut professionell und korrekt.
              Diese Angelegenheit tangiert allerdings unser Privatleben, und da kann ich durchaus ein gewisses Verständnis aufbringen, falls Carsten schärfer als nötig handeln sollte.

              Jedenfalls bin ich sehr erleichtert, dass Carsten so schnell über diese Sache hinweggekommen ist.
              In ähnlichem Zusammenhang erinnere ich mich auch noch an den Diskussionsbeitrag eines gewissen ednong in einem früheren Eintrag.

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            • engywuck schreibt:

              „es hindert mich keiner daran, jeden Tag klüger zu werden“

              🙂

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            • ednong schreibt:

              Also,
              erst einmal sollte es „so ein Verhalten“ lauten und natürlich „auf dieser Ebene“. Und natürlich war es nicht auf nur Carsten bezogen, sondern auf die Personen, die ich auf so einer vergleichbaren Ebene kenne. Meine Formulierung, gepaart mit der Autokorrektur, war wohl etwas mißverständlich.

              Ich könnte mir allerdings durchaus vorstellen, dass es Carsten eben nicht auseinander hält – privat und geschäftlich. Also in diesem Fall. Und das finde/fände ich halt sehr unprofessionell.

              Mit meinem früheren Eintrag meintest du wohl diesen hier:
              „Freitag, 08. Mär, 2013 @ 21:02:52“
              In dem Post beziehe ich mich allerdings auf eine Ehe und meine Reaktion auf ein Fehlverhalten meiner Frau. Das ist dann allerdings komplett privat und keinerlei Geschäftsleben.

              Das „unprofessionell“ ist halt auf das nicht Auseinanderhalten von Privatem und Geschäftlichen bezogen. Auch wenn es natürlich euer Privatleben tangiert, ist es in meinen Augen geschäftlich unprofessionell, das nicht zu trennen und ein Zeugnis (oder was auch immer) als Druckmittel zu nutzen.

              Und was hindert dich daran, nachzufragen, wie die beiden es gelöst haben?

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            • breakpoint schreibt:

              Hm, das relativiert deinen vorigen Kommentar etwas.

              Bei meiner Erwähnung deines früheren Diskussionsbeitrags hatte ich insbesondere „wüßte ich nicht, ob ich das meiner Partnerin durchgehen ließe“, „mehr als sauer“ und “ Ich bin nachtragend“ im Sinn.
              Ich gebe ja zu, dass das nicht exakt auf die jetzige Situation passt, wirft aber schon ein gewisses Licht darauf, wie du eine derartige Angelegenheit handlen würdest.
              Insofern finde ich deine Entrüstung etwas unangemessen.

              „was hindert dich daran, nachzufragen“
              Vor allem die fehlende Notwendigkeit.
              Nur um deine Neugier zu befriedigen, möchte ich diesen Konflikt nicht wieder hochkochen lassen.
              Für mich ist die Sache abgeschlossen, und ich möchte Gras drüberwachsen lassen.

              Sorry für die Kürze.
              Da gäbe es sicher noch mehr zu sagen, aber ich bin knapp in der Zeit.

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            • ednong schreibt:

              Wie du ja selber sagst, es paßt nicht (exakt) auf diese Situation. Das ist der Knackpunkt, denn in der damaligen Situation gehe ich von einer Ehe/Lebengemeinschaft aus. Also einem „Zusammensein“ (wenn ich mich jetzt, ohne nachzuschauen, richtig entsinne). Und da finde ich „sauer sein“ nicht falsch. Und dass ich nachtragend bin, ist halt (m)eine Eigenschaft. 😉

              „Fehlende Notwendigkeit“ – hm, gut. Dann wird es sich wohl nicht klären lassen. Und klar, neugierig bin ich auch. Wer ist das nicht? 😉

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  3. Pingback: Zwölfhundertsechsundsechzig | breakpoint

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