Dreihunderteinundsiebzig

Seit jeher habe ich Bücher geliebt. Über meine Lesesucht habe ich mich ja bereits einmal ausgelassen.
Was ich hier noch nicht erwähnt habe, ist, dass ich selbst schon mehrfach begonnen hatte, Bücher zu schreiben (bevorzugtes Genre: Science Fiction), aber nie eines beendet habe.

Gestern war ich wieder einmal in einem Bücherladen. So viele neue Bücher gibt es wieder, und alle werden intensiv beworben. Ich kann jetzt auf die schnelle natürlich nicht die Qualität der einzelnen Bücher beurteilen. Es erscheint mir aber plausibel, dass rein von der Statistik her auch einige Nieten dabei sein müssen.
Auch in vielen Blogs liest man, dass die Autoren zumindest eBooks herausgegeben haben.

Genug der Vorrede. Ich habe mich entschlossen, dieses Blog ebenfalls zu publizieren.
Ich hatte bereits vor einiger Zeit ein Progrämmchen geschrieben, das meine ASCII-Texte (in denen ich meine Blog-Einträge sichere) in HTML umwandelt, welches sich dann in das Kindle-Format konvertieren lässt.
Da das gesamte Blog zu umfangreich ist (und auch ständig neue Einträge hinzukommen), beginne ich erstmal mit den gut siebzig Einträgen aus dem Jahr 2011. So entspricht der Umfang wohl am ehesten dem typischen eBook, und dürfte immer noch zu den längeren gehören.

Ich habe aber vor, die späteren Einträge dann ebenfalls sukzessive als Fortsetzung herauszugeben (falls Band A nicht der totale Flop wird – dann spare ich mir die Arbeit).
Ich will mit den Blooks nicht reich werden, und verkaufe sie deshalb zum Mindestpreis, den sich wohl jeder leisten kann. Eventuell stelle ich hier sogar eine PDF-Version ein, die sich meine blog.de-Freunde herunterladen können (an dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Freundschaftsanfragen annehmen werde von Personen, von denen ich noch nie vorher gehört habe).

Das Cover habe ich zugegebenerweise nur quick’n’dirty hingewurstelt. Amazon macht da für Größe und Format leider widersprüchliche Angaben.

Ich habe auch meine Zweifel mit dem Impressum. Denn es steht völlig außer Frage, dass ich da Realdaten angebe. Leider verbieten die Amazon-AGB das Anlegen eines Accounts unter Pseudonym. Mit meinem bereits bestehenden (hauptsächlich geschäftlich genutzem) Account möchte ich das aber eigentlich nicht in Verbindung bringen. Also muss ich das über einen vertrauenswürdigen Proxy/Strohmann/Treuhänder abwickeln. Ebenso das Bankkonto, auf dem die Tantiemen landen sollen.

Es erwies sich als schwierig, passende Kategorien für das Machwerk zu finden. Es gibt Unmengen an Kategorien zur Auswahl (u.a. eine Kategorie mit etlichen Unterkategorien nur für Bibeln), aber nichts, das wirklich zutrifft.
Unter einem Computerbuch würde ich mir beispielsweise etwas anderes vorstellen.
Zuerst wollte ich das Buch bei den Autobiografien einsortieren. Aber da muss man eine Unterkategorie angeben. Die einzige zutreffende Unterkategorie wäre ‚Frauen‘ gewesen. Da es keine Unterkategorie ‚Männer‘ gibt, nahm ich wegen dieser Asymmetrie Abstand von den Autobiografien.
Eine Kategorie war „Körper, Geist und Seele“. Da ich schon desöfteren über Körper geschrieben habe, und mir einbilde, dass das vielleicht sogar manchmal geistreich war, schaute ich mir diese Kategorie genauer an. Aber da ging es tatsächlich um Engel, Astrologie und Okkultismus.
Weder Hobby noch Humor noch Selbsthilfe schienen mir angemessene Kategorien, und so blieb ich schließlich bei der Belletristik – sprich Unterhaltungsliteratur – hängen. Eigentlich versteht man unter Belletristik ja vor allem erdachte und erfundene Romane oder Erzählungen, aber mir gefällt die Onomatopoesie des Wortes fiktiv so gut.
Wieder jede Menge Unterkategorien, darunter Geister, alternative Geschichte und Männerabenteuer, aber nichts mit dem ich mein Geschreibsel identifizieren konnte. Notgedrungen entschied ich mich schließlich für Allgemeines und Biografisch.
Vielleicht hätte ich ja besser ’nicht klassifizierbar‘ wählen sollen.

Wenn ich tatsächlich mehrere Bände veröffentliche, so wird auch irgendwann dieser Eintrag enthalten sein. Eine Art Rekursion. 🙂

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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18 Antworten zu Dreihunderteinundsiebzig

  1. Moody schreibt:

    Soso… was wird denn Carsten davon halten, wenn er davon erfahren sollte? Bisher war es ja nur ein vollkommen anonymer Blog, aber nun wird es ja schon einem breiteren Publikum angeboten und irgendwer erkennt dann womöglich aus Deinen Worten Dich wieder…
    Also rein prinzipiell finde ich die Idee nicht verkehrt, es findet sich ja doch meist für jedes Projekt ein Fankreis 😉

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  2. Conchi schreibt:

    Hi breakpoint,

    da geht es dir ja wie mir, denn ich habe auch schon mehrmals begonnen, ein Buch zu schreiben, aber cicht öffentlich, und mit dem letzten bin ich auch schon sehr gut voran gekommen. Allerdings ändere ich die Namen der Leute, damit niemand erkannt werden kann, und wenn ich es irgendwann veröffentlichen sollte, werde ich auch ein Pseudonym verwenden. Der Blog ist ja eh schon öffentlich, und die Chance es zu finden, und sich wieder zuerkennen, ist sowieso schon groß. Ich habe es schon erlebt, dass Freunde aus dem RL meinen anonymen Blog gefunden haben, obwohl ich es ihnen nicht gesagt hatte. Aber ich wünsche dir natürlich viel Erfolg für dein Vorhaben!!

    LG an dich
    Conchi

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    • breakpoint schreibt:

      Hi Conchi,

      natürlich sind auch bei mir alle Namen geändert, und auch sonst noch einige Einzelheiten.
      Das Damoklesschwert der Entlarvung hängt trotzdem ständig über mir.
      Ich kann nur froh sein, dass (zumindest) in meinem (näheren) Bekanntenkreis, niemand Blogs liest, und soviel ich weiß auch keine eBooks.

      lg breakpoint

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  3. Nizagam schreibt:

    Wann kommt eigentlich Band 2 raus?
    Ich fand es ganz angenehm nicht den Blog durchlesen zu müssen, sondern schön serviert ein Kindle Buch

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  4. Nizagam schreibt:

    Bei mir persönlich zumindest ist welcher da 😉

    Wie setzt sich das Buch überhaupt ab? Sash hat ja recht offen erzählt wie sein Buch ankommt.

    Wer es nicht kennt: http://www.amazon.de/gp/aw/d/B00BHO2VOG/

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    • breakpoint schreibt:

      Die Verkaufszahlen liegen noch im einstelligen Bereich.
      Alles andere hätte mich auch gewundert, da man das Blog ja hier auch kostenlos lesen kann.

      Nee, die Geldeinkünfte sind sicherlich kein Anreiz, Zeit in die Erstellung der Bücher zu investieren.
      Wenn ich Folgebände herausgebe, dann wohl eher aus Spaß (und Perfektionismus).

      Schauen wir mal, ob ich Band B nächste Woche schaffe. Ansonsten erst irgendwann nach Ostern.

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      • Nizagam schreibt:

        Wird die Artikel Anzahl gleich dem ersten Band sein oder die absolute Anzahl von Wörtern möglichst gleich?

        Ich bin gespannt 🙂 und warte auf weitere Ankündigungen!

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        • breakpoint schreibt:

          Band B ist seit heute nacht draußen! Werde ich nachher verlinken.
          Es sind wieder ca. 70 Einträge, diesmal Januar bis April 2012, vom Textumfang her einiges länger.

          Band A hatte ja eine ASIN (hat nichts mit Arcus Sinus zu tun), die man sich mit etwas Leet und Fantasie leicht merken konnte, nämlich B00BS4VIKI.
          Bei Band B ist die Amazon ID etwas komplizierter(B00BXPNP2Q).

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  5. Murgs schreibt:

    Mal sehen, wann die erste Rezension kommt.

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  6. breakpoint schreibt:

    DreihundertsechsundachtzigIch habe schon lange keinen richtig nerdigen Eintrag mehr geschrieben – OK, durch den Urlaub und den Aufenthalt bei meinen Eltern bedingt, habe ich in den letzten Wochen ohnehin weniger gebloggt.
    Da kommt mir die Blogparade auf Bitpage.de ganz recht, …

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  7. Pingback: Dreihundertsechsundachtzig | breakpoint

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