Dreihundertdreiundsechzig

Nach langer Zeit besuchte ich gestern wieder den IT-Jour-fixe bei Novosyx.

Vorher machte ich noch schnell einen Abstecher in Konrad’s Büro und machte ihm klar, dass es in seinem eigenen Interesse liegt, über unser kleines Techtelmechtel Stillschweigen zu bewahren. Für ihn selbst wäre die Enthüllung existenzbedrohend, während ich für mich ja eine Generalamnestie erreicht hatte.
Wir werden in Zukunft so weiter machen, als hätte es die Angelegenheit nie gegeben. Solange er sich vernünftig verhält, habe ich auch keinen Veranlassung, die Sache gegen ihn auszuspielen. Glücklicherweise hatte ich mich schon früher mit Konrad geduzt, so dass das nicht auffallen wird.

Kathrin hatte gerade heute einen freien Tag. Aber ich lege auch gar keinen Wert mehr darauf, mich mit ihr zu unterhalten.

In den Monaten meiner Abwesenheit hatte sich nicht allzu viel verändert, so dass ich bald wieder auf dem neuesten Stand war.
Ob es eine gute Idee ist, mich weiterhin um die IT-Abteilung zu kümmern, darüber lässt sich natürlich streiten. Ich habe darauf bestanden, werde mich zukünftig aber distanzierter und reservierter benehmen. Das scheint auch zu klappen. Immerhin waren die Mitarbeiter heute viel zurückhaltender als früher.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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29 Antworten zu Dreihundertdreiundsechzig

  1. Betriebswirt ZRH schreibt:

    Ich würde meinen, „welcome back at the new old place“…
    Viel Erfolg. Ich bin mir sicher, dass nun Leben in die Bude kommt.

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  2. Magnolia14 schreibt:

    Dann viel Erfolg 🙂

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  3. Moody schreibt:

    Gab es eigentlich einen Eintrag zum Techtelmechtek mit Konrad? (nicht, dass hier alles offen gelegt werden müsste, aber wenn er da ist, dann wär ich schon interessiert).

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  4. Moody schreibt:

    Verdammt und ich versuche es noch immer mit der „noch auf einen Kaffee mit?“-Nummer… hätte man mir ja sagen müssen, dass es mit dem Amiga besser klappt, wobei ich solch ein Gerät nicht besitze, aber vielleicht zieht ja ne NES.

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    • breakpoint schreibt:

      Ein alter Heimcomputer ist wohl nur interessant für Nerds. Eine Spielkonsole dagegen hätte mich sicherlich nicht gelockt – der Kaffee schon eher.

      In Wahrheit geht es ja doch nur um einen gewissen Commodore. 😉

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      • Moody schreibt:

        Ja, ich habe dann oben immer gar keinen Kaffee, deswegen kann ich die Nummer eh nicht bringen. Wie sähe das denn aus, wenn ich Kaffee verspreche und dann keinen habe???

        Aha, der alte Commodore… den hatte ein Freund von mir auch, hat mich aber nie fasziniert… aber ihr habt vermutlich die ganze Nacht lang (darauf) rumgehakt

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        • breakpoint schreibt:

          Naja, Kaffee sollte man für alle Fälle immer vorrätig haben.

          Ich meinte jetzt keinen alten Commodore.
          Es gibt schon vielfältige Möglichkeiten, was sich alles mit Hardware anstellen lässt.

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          • Moody schreibt:

            Da ich keinen trinke, habe ich auch keinen vorrätig. Man kann bei mir Tee und fast immer heiße Schokolade bekommen, was ich jeweils viel leckerer finde und wenn man wach werden will, empfehle ich eine kalte Dusche 😀

            Und nun zum Commodore… gibt es da eine Bedeutung oder Übersetzung, die mir nicht ganz geläufig ist oder hat der sich einfach ne neue Commodore-Konsole zugelegt??? Ich steh gerade echt aufm Schlauch…

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            • breakpoint schreibt:

              Kaffee gibt es z.B. auch als Instantpulver in kleinen Portionstütchen. Davon könntest du immer ein paar im Haus haben, auch wenn du sie selbst nicht nutzt.
              Ich habe beispielsweise auch immer ein paar von den gewissen anderen Tütchen zur Hand, obwohl ich gar kein Mitglied bin.

              Commodore International war zum einen der Hersteller von Amiga-Heimcomputern und dem legendären C64.
              Zum anderen habe ich den Begriff .. äh .. zweckentfremdet 😳 für die Art von Hardware, die sich von anbm™ beeinflussen lässt.

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            • Moody schreibt:

              Tütchen? Meinst Du Koks??? 😛 auch als Nicht-Mitglied hast Du ja einen Nutzen davon 😉

              Ich weiß schon, was es mit dem ursprünglichen Commodore auf sich hat und dass es eigentlich eine Rangbezeichnung der Marine ist, aber dass Du damit seine temporäre Hardware meintest… das war mir dann doch zu weit entfernt, wenngleich ich es vermutete.

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            • breakpoint schreibt:

              Koks?? – nichts würde mir ferner liegen.

              Manchmal geht eine Andeutung halt auch daneben. Mea culpa.

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            • Moody schreibt:

              Ja, war mir schon klar, dass Du nicht Koks meintest, aber da Du nicht von Kondom, Präservativ, Gummi oder Pariser sprachst, musste ich das Tütchen einfach „missdeuten“, Du meintest natürlich ein Tütchen Gras 😛

              Das ist die Gefahr bei Andeutungen, es sei Dir aber vergeben 😉

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    • engywuck schreibt:

      Hauptsache es hat einen Joystick….

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  5. McHilde schreibt:

    hola, feines neues profilfoto :))

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  6. breakpoint schreibt:

    DreihundertneunzigEs manchmal schwierig, Altlasten wieder loszuwerden.

    Ich hatte ja vor einiger Zeit berichtet, dass mich Michael mit seinen Telefonanrufen nervte. Kurz darauf hörte das dann zum Glück auf. Ich traf ihn dann kürzlich bei seiner Arbeitsstätte (wo ich j…

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  7. Pingback: Dreihundertneunzig | breakpoint

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