Dreihundertzweiundvierzig

Auf einer meiner VMs habe ich jetzt doch Windows 8 installiert, weil ich es als Testplattform brauche.

Keine VM ohne wirksamen Virenschutz! Deshalb wollte ich die Microsoft Security Essentials (MSE) installieren. Aber die lassen sich auf W8 nicht installieren, mit der Begründung, dass ja schon der Defender ausreichend als Schutz sei.

Das mag ja grundsätzlich stimmen, aber ich habe beim Defender keine Möglichkeit gefunden, einen einzelnen Ordner zu scannen. Mit den MSE konnte man dies z.B. über das Kontextmenu machen.
Auch ein zeitgesteuertes Scannen mit Hilfe des Schedulers scheint nicht zu gehen. Microsoft begründet das damit, dass der normale Anwender eh nichts mit dem Scheduler zu tun hätte. Welche Arroganz!

Schon seit XP sehe ich mehr und mehr die Tendenz, dass Microsoft seine Betriebssysteme nur noch für DAUs entwickeln will, und nicht mehr für Leute, die systemnah arbeiten müssen, und dies ist jetzt ein neuer Höhepunkt in dieses Entwicklung.

Ach, was ärgere ich mich darüber? Mit einer geeigneten Batch und ein paar Registry-Hacks werde ich auch dieses Problem lösen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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17 Antworten zu Dreihundertzweiundvierzig

  1. yaateeh schreibt:

    grundsätzlich wäre es doch gut, wenn die bs von kleinweich in der systemrelevanten ebene geschütz wird.
    über kurz oder lang muss sich ms mal wirklich was einfallen lassen wo sie hin wollen.
    seit dem ich verapplet bin muss ich sagen,
    nein ich vermisse die abstürze und leistungsverluste nicht.

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    • breakpoint schreibt:

      Grundsätzlich mag ich Windows schon.
      Damit kenne ich mich am besten aus, und weiß für gewöhnlich genau (im Gegensatz zu Apple oder Linux) wo ich hinfassen muss, um das System nach meinen Wünschen zu modifizieren (und wenn nicht, weiß Tante Google Rat).
      Aber bei einem so komplexen Betriebssystem gibt es eben auch einige Dinge, mit denen ich mich weniger anfreunden kann.

      Es ist ja auch ein Unterschied, ob ein reiner Anwender, der ein bisschen Office, Internet und vielleicht noch Spiele nutzt, am Rechner sitzt, oder ein Systemadministrator oder Entwickler.
      Für die Anwender wird es zwar immer sicherer, für alle anderen dagegen komplizierter und weniger konfortabel, wenn liebgewonnene Funktionen einfach nicht mehr unterstützt werden.

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      • yaateeh schreibt:

        stimme dir zu, ich habe 10 jahre mit meiner firma durch den microsoftschei…. gutes geld verdient, gerade auch weil die leute fummeln konnten.
        leider wirkte das auch immer andersrum…
        ich habe alles hier apfel pinguin und fenster

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  2. ednong schreibt:

    Naja,
    die Systeme passen sich dem Käufer bzw. dessen Bildungsdurchschnitt an …

    Was bin ich glücklich mit meinem Linux hier.

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  3. gelschter User schreibt:

    Mir fällt es auch auf, dass Microsoft
    sich immer mehr in die Richtung entwickelt,
    dass die Betriebssysteme für User geeignet sind,
    die nicht viel Ahnung haben und nichts mehr
    selbst machen wollen. Das WIN 8 will ich gar nicht
    haben, aber mit dem Win 7 bin ich ganz zufrieden.

    LG an dich
    Conchi

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  4. Leser schreibt:

    Die Stümperbude aus Redmond entwickelt nicht etwa „für DAUs“, die *züchten* gar die DAUs mit ihrer Methode der „Benutzerfreundlichkeit“, die aber gar keine Benutzerfreundlichkeit ist, sondern ein Belügen des Benutzers und Verschleiern der Abläufe im System (wäre inzwischen wahrscheinlich auch zu peinlich, als dass man es offen zeigen wollte).

    Leider springen da manache GUI-Entwickler außerhalb der Wintendo-Welt auch drauf und entfernen vitale Informationen, die das System anzeigt, sowie vitale Funktionen einzelner graphischer Anwendungsprogramme bzw. Einstellungsdialoge (Gnome3, hust…)

    So gesehen bin ich froh, dass es unter Linux immer noch den fallback-Mode der Shell gibt, und ganz ehrlich, manches ist auch tausendmal einfacher auf der Shell, als im GUI. Beispielsweise die IP herausfinden, die der Rechner vom Router zugewiesen bekommen hat: Auf der Shell reicht ein einfaches „ifconfig“ dafür aus, während man im GUI erst in irgendwelchen Netzwerkverbindungseinstellungen, Details und Statusdialogen herumklicken muss. Derlei Beispiele gibts Millionen.

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  5. Pingback: breakpoint’s Wayback Archive #1A //1736 | breakpoint

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