Dreihundertzweiunddreißig

Seit einigen Jahren nutze ich Subversion (SVN) als Versionsverwaltungssystem.
Jetzt erwäge ich den Umstieg auf Git.
Hat jemand Erfahrung damit? Insbesondere mit der Konvertierung der Repositories? Lässt sich die stabil, sicher und ohne Verluste durchführen?
Läuft Git wirklich zuverlässig?
Ist es möglich und sinnvoll, beide Systeme für eine Übergangszeit parallel laufen zu lassen, oder kommen die sich gegenseitig in die Quere?

Mit den Unzulänglichkeiten von SVN habe ich mich ja im Laufe der Zeit arrangiert. Es ist immer ein Risiko, auf ein anderes System zu wechseln. Deshalb bin ich mir noch unschlüssig und wäre dankbar für ein entsprechendes Feedback.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Dreihundertzweiunddreißig

  1. Dirk schreibt:

    Ich bin auch vor einiger Zeit zu Git gewechselt, das läuft sehr stabil und mit so tollen Zusatztools wie Git Flow unglaublich praktisch.

    Allerdings habe ich meine alten svn Repos nicht konvertiert sondern nur die aktiven Projekte in ein neues Git repo umgezogen. Die alten legacy Projekte bleiben wo sie sind, zuviel Aufwand. Für die Historie muss ich dann zwar im alten svn schauen, aber so oft kommt das nicht vor und mit der Zeit wird das immer seltener nötig.

    Wenn du im Team arbeitest sind Hoster wie Github Gold Wert, was haben wir uns früher abgemüht…

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  2. Nick3331 schreibt:

    Lustig, mache auch grad diesen Schritt. Du solltest dir das git Buch unbedingt durchlesen, git hat einige Konzepte und Lösungen, die man erst merkt, wie man sie vermisst, wenn man von ihnen weiß. Unter Anderem auch eine SVN-Bridge. Damit kann man git auf einem SVN-Server hosten. Dürfte auch kein Problem sein davon dann zu klonen.
    http://git-scm.com/book/de/Git-und-andere-Versionsverwaltungen-Git-und-Subversion

    GitHub ist gut für Public Repos, aber da du deinen Code nicht gern veröffentlichst, probiers doch mal mit Bitbucket. Davon ab ist einer der Vorteile von git, dass es eben kein CVCS ist sondern jeder Klon als eigenes Repo fungiert

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    • breakpoint schreibt:

      Interessanter Link – Danke!

      Bei SVN hatte ich mir selbst einen Server auf meinem Arbeitsrechner eingerichtet. So etwas hatte ich auch für Git vor, denn ein öffentlicher Server kommt keinesfalls in Frage.
      An die lokalen Repos, die man dann auf den zentralen Server pushed, werde ich mich erst noch gewöhnen müssen.

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  3. Athropos schreibt:

    Was genau ist deine Motivation für den Umstieg? (Ich möchte auch in naher Zukunft ein Versionsverwaltungstool nutzen und bislang fand ich Subversion am Interessantesten, daher würden mich deine Argumente interessieren)

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    • breakpoint schreibt:

      Zum Umstieg habe ich mich noch nicht endgültig entschlossen, aber wenn ich neu mit Versionsverwaltung beginnen würde, dann würde ich das mit Git tun.

      Vorteile von Git:
      * lokaler Commit (d.h. dass wenn ich z.B. mit dem Notebook unterwegs bin, ich dort einen Versionsstand sichern kann, ohne Zugriff auf der Server daheim zu haben).
      * nur im Root-Verzeichnis der Working Copy wird ein Verzeichnis angelegt, und nicht in jedem Unterordner wie bei SVN.
      * einfacheres Handling (z.B. Anlegen des Repositories, Umbenennen von Dateien, Entfernen von Dateien aus dem Repo).
      * soll schneller sein.
      * angeblich zukunftssicherer.

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  4. Mkuh schreibt:

    Hallo
    warum git und nicht Monotone, Bazaar oder Mercurial ?
    Bei git kann man es auch in eine Dropbox legen (natürlcih verschlüsselt) hat hat dan von überall Zugriff.

    viele Grüße

    Mkuh

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    • Athropos schreibt:

      Wenn sie ihren eigenen Gitserver aufsetzen will, hat sie auch von überall Zugriff. (Uptimevergleiche sind wohl eher akademischer Natur) Außerdem würde ich auch verschlüsselt keine sensiblen Daten auf Dropbox speichern.

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      • breakpoint schreibt:

        Ich entwickle ja nur ganz selten von außerhalb meiner Wohnung. Dafür würden lokale Commits durchaus reichen.
        (Der Server daheim hängt nicht am Netz, wenn ich unterwegs bin.)

        Ich teile deine Vorsicht gegenüber Dropbox.

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    • breakpoint schreibt:

      Hi Mkuh,

      Mercurial ist IMHO schon wieder auf dem absteigenden Ast.
      Mit Monotone und Bazaar habe ich mich gar nicht näher befasst.
      Und Git wird immerhin u.a. zur Verwaltung der Sourcen des Linux-Kernels benutzt, was wohl schon für Git spricht.

      lg breakpoint

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  5. breakpoint schreibt:

    VierhundertzweiundvierzigMit einem eigenen Server hatte ich schon lange geliebäugelt. Aber in meiner Wohnung fehlte dazu denn doch etwas der Platz und die nötige Infrastruktur.
    Vor Jahren hatte ich einmal einen virtuellen Server bei einem Hoster gemietet – das heißt 30 Tage l…

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  6. breakpoint schreibt:

    NeunhundertsiebenundsechzigIch hatte in Benjamin’s Entwurf für sein Paper einige Stellen gefunden, die ich noch mal mit ihm besprechen wollte. Deshalb hatten wir ausgemacht, dass ich ihn gestern in der Uni treffen würde, weil er da seine LaTeX-Sourcen auf dem Rechner hatte.

    Z…

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