Dreihundertacht

Um zur Postfiliale zu kommen, muss man erst durch das halbe Einkaufszentrum laufen.
Die Paketmarke für die Weihnachtsgeschenke für meine Eltern hatte ich zwar schon online bezahlt und ausgedruckt, aber aufgeben musste ich das Paket trotzdem hier – und erst mal ewig anstehen.
So kurz vor Weihnachten war im Einkaufszentrum ziemlich die Hölle los. Als ich gerade von der Post wieder auf die Hauptpassage zurückging, lief mir einer der Schweden über den Weg, der damals bei dem Geschäftsessen dabei gewesen war.

Wir begrüßten uns also. Er erzählte, dass er noch bis Weihnachten hier in der Stadt sei und dann wieder nach Göteborg zurückfliege. Wir gingen zusammen Kaffee trinken und unterhielten uns dabei weiter.
Seine Geschäfte sind anscheinend nicht so positiv verlaufen, wie es zuerst den Anschein hatte. Sein Kollege ist schon länger wieder in Schweden zurück.
Ich hielt mich zuerst sehr zurück, ließ aber dann irgendwann durchblicken, dass ich jetzt wieder solo bin. Dann fragte ich ihn, ob er nach mehreren Wochen in Deutschland nicht seine Frau vermisse. Er gab zu, dass dem so sei.
Woraufhin ich ihn auf die Idee brachte, dass man dem eventuell zumindest teilweise abhelfen könne.

Er heißt Magnus. Die Hoffnung, dass das Sprichwort „nomen est omen“ zutreffen könnte, erfüllte sich leider nicht, aber nach zwei abstinenten Wochen war mir ein Downgrade lieber als gar keine Hardware.
Und der Yonisation ist erst mal wieder Genüge getan.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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5 Antworten zu Dreihundertacht

  1. ednong schreibt:

    Eijeijei,
    hart. Der arme – gefährdet in D einfach so seine Ehe. Und du motvierst ihn auch noch 😉

    Für wieviel Raum zahlst du jetzt eigentlich Miete?

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  2. ednong schreibt:

    Und außerdem hast du doch jetzt bestimmt Zeit und Muße für einen Stollen, oder? 😉

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  3. Pingback: breakpoint’s Wayback Archive #18 //1722 | breakpoint

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