Dreihundertsieben

Das Gute am Nerd-Dasein ist, dass man mit einer absolut sinnlosen Tätigkeit jede Menge Zeit totschlagen kann, ohne dass es einen stört.

Zum Jahreswechsel habe ich ja sowieso weniger Arbeit als unter dem Jahr, so dass ich mich nicht in eine sinnvolle Beschäftigung stürzen kann.

Also habe ich mir selbst was überlegt. Jetzt habe ich begonnen, eine Datenbank mit meinen sämtlichen Kleidungsstücken aufzusetzen. Bis ich damit fertig bin, alles zu katalogisieren, einschließlich Farbe, Größe, Anschaffungsdatum, usw., wird schon einige Zeit vergehen.
Danach kann ich dann eine Anwendung schreiben, die mir hilft die Datenbank aktuell zu halten und auch immer einzutragen, wann ich das Stück zuletzt gewaschen und getragen habe.
Mir fallen eine ganze Menge Erweiterungen ein, einschließlich Webschnittstelle, so dass ich auch von unterwegs Änderungen vornehmen kann.

Und wenn ich damit fertig bin, und mir nichts mehr einfällt, dann erstelle ich eine neue Datenbank über sämtliches Inventar in meiner Wohnung.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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22 Antworten zu Dreihundertsieben

  1. Lahti schreibt:

    Ich liebe Datenbanken und so etwas ähnliches habe ich auch mal gemacht. Aber warum möchtest du denn auswerten wie oft deine Kleidung gewaschen wurde? 😉
    Obwohl wenn man berechnen möchte ob es sich noch lohnt etwas zur Änderungsschneiderei zu bringen und man auswerten kann wie oft man etwas noch trägt, wäscht, Grundpreis… Gute Idee. *lach*

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    • breakpoint schreibt:

      Eigentlich hatte ich gar nicht vor, jeden Waschtermin einzutragen, sondern nur den jeweils neuesten, wobei das vorige Datum jeweils überschrieben wird.
      Aber du hast natürlich recht, ich sollte das DB-Schema dahingehend erweitern.

      Vielleicht sollte ich noch eine extra Tabelle für den Waschgang aufsetzen (mit Feldern für Datum, Uhrzeit, Dauer, Temperatur, Art und Menge des Waschpulvers, ..). Dann kann ich später immer wieder nachvollziehen, welche Kleidungsstücke jemals gemeinsam in der Waschmaschine waren.

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      • Lahti schreibt:

        Wie wichtig doch die Datenbankplanung ist. 😉

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      • Waage73 schreibt:

        Du könntest auch noch ein Feld eingeben, wieviel Wasser Du pro Waschgang verbraucht hast, samt Kostenschlüssel. Das gleiche noch mit Strom… Dann kannst Du – mit Kaufpreis – eine Summe bilden und kannst Fixe und Variable Kosten trennen und graphisch darstellen… 😉 Nicht dass irgendwas davon sinnvoll wäre, aber naja… grins…

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        • breakpoint schreibt:

          Interessante Idee.
          Die wird nur einfach daran scheitern, dass ich Wasser- und Stromverbrauch nicht direkt messen kann.

          Vielleicht sollte ich bei den Versorgern mal anfragen, ob sie eine entsprechende Schnittstelle bieten.

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          • Für den Stromverbrauch:
            Kauf Dir einen Zähler (eher DECT-geschaltete Steckdose) von AVM, den kann man via FritzBox steuern und stromverbrauchsmäßig auslesen.

            Ansonsten: die Frage, wie oft man etwas getragen hat, bevor es in die Wäsche kommt ist müßig. Man schaut sichs an, ist es dreckig wirds gewaschen.

            Ich persönlich bin ja am überlegen, ob ich nicht meine Cat6-Verkabelung (3x pro Zimmer) dazu mißbrauche, die ganzen Steckernetzteile abzuschaffen und stattdessen ein großes Netzteil mit verschiedenen Ausgängen (5, 7,5, 9 und 12 Volt) reinklemme, mit dem ich von den Heizkörperventilen über die Switche bis hin zu den NAS-Büchsen alles mit Strom versorge.

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            • breakpoint schreibt:

              Die DB soll nur dokumentieren, wann Kleidung in die Wäsche kommt. Es ist kein Algorithmus vorgesehen, der selbständig Vorschläge macht, was jetzt alles zur Wäsche fällig ist.

              Das Messen des Stromverbrauchs ließe sich wohl realisieren, aber beim Wasser sieht es anders aus.

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            • Auch den Wasserverbrauch kann man messen, es gab früher schon Wasseruhren (zum Dazwischenhängen) mit Signalleitung, heute kann man diese sogar per Nahbereichsfunk auslesen.

              Zur Not arbeitet man eben manuell, fährt paar Meßreihen (Zählerstand vor und nach dem jeweiligem Waschprogramm) und gibt das als statischen Wert ein;)

              Wo ein Wille ist ist auch ein Gebüsch.

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            • breakpoint schreibt:

              Das mag ja recht interessant sein, hat sich aber schon sehr weit von meiner ursprünglichen Intention (Beschäftigung über die Feiertage) wegentwickelt.
              Ob ich jetzt 5 l Wasser oder 1 kWh Strom mehr oder weniger verbrauche, ist mir letztendlich ziemlich egal.

              Die DB ist übrgens mittlerweile zu ca. 80 % gefüllt. Den Rest schaffe ich auch noch in den nächsten Tagen.
              Aber für die Maintenance und Aktualisierungen möchte ich nicht so viel Zeit aufwenden.

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  2. Der Maskierte schreibt:

    Die DB mit anschließender Applikation wäre gar nicht mal so übel. Wie oft stand ich vor der Frage: Wie oft hab ich den Anzug jetzt schon getragen, seit er das letzte Mal in der Reinigung war? Oder wann war der das letzte Mal in der Reinigung?

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    • breakpoint schreibt:

      Die wesentliche Arbeit ist es aber, erst mal alle Kleidungsstücke einzutragen (da kommen schnell einige hundert Records zusammen, selbst wenn man Strümpfe und Schuhe nur paarweise erfasst) und auch später immer aktuell zu halten.

      Für die Auswertung genügt es dann im Prinzip, eine geeignete Query zu formulieren. Und das schaffst du doch auch ohne eigene Applikation. ;D

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      • Hi breakpoint,

        mach am besten ne App und statte deine Klamotten mit einem QR- oder Barcode aus 🙂

        Dann kannst du die Klamotten von deinem Smartphone aus jederzeit erfassen.

        Auch gut: Beim „liebe vollziehen“ kannst du dein Smartphone auspacken und die Klamotten quasi vom Status „wird getragen“ auf „lost“ ändern und dann hinterher über die Funktion „show my lost klamotten“ dann eine Liste generieren bei der du weißt was und wieviel du einsammeln musst.

        harhar ^^

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        • breakpoint schreibt:

          Grundsätzlich eine tolle Idee.

          Nur:
          * Ich habe kein Smartphone und will auch keins (evtll. könnte ich meinen alten Barcodereader an mein Notebook anschließen, doch dafür müsste ich aber erst noch einen Treiber schreiben).
          * Das Anbringen des QR-/Barcodes wäre gerade bei Dessous schwierig, und auch bei normaler Kleidung mir viel zu aufwändig (ich muss mal recherchieren, wie das bei RFID-Chips wäre).
          * Das Erfassen der Codes beim Ablegen der Kleidung könnte sich als lästig oder nervend erweisen.
          * Für Schuhe und Strümpfe müsste ich dann jeweils zwei Datenbanksätze vorsehen, die bis auf den Tragestatus aber identisch wären.

          Ansonsten wäre es schon ein interessantes Feature, immer beim An- und Ausziehen die getragene Kleidung zu erfassen.
          Dann schreibe ich noch ein kleines Widget und binde es hier im Blog ein, damit ihr immer auf dem Laufenden seid, was ich gerade trage.

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  3. ednong schreibt:

    LOL – du hast aber arg Langeweile. Eine Kleidungsstück-DB – ich faß es nicht. Und weißt du ernsthaft noch das Anschaffungsdatum deiner Klamotten? Ich hatte ja mal überlegt, Bons zwecks Garantie aufzubewahren, allerdings war mir das dann irgendwann zu albern. Oh man, du mußt über echt viel Freizeit verfügen …

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    • breakpoint schreibt:

      So eine DB ist doch praktisch. Da kann ich dann ganz schnell herausfinden, z.B. wie viele rote Dessous ich habe.
      Als Nebeneffekt wird auch mein Kleiderschrank mal wieder aufgeräumt.

      Außerdem, was soll ich denn sonst während der WFT machen?

      Nein, das Anschaffungsdatum weiß ich meistens nicht mehr. Deshalb darf dieses Feld auch leer bleiben, oder ich gebe nur eine ungefähre Schätzung ein.
      Aber bei künftigen Neuanschaffungen kann ich das Datum dann gleich eintragen.

      Das zählt übrigens als Hausarbeit. 😀 Und du scheinst mindestens genauso viel Freizeit zu haben.

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  4. breakpoint schreibt:

    DreihundertelfIch hatte Sabine eine Weihnachtskarte geschickt, was meiner Meinung nach absolut ausreichend war. Sie sah das wohl nicht so, sondern rief mich auch noch an.

    Nach dem üblichen Blabla, wollte sie wissen, wie es ihm ginge.
    „Keine Ahnung. Wir sind nich…

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  5. breakpoint schreibt:

    DreihundertdreiundvierzigEs ist nicht so, dass ich völlig ahnungslos in die Falle gelaufen bin. Ich hatte zwar schon so etwas befürchtet, aber vorgezogen, das Risiko einfach zu ignorieren.
    Als mich Kathrin angerufen hatte, um mich zu fragen, ob ich einen Einkaufsbummel mit ih…

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  6. breakpoint schreibt:

    SechshundertzehnMeine Datenbank mit den Kleidungsstücken aktualisiere ich von Zeit zu Zeit.

    Ich habe ein paar neue Röcke. Carsten hatte darauf bestanden, dass ich mir welche von der Schneiderin anfertigen lasse, da es immer schwierig für mich ist, passende Röcke zu…

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