Zweihundertdreiundachtzig

Carsten hat sich entschlossen, einen Assistenten der Geschäftsleitung einzustellen.
Er stellt sich einen Uni-Absolventen vor, möglichst Wirtschaftsingenieur oder ähnliche Qualifikation.
Mir tut der arme Kerl jetzt schon leid!

Der Assistent soll Carsten einige Arbeiten abnehmen, z.B. Dokumente durchlesen und ein schriftliches Summary erstellen. Dieser muss dann nur noch das Summary lesen und spart so hoffentlich einiges an Zeit ein.

Carsten hat mich gebeten, die Abwicklung der Aktion – in Koordination mit der Personalabteilung – zu übernehmen, und auch schon eine Vorauswahl zu treffen.

Da ich die Angelegenheit unterstütze (und natürlich meinen üblichen Stundensatz erhalte), habe ich zugesagt.

Für die Suche nach einem neuen Marketing-Chef will Carsten meine Hilfe dagegen nach wie vor nicht.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Zweihundertdreiundachtzig

  1. idgie13 schreibt:

    Viel Erfolg bei der Suche.

    Ich habe ein Uni-Ingenieursstudium und die „Sekretärin“ für einen Chef zu spielen, wär echt das allerletzte, das ich machen würde. Lieber würd ich putzen gehen.

    Aber andere sehen das vielleicht anders … 😉

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  2. Kummerkasten-Sisa schreibt:

    Ist die Geschäftsleitung so schlimm?

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  3. ednong schreibt:

    LOL – befangen, so so. Eher gefangen …

    Aufstiegs-Chancen? Wohin bitte, wenn er doch als Assi eingestellt wird?

    So schlecht allerdings fände ich das nicht, wenn der Job gut bezahlt wird. Hauptsache zufrieden mit dem Job.

    PS: Captcha-Plugin wird geändert.

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    • breakpoint schreibt:

      Sicher gibt es Aufstiegschancen.
      Beispielsweise ist momentan die CMO-Stelle vakant.
      Wenn in ein paar Jahren der stellvertretende Geschäftsführer in Rente geht, ist auch ein schöner Posten frei.
      Und – wer weiß – vielleicht zieht sich Carsten selbst irgendwann ganz aus dem Geschäft zurück. 😀

      Auch wenn der Job als „Assistent“ ausgeschrieben wird, handelt sich es dennoch um einen Akademiker, der für spätere Management-Aufgaben und als zukünftige Führungskraft vorgesehen wird.

      Ob du bei einem äußerst anspruchsvollen, häufig ungeduldigen und nur sehr schwer zufrieden zu stellendem Chef mit dem Job zufrieden wärest, kann ich nicht beurteilen.

      Und was heißt hier „gefangen“???

      PS: Wenn du schon dabei bist, kannst du auch gleich deine Blogroll überarbeiten. :p

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      • ednong schreibt:

        Hm,
        fürs Management braucht man nicht unbedingt Akademiker. Da braucht’s Leute, die qualifiziert sind 😉

        Anspruchsvoller Chef? Ist doch gut – bin selbst anspruchsvoll. Und Ungeduld sowie schwer zufrieden zustellen – das bekommt man auch in den Griff.

        Fehlt etwas in meiner Blogroll? 😀 Du hast dir erst gar keine angelegt, oder?

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        • breakpoint schreibt:

          Falls der Bewerber seine Qualifikation anderweitig nachweisen kann, ist das auch OK.
          Er braucht halt sowohl umfangreiche technische, als auch kaufmännische Kenntnisse.

          Ich möchte noch klarstellen, dass es sich keinesfalls um einen besseren Sekretärinnenjob handelt, sondern schon deutlich höhere Anforderungen gestellt werden (obwohl dem Assi nicht gleich ein Zacken aus der Krone fallen sollte, wenn er mal – ausnahmsweise – einen Kaffee holen soll), die IMHO von Akademikern eher erfüllt werden, als von Nicht-Akademikern. Aber am fehlenden Hochschulabschluss allein sollte es nicht scheitern, wenn sonst alles passt.

          Da wärst du wohl die ideale Besetzung? So ein Pech, dass ich keine Bewerbungen auf diesem Wege entgegen nehme.

          Naja, deine Blogroll enthält viele tote Links oder Links auf Blogs, die nicht mehr gepflegt werden.
          (Das ist einer der Gründe, warum ich bisher keine veröffentlicht habe. Ich hatte schon mal angefangen, eine aufzugesetzen, aber sie aktuell zu halten, ist mir zu ein großer Aufwand.
          Ich selbst lese ja die meisten Blogs über RSS.)
          Inwieweit deine Blogroll vollständig ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Woher soll ich denn wissen, wo du überall regelmäßig liest?

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          • ednong schreibt:

            Jaja,
            tote Links. Da sollte es mal ein Plugin geben, dass die regelmäßig prüft …

            Werd ich mich wohl mal dransetzen müssen. Ideale Besetzung? Hm, technisch bin ich ausgebildet, kaufmännisch läßt sich wissen erarbeiten, strukturieren und zusammenfassen kann ich auch gut. Und ja, Kaffee kochen – Besucher wollen schon gar nicht mehr gehen, wenn sie denn erst einmal gekostet haben 😉

            Ich nehme natürlich auch Email-Adressen an, an die ich Bewerbungen verschicken kann 😛 Aber spricht man denn dort überhaupt (hoch)deutsch?

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            • breakpoint schreibt:

              Derzeit sind wir noch am Erstellen der Stellenbeschreibung und des Anforderungsprofils.
              Aber ich kann dir jetzt schon verraten, dass ich keinesfalls jemanden für die Stelle vorschlagen werde, der durch dieses Blog so viel von mir weiß – selbst wenn die Qualifikation noch so überzeugend wäre.

              Für den Kaffee ist normalerweise das Sekretariat zuständig. Der Assistent darf meistens eher selbst konsumieren statt zubereiten.

              Wenn nicht gerade Gäste aus dem Ausland da sind, wird schon deutsch (teilweise mit leichter Dialektfärbung, aber doch gut verständlich) gesprochen.
              Die meisten Dokumente und Berichte werden dagegen auf Englisch verfasst. Da ist eine gewisse Internationalisierung notwendig.

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  4. breakpoint schreibt:

    ZweihundertvierundneunzigAuf die Bewerbungsaktion für die Assistentenstelle (wir nennen das jetzt offiziell „persönlicher Referent“, da die Bezeichnung Assistent zu viele Assoziationen zu Sekretariatstätigkeiten weckt – aber das ist eigentlich nur Wortklauberei) ist jetzt scho…

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  5. breakpoint schreibt:

    DreihundertfünfundachtzigWir hatten die Vorstellungstermine für die Assistentenstelle in die Zeit nach den Osterferien gelegt.

    So hatten wir gestern das mehr oder weniger zweifelhafte Vergnügen, drei Kandidaten zu begrüßen.
    Carsten wollte, dass ich anwesend bin (selbstvers…

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