Zweihundertsechsundsiebzig

Letzte Woche hatten wir in diesem Blog eine Diskussion übers Kinderkriegen. Die meisten Kommentare bestärkten mich durchaus in meiner Meinung, niemals Mutter werden zu wollen.

Dabei bin ich längst Mutter.
Geistige Mutter.
Meine Softwareprojekte sind meine Kinder.

Wenn ich Anwendungen ex nihilo schaffe, ist das ein schöpferischer Akt. Softwareentwicklung ist deshalb so faszinierend, weil sie Kreativität mit Logik und Analyse verbindet. Bei welchem Beruf kann man schon beides ausleben?
Und ich habe auch eine emotionale Bindung zu meinen Projekten. Ich erinnere mich an all die Mühen, die sie gemacht haben, und bin stolz darauf wenn sie letztendlich wunderbar funktionieren.
Während der Entwicklungsphase lebe ich in einer Art Symbiose mit meinen Projekten. Meine ganze Zeit widme ich ihnen und meine Gedanken sind beständig bei ihnen.

Meine Kinder plärren nicht rum, geben keine Widerworte (höchstens Fehlermeldungen), und man kann sie ausschalten.
Wenn sie fehlerhaft sind, kann ich das korrigieren.

Vielleicht sollte ich mich statt als Programmierschlampe besser als Software-Mami bezeichnen.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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9 Antworten zu Zweihundertsechsundsiebzig

  1. Nick31 schreibt:

    Schon mal drüber nachgedacht den Begriff Softwareentwicklerin durch Softwarearchitektin zu ersetzen? Ich finde das gibt dem Hörer eine bessere Möglichkeit sich vorzustellen, was man macht.

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    • breakpoint schreibt:

      Zu meiner Arbeit gehören verschiedene Komponenten wie Architektur, Design, Implementierung, ..

      Softwareentwicklung ist – zumindest im allgemeinen Sprachgebrauch – eher ein Oberbegriff, unter dem sich IMHO auch IT-Fremde etwas vorstellen können.
      Allerdings trifft es Software Engineering vielleicht besser.

      BTW, ich kann mich nicht erinnern, mich jemals in diesem Blog als „Softwareentwicklerin“ bezeichnet zu haben.

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  2. ednong schreibt:

    Software-Mami – LOL. Also abgekürzt dann SM?

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  3. breakpoint schreibt:

    SechshundertzweiundsechzigEs folgt die Fortsetzung der Beantwortung der Fragen , die die Bärlinerin mir gestellt hat.

    „…hast du die Heirat schon mal eine Sekunde lang bereut/angezweifelt?“
    Dass ich mit Carsten zusammen bin, habe ich noch nicht bereut. Ob allerdings die s…

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  4. breakpoint schreibt:

    AchthundertzweiunddreißigFast hätte ich die Blogparade „“Ich und das Programmieren“, die derzeit noch bei der Code-Bude läuft, gar nicht mitbekommen. Für mich als Programmierschlampe wäre das schade gewesen.

    Dabei waren die Anfänge gar nicht so spektakulär.
    In der Schule …

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  6. Pingback: Sechshundertzweiundsechzig | breakpoint

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