Zweihundertachtundsechzig

Männer machen sich gerne lustig darüber, dass Frauen immer Handtaschen mit sich herumtragen.
Ich würde auch lieber auf eine zusätzliche Tasche verzichten. Aber wo bittesehr soll ich die ganzen Utensilien wie Geldbeutel oder Schlüsselbund dann unterbringen?

Herrenhosen und Sakkos haben von vornherein viele Taschen und sind auch so geschnitten, dass man einiges unterbringen kann. Damenbekleidung dagegen hat kaum Taschen, und wenn, dann nur ganz winzige. Selbst wenn geräumigere Taschen vorhanden wären, würden die Gegenstände darin so sehr auftragen, dass es den ganzen optischen Eindruck verderben würde. Männern ist es dagegen meist ganz recht, wenn Brieftasche oder Handy die Hose ausbeulen.

So nehme ich halt – wann immer ich meine Wohnung verlasse – meine kleine Umhängetasche mit. Darin sind folgende unverzichtbaren Gegenstände: Geldbeutel, Schlüsselbund, Visitenkarten, Papiertaschentücher, Kamm, Tampons, Kondome, Kugelschreiber, kleiner Schraubenzieher und Nagelfeile.
Wenn ich ein Handy hätte, würde ich das wohl auch ständig mitnehmen.
Zusätzlich packe ich dann noch je nach Bedarf folgende Dinge ein (da brauche ich aber ggf. eine größere Tasche): Regenschirm, Fahrplan/Fahrkarte, Ersatzstrumpfhose, Schokolade oder etwas anderes zum Essen, Damenbinden, Taschenspiegel, Lippenstift und Schreibmaterial.
Außerdem brauche ich vielleicht noch mein Notebook (die dazugehörige Tasche ist weitgehend mit Equipment wie Maus oder Netzwerkkabel, sowie ggf. schriftlichen Unterlagen gefüllt) oder eine Einkaufstasche.

Habe ich was vergessen?

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Zweihundertachtundsechzig

  1. engywuck schreibt:

    Manchen männern wäre es lieber, wenn die Hosentaschen so geschnitten wären, dass man Utensilien bis ganz nach vorn schieben könnte (oder da ne Fütterung hätten) 😉

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    • breakpoint schreibt:

      Tja, wäre wäre wohl manchmal praktisch. 😛

      Soll die Fütterung als Abschirmung dienen, oder als zusätzliche Auspolsterung?
      Oder reicht meine Phantasie in diesem Fall nicht aus?

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      • engywuck schreibt:

        Vortäuschung falscher Tatsachen wäre wohl eher treffend.
        Schon mal Ritterrüstungen gesehen? manche waren an dieser Stelle extrem … gewölbt
        Wobei natürlich zusätzliche Polsterung auch nicht schaden würde 🙂

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        • breakpoint schreibt:

          Stichwort Schamkapsel.

          So ähnlich ist es wohl auch mit gefütterten <BH|s:
          Täuschen ein bisschen mehr Volumen vor und sollen die erigierten Brustwarzen verbergen.

          Danke auch für die Geschichte in deinem anderen Kommentar.
          Es ist schon manchmal ein Problem, dass sich immer mehr Kleinkram ansammelt, den man wirklich nicht ständig braucht.

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  2. ednong schreibt:

    Hm,
    manchen Männern wäre ein Tasche lieber, die man mit sich rumtragen könnte.

    Denn auch Portemonnaie, Schlüssel und Handy tragen auf. Und in der Jacke will man nicht immer alles haben und den Karten ist ein Platz in der Potasche auch nicht gerade zuträglich – die verbiegen einfach zu leicht.

    Gestaunt habe ich über „Schraubenzieher“ (die übrigens Schraubendreher heißen 😉 ). Wozu bitte nimmst du so etwas mit? Oder anders gefragt: Was schraubst du unterwegs auseinander? Oder ist das für die Zweifelsfälle, in denen du mal eben die Phase von der der Tür naheligenden Steckdose auf ebenderen Türklinke klemmst?

    Und Fütterung vorne in der Hose? Ich bitte dich, wer braucht denn so etwas?

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    • breakpoint schreibt:

      Niemand verbietet dir, eine Tasche herumzutragen. 🙂

      Mein Schraubenzieher (-dreher hat sich nicht durchgesetzt) ist nur etwa so groß wie ein Kugelschreiber und hat auf der einen Seite eine Spitze für Schlitzschrauben, auf der anderen Seite Kreuzschlitz.
      Ein- oder zweimal kam ich in die Verlegenheit, irgendwo einen Computer aufschrauben zu müssen, hatte aber kein Werkzeug dabei. Seither habe ich eben den kleinen Schraubenzieher dabei, der mir schon gute Dienste geleistet hat.
      Ein Schweizer Offiziersmesser trage ich aber nicht mit mir herum.

      Die Fütterung war engywuck’s Idee, der uns das hoffentlich noch etwas genauer erläutert. 😀

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  3. McHilde schreibt:

    also hast du deinen halben haushalt dabei … :))

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    • breakpoint schreibt:

      Und was in meiner Liste ist unnötig?

      Ich kann das ganze Geraffel nur im Gegensatz zu Männern nicht in meiner Kleidung unterbringen.

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      • McHilde schreibt:

        gebrauchen kann man sicher einiges davon

        wirklich benötigen tut man nur 3 dinge

        schlüssel, geld, handy …

        damit hat man alles was man(n) oder auch frau braucht 🙂

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        • breakpoint schreibt:

          Gerade Handy braucht man wohl nicht unbedingt (sonst hätte ich ja eines).

          Sicherlich könnte ich ein paar Sachen noch aussortieren, wenn ich wirklich nur für kurze Zeit aus dem Haus gehe.
          Aber das ist natürlich auch ein gewisser Aufwand, immer alles umzuräumen.
          Und vor allem vergisst man leicht, wieder einzuräumen, was man dann das nächste Mal doch braucht.
          So lasse ich alles kompakt und griffbereit in meiner Tasche und bin für alle Eventualitäten gerüstet. 😀

          Ach, und bei euch Männern ist die Umräumerei aus einer Hose/Jacke in die andere auch immer nervig! 😛

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          • McHilde schreibt:

            naja, ohne handy geht es heute nur noch selten, da hat man
            ja alles drin, was man gerade nicht im kopf hat/haben kann …

            immer vollausgestattet kann einem ja auch nichts passieren,
            daher ist deine taktik schon zu verstehen 🙂 allzeit bereit
            für jede eventualität, man weiß ja nie was kommt …

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            • engywuck schreibt:

              ich hatte mal in meiner wilden Jugendzeit ne Lederweste mit zig Taschen. Alle gut gefüllt, von Taschenmesser bis Feuerzeug (als Zündler) und Zigaretten (verknautscht, fünf Jahre getragen, habs als Nichtraucher mal wo gewonnen gehabt :-)). Stift, Block, etc. alles mit drin

              Irgendwann musste ich die mal leeren (glaub Besuch irgendner Einrichtung mit erhöhter Sicherheit , evtl. auch n Flug pre-9/11). Ich war locker fünf Minuten beschäftigt, alles auszupacken 🙂

              Als ich letztlich meinen Winteranorak wieder mal getragen habe war ich echt erstaunt, was sich darin wiederfand (Pfefferminzbonbons, alte Rechnungen (längst bezahlt), Taschenlampe fallen mir grad ein, war aber mehr). Und dabei war ich überzeugt, dass da nichts drin hätte sein dürfen 🙂

              Von daher: ich verstehe das Bedürfnis nach Stauraum in Körpernähe. Leider hat die Mode uns Männer da sträflich benachteiligt (welcher Mann kann schon dauernd ne Handtasche mit sich tragen? OK, als Laptoptasche getarnt evtl, aber sonst?

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  4. idriel schreibt:

    Ich hatte auch mal nen Schrauben (dreher/zieher) dabei, habe jetzt aber tatsächlich eine Art Schweizer Taschenmesser. Die Kleinstversion erfüllt den Schraub-bedarf und hat Klinge und Schere dabei.

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