Zweihundertvierunddreißig

Ich erkläre den heutigen Tag zum Belanglosigkeitstag.
Aber einige Leser wollen ja auch Belangloses lesen. Nur damit kann ich heute dienen.

Nehmen wir ein aktuelles Thema, über das man sich derzeit in manchen Kreisen (von denen ich mich ausdrücklich distanziere), aufregt, das mir aber eigentlich herzlich gleichgültig ist.
Trotzdem gebe ich jetzt meinen Senf dazu.

Thema: Das Überraschungsei nur für Mädchen

Um es vorwegzuschicken: als Kind war ich nicht übermäßig versessen auf Überraschungseier. Gut, die Schokolade war lecker. Und was den Inhalt betrifft, manchmal hatte ich eben Glück und manchmal eben Pech.
Ob es jetzt ein normales oder ein gender-spezifisches Ei war, wäre mir wohl egal gewesen.

Mit was habe ich überhaupt als Kind gespielt?
Natürlich mit Puppen. Vorzugsweise sortierte ich sie nach Größe oder nach Haaren.
Oder ich malte Prinzessinnen mit bodenlangen Kleidern, raffinierten Frisuren und Krönchen.
Ich spielte auch gerne mit Lego-Teilen. Manchmal baute ich Puppenhäuser damit, aber am liebsten sortierte ich sie oder legte Muster (und Sabine brachte mir dann alles wieder durcheinander).
Und es machte mir Spaß, vorher auszurechnen, wie viele Steine ich für ein bestimmtes Bauprojekt oder Muster brauchen würde.
Später las ich dann viel. Stapelweise habe ich mir Bücher aus der Bücherei ausgeliehen. So ziemlich alles von Astrid Lindgren und Enid Blython. Aber im Laufe der Zeit änderte sich mein Geschmack.

Hätte ich mich als Kind über ein Überraschungsei mit Glitzerfee gefreut?
Aber sicher doch. Genauso wie über ein Ei mit einem der kleinen Bausätze (die ich übrigens in ihrer Einfachheit und Passgenauigkeit schon fast genial finde). Allerdings nicht über einen GI Joe.
Die Glitzerfee hätte ich dann bei den Puppen einsortiert und ein zusätzliches Bit für „Glitzer“ als Ordnungsmerkmal vergeben.

Dass der Seitenzähler die 20000-er Marke vermutlich endgültig gerissen hat, fällt ebenso in die Belanglosigkeitskategorie, da ich einerseits dem Zähler nicht mehr so recht traue, und andererseits ein nicht unerheblicher Teil der Zugriffe anscheinend über den RSS-Feed laufen und nicht vom Zähler erfasst werden.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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7 Antworten zu Zweihundertvierunddreißig

  1. Maenne schreibt:

    Wie erklärst Du Dir die hohe Anzahl der Seitenaufrufe und Besucher, obschon niemand kommentiert?
    Ausser ich jetzt. 😉

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  2. breakpoint schreibt:

    SechshundertvierundfünfzigAus den Fragen, um die ich euch am Dienstag gebeten hatte, wähle ich heute die Fragen nach meiner Jugend und meiner Motivation. Ich meine, beide lassen sich ganz gut mergen, und blogge jetzt meine Gedanken dazu.

    Ich bin aufgewachsen in einer provinz…

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  3. Pingback: „Spiele meiner Kindheit“ – Blogparade beim @webmasterfriday //1409 | breakpoint

  4. Pingback: Sechshundertvierundfünfzig | breakpoint

  5. Pingback: breakpoint’s Wayback Archive #12 //1675 | breakpoint

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