Hundertfünfundachtzig

Meta: Happy Birthday!

Dieses Blog wird heute ein Jahr alt, Zeit einmal Bilanz zu ziehen und auch ein paar Besonderheiten zu erwähnen, für die ich im normalen Tagesgeschäft keine Gelegenheit finde. Das ganze natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ich fürchte auch, nicht allzu systematisch.

Dies ist jetzt der 186. Artikel, also im Schnitt immerhin ein Eintrag jeden zweiten Tag. Einige Einträge sind sogar ziemlich umfangreich geraten.

Mein ursprüngliches Ziel von einem Artikel pro Tag habe ich nicht erreicht, vor allem auch, weil ich nicht alle Banalitäten, Belanglosigkeiten, Routinetätigkeiten und sich wiederholende Ereignisse bloggen wollte.

Dies ist jedoch keine lückenlose Dokumentation. Ich blogge vor allem die Geschehnisse, an die ich mich vielleicht in ein paar Jahren einmal erinnern will (vielleicht auch nicht, aber das entscheide ich, wenn es soweit ist).

Diesen Blog schreibe ich vor allem für mich selbst. Leser und Kommentatoren sind jedoch herzlich willkommen und ich nutze die Gelegenheit, mich hiermit bei allen zu bedanken.

Die meisten Blogs sind entweder rein privat oder rein beruflich. Ich kann das nicht so strikt trennen, weil bei mir beides superponiert und sich mischt.

Als ich das Blog aufgesetzt habe, war ich mir so sicher, dass der Name „Breakpoint“ nur mit Softwareentwicklung und Debugging assoziiert werden könnte (das nennt man wohl Betriebsblindheit), dass ich versäumt habe, da vorher zu recherchieren. Aber ich habe nichts mit irgendwelchen Demoszenen zu tun, und mit Tennis schon gleich gar nicht. Dann gibt es auch noch einen gleichnamigen Roman von Richard A. Clarke (nein, das ist nicht der Autor von 2001 – Odyssee im Weltall, der heißt Arthur C. Clarke), zu dem ich ebenfalls keinerlei Verbindung habe. Auch distanziere ich mich ausdrücklich von den fundamental-christlichen Websites breakpoint.org und breakpoint.net.

Ich erstelle die Einträge hier als plain Text, also keine Bilder, Links, Formatierungen, Hervorhebungen, Listen, Tabellen und so weiter.
Ich setze weder Tags noch gebe ich inhaltsbeschreibende Überschriften ein. Das ist SEO-technisch betrachtet natürlich nicht optimal. Das weiß ich selbst, aber darum geht es mir auch gar nicht.

Ich kann hier nur so offen schreiben, weil ich völlig anonym bin.
Damit das auch so bleibt, ändere ich Personen-, Orts- und Firmennamen grundsätzlich. Auch andere Daten, die zur Identifizierung genutzt werden könnten, werden von mir modifiziert. Dadurch kann es natürlich auch mal zu Inkonsistenzen kommen.

Dialoge reproduziere ich so gut es mir möglich ist. Der genaue Wortlaut geht schon einmal verloren, aber die Authentizität bleibt hoffentlich erhalten. Manchmal kürze und straffe ich, oder versuche zu komprimieren. Das kann auf Kosten des Leseflusses gehen.

Während ich die allermeisten Erlebnisse zeitnah poste, sind auch einige wenige Artikel dabei, die ich schon früher verfasst habe, aber – da sie keinen aktuellen Bezug hatten – zurückgestellt habe. Dadurch kann ich die Informationsdichte etwas nivellieren. Ansonsten würde es schon mal tagelang keinen Artikel, an anderen Tagen dagegen Mammutartikel gegeben, vielleicht sogar mehrmals am Tag (wozu mir aber auch die Zeit fehlt).
Auch diesen Eintrag habe ich bereits letzte Woche begonnen vorzubereiten (deshalb ist er auch besonders lang).
Es liegt in der Natur der Dinge, dass sich manche Themen häufen, andere einfach verschwinden und sich im Nebel (eine meiner wenigen Metaphern) der Geschichte auflösen.

Nachdem es recht zäh losging, habe ich mittlerweile laut meiner Statistiken doch einige Stammleser gewonnen.
Insgesamt fast 4300 Besucher und rund 14000 Seitenaufrufe wurden bisher gezählt. Verglichen mit vielen anderen Blogs ist das nicht viel, aber wer interessiert sich auch schon für die von mir behandelten Nischenthemen.

Insbesondere möchte ich mich hier beim Maskierten, einem Kollegen (im weiteren Sinn), der einen sehr unterhaltsamen und lesenswerten IT-Blog betreibt, bedanken, der mich im Mai in einem Artikel direkt verlinkt und in seine Blogroll aufgenommen hat. Das gab den Zugriffsstatistiken den richtigen Push.

Einen besonderen Gruß auch an die Jungs vom Hick’n’Hack-Forum, die mein Blog seit Mitte Juni mit staunender Aufmerksamkeit verfolgen. Hickt nur ruhig weiter! Ein F spendiere ich euch aber nicht.

Kommentare sind noch ziemlich rar. Das liegt möglicherweise auch daran, dass potentielle Kommentatoren, die nicht hier eingeloggt sind, erst ein Captcha eingeben müssen. Ich gebe zu, das ist umständlich. Aber leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, das Captcha auszuschalten.
Einige wenige Kommentatoren haben ihren Kommentar auch für Werbung oder sonstige unerwünschte Inhalte genutzt. Ich habe bislang darauf verzichtet, solche Kommentare zu editieren oder zu löschen, werde das aber tun, falls so etwas überhand nimmt.
Ach ja: Ich antworte grundsätzlich nicht auf Kommentare, weil ich das i.A. nicht zeitnah schaffe.
Vielleicht mache ich für diesen Geburtstagseintrag ja mal eine Ausnahme.

Das Top-Keyword, unter dem Besucher über Google dieses Blog finden, ist übrigens „neunundsechzig“. Das lass ich jetzt einfach mal kommentarlos stehen.
Andere Suchbegriffe, die mir aufgefallen sind, sind „Urlaubsfiasko“, „im engen Rock bücken“, „kalte Fusion“ und „Blusenknopf öffnen“.

Bisher habe ich die Einträge hier ja einigermaßen jugendfrei gehalten. Aus einigen, auch privaten Mitteilungen weiß ich, dass das nicht immer gewünscht wird. Allerdings bin ich hier an die AGB gehalten, nach denen ich keine „jugendgefährdenden Inhalte“ (wie auch immer man das genau interpretieren muss) hier einstellen darf.

Also nochmal, happy birthday, liebes Blog. Auf dass du noch lange meinen aktuellen Seelenzustand widerspiegeln darfst!

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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13 Antworten zu Hundertfünfundachtzig

  1. Der Maskierte schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch zu 185 Einträgen innerhalb eines Jahres. Und was die nicht so deskriptiven Vorgänge menschlichen Paarungsverhaltens angeht, so finde ich auch, dass es dafür bessere Ecken im Netz gibt, die genügend Informationen hierzu in allen möglichen… Lagen feilbieten. Da muss man sich nicht gegen die AGB auflehnen.

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  2. Menni99 schreibt:

    Ich oute mich dann auch mal als regelmäßiger Leser und sage: Glückwunsch zum 1. Geburtstag!

    Kleiner Kommentar zum „Hochzeitseintrag“:

    TU ES ……………………. nicht!

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  3. ednong schreibt:

    Gratulation.
    Und dann können wir ja mal wetten, ob die Hochzeit bis nächstes Jahr vollzogen ist 😉

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  4. breakpoint schreibt:

    Vielen Dank an alle Gratulanten!

    @Maskierter
    Ich habe vor, im gleichen Stil weiterzumachen.

    @Menni99, @ednong
    Ich habe mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, mich vor dieser Hochzeitsfeier im August drücken zu können.
    Eine eigene Hochzeit kommt jedoch für mich nicht in Frage. Und da, ednong, ist der Vollzug nicht das Problem.

    //Das war mein erster eigener Kommentar in diesem meinem Blog.

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  5. Menni99 schreibt:

    Ich meinte auch die eigene! Die Feier wird schon nicht sooo schlimm werden……….

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  6. Gustav3 schreibt:

    Auch ich gratuliere zum ersten Geburtstag.
    Vielen Dank für die Einträge.

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  7. Murgs schreibt:

    Ach ja …

    von mir auch

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

    Ich mag den Schreibstil.

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  8. breakpoint schreibt:

    @Gustav3, @Murgs
    Danke!

    @ednong
    Und die Eheschließung an sich ist nur eine Formalität (die aber für mich keinerlei Vorteil bringt).

    @Menni99
    Ich kann deinen Optimismus leider nicht teilen.
    Ich bin weder mit Braut noch Bräutigam verwandt/verschwägert/befreundet oder sonst was.
    Es werden etliche Leute da sein, die ich nicht mag oder gar nicht erst kennenlernen will.
    Der einzige Grund, warum ich hingehe, ist, weil ich es in einem Moment der Schwäche und/oder geistiger Umnachtung dem einzigen Menschen, der mir da etwas bedeutet, versprochen habe.

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  9. HNH4EVER schreibt:

    ❤ breakpoint ❤

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  10. breakpoint schreibt:

    TausendvierzehnMein Blog hat heute Geburtstag und wird vier Jahre alt.
    Diese Gelegenheit nutze ich für einen kleinen Rückblick, wie es sich über die Jahre entwickelt hat.

    2012 kam es gerade erst in die Gänge, es war noch kaum etwas los.
    Trotz der etwas unregelmä…

    Gefällt mir

  11. Pingback: Tausendvierzehn | breakpoint

  12. Pingback: breakpoint’s Wayback Archive #0E //1645 | breakpoint

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