Hundertneunundvierzig

Carsten ist wieder da!

Ich habe ihn gestern am Nachmittag vom Flughafen abgeholt. Dank des Online-Trackings konnte ich ja genau nachschauen, wann seine Maschine aus Amsterdam ankommt.
Da er nicht wusste, dass ich ihn abholen würde, wartete ich in der Nähe des Zolls, um ihn nicht zu verpassen. Als ich ihn schließlich am Ausgang sah, war er auch schon schnellen Schrittes an mir vorbei. So musste ich erstmal hinterherrennen, um ihn einzuholen.
Als er mich dann sah, leuchtete sein Gesicht auf. Wir fielen uns in die Arme, küssten uns und blieben so erst einmal minutenlang stehen.

„So eine schöne Überraschung“, meinte er schließlich, „aber du hättest nicht extra herkommen sollen.“
„Warum denn nicht? Ich hatte solche Sehnsucht nach dir.“
„In ein paar Minuten wäre ich sowieso bei dir in deiner Wohnung gewesen. Jetzt muss ich zusehen, wie ich mich bis dahin zurückhalte.“
„Na, dann lass uns uns beeilen.“

Auf dem Rückweg meinte er: „Übrigens, die Änderungen an meiner Website gefallen mir sehr gut. Das habe ich doch dir zu verdanken, oder?“
„Das war erst der Anfang. Als nächstes mache ich mich an den Content. Der ist teilweise schon sehr veraltet und nicht mehr aktuell. Zum Beispiel steht bei deinem CV immer noch ‚.. lives together with his wife and two children in ..'“
„Hm. Was willst du denn stattdessen schreiben?“, fragte er vorsichtig.
„Den Satz komplett streichen. Ich finde, solche privaten Dinge haben auf einer geschäftlichen Seite nichts verloren.“
„Wenn du meinst. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn du in geeigneter Form einen Link auf deine Site setzen würdest.“
„Das habe ich doch schon längst. Allerdings auf der Partners Seite. Und ich verlinke auf dich auf meiner Referenzen-Seite. Jedoch nur ein no-follow Link. Ich will mir ja meinen Page rank nicht kaputt machen.“

Carsten lachte: „Wie ich es nur eine ganze Woche lang ohne dich ausgehalten habe!“
Wir waren mittlerweile bei meiner Wohnung angelangt. Carsten gab mir einen kleinen Vorsprung, denn der Fußboden ist doch recht unbequem.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Hundertneunundvierzig

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