Hundertfünfzehn

Ich saß noch arbeitend an meinem Computer, als Carsten bereits gegen vier Uhr herkam.

In den letzten Tagen hatte er sich ja eher rar gemacht, so dass ich mich freute, ihn früher zu sehen. Ich wollte ihn gebührend begrüßen, da eröffnete er mir, dass er nur Zeit für einen Quaffee habe, und dann gleich weiter zu sich nach Hause fahren müsse.

Sonst hatte er mich immer gebeten, doch einfach mitzukommen, aber diesmal wollte er davon nichts wissen.
Ich war darüber ziemlich enttäuscht: „Bist du meiner jetzt schon überdrüssig?“
„Unsinn!“, antwortete er kurz angebunden, „ich habe daheim noch einiges zu erledigen, was sich nicht aufschieben lässt. Außerdem will ich auch mal wieder eine Nacht durchschlafen.“

Er ließ sich nicht umstimmen, sondern verabschiedete sich schon kurze Zeit später. Dabei erinnerte er mich noch daran, dass ich morgen nachmittag pünktlich um 16:30 Uhr zur Ausstandsfeier seiner Sekretärin kommen solle.

Da ich mit meiner Arbeit ja noch gar nicht fertiggeworden war, setzte ich mich wieder an den Rechner und arbeitete auch gleich ein paar Stunden vor.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Hundertfünfzehn

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