Neunundneunzig

Elmar war gestern mal wieder in der Stadt.
Diesmal jedoch trafen wir uns nicht, obwohl ich durchaus Zeit gehabt hätte. Ich hätte lediglich Carsten mailen müssen, dass ich abends nicht da bin.
Noch nie vorher hatte ich Elmar ohne gewichtigen Grund abgesagt.

Was ist nur los mit mir?
Seit Wochen schon war ich mir keinem Mann mehr zusammen. Das wäre nicht das schlimmste, aber ich vermisse es noch nicht einmal.
Verdammt noch mal, ich muss nur dauernd an Carsten denken und vergleiche alle andern Männer mit ihm.
Allmählich beeinflusst das sogar meine Arbeit.
Mist! Ich hasse das.

Wahrscheinlich wäre es das Beste, wenn wir einfach nur gute Freunde blieben.
Liebhaber sind austauschbar, Freunde nicht.
Deshalb habe mir fest vorgenommen, ihn nicht zu verführen, obwohl das BTW ein Klacks für mich wäre.
Nein, die Initiative muss von ihm ausgehen (zumindest muss er das denken) und das zu erreichen ist weitaus schwieriger.
Ich bin sowieso im Zwiespalt. Einerseits befürchte ich, Sex könnte unsere Freundschaft zerstören, andererseits fühle ich mich aber so sehr zu ihm hingezogen.

Und Carsten hat anscheinend die fixe Idee, er sei zu alt für mich. Dabei ist er Altersunterschied gar nicht so extrem groß.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Neunundneunzig

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